Kostenlose Anfrage stellen
Anliegen beschreiben — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei für Datenschutzrecht in Berlin Ihre Anfrage übernehmen kann. Eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt; läuft bereits eine Frist, wenden Sie sich direkt an eine Kanzlei.
Datenschutzrecht in Berlin-Lichtenberg
Datenschutzrecht in Berlin
- Ganz Berlin
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Lichtenberg (aktuelle Seite)
- Marzahn-Hellersdorf
- Mitte
Wer in Lichtenberg ein Datenschutzproblem hat, merkt das meist an einem konkreten Punkt: Ein Vermieter aus der Frankfurter Allee legt die Mieterakte nicht offen, ein Inkassounternehmen hat Daten an die SCHUFA gemeldet, eine Praxis in Karlshorst gibt die Behandlungsdokumentation nicht heraus, oder in einem Betrieb an der Landsberger Allee wurde eine Videoanlage installiert, die auch Arbeitsplätze erfasst. In all diesen Fällen geht es um denselben Kern: Es fehlt eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO, und die betroffene Person will wissen, was gespeichert ist und wie sie das wieder loswird.
Datenschutzrecht — was Sie wissen sollten
Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Berlin.
Für die gerichtliche Durchsetzung gilt in Berlin eine Besonderheit, die viele überrascht: Die Amtsgerichtsbezirke folgen den Ortsteilen und decken sich nicht mit den Verwaltungsbezirken. Welches Gericht für Sie zuständig ist, richtet sich deshalb nach Ihrem konkreten Wohnort beziehungsweise Ortsteil — für die Lichtenberger Ortsteile kommt das Amtsgericht Lichtenberg am Roedeliusplatz in Betracht, in anderen Konstellationen etwa das Amtsgericht Mitte oder das Amtsgericht Pankow. Ab einem Streitwert über 10.000 Euro entscheidet das Landgericht Berlin II (§ 23 Nr. 1, § 71 Abs. 1 GVG); die Grenze von 10.000 Euro gilt für Verfahren, die ab dem 1. Januar 2026 anhängig werden, früher anhängige Verfahren bleiben bei ihrem Gericht, Berufungen gegen Urteile der Amtsgerichte entscheidet das Landgericht Berlin II (§ 72 Abs. 1 GVG), erst gegen Urteile des Landgerichts ist das Kammergericht Berufungsgericht. Geht es dagegen um Beschäftigtendatenschutz nach § 26 BDSG — Videoüberwachung am Arbeitsplatz, Auswertung dienstlicher E-Mails, Personalakte —, ist nicht das Zivilgericht, sondern das Arbeitsgericht Berlin zuständig.
Neben dem Gerichtsweg steht Ihnen in Lichtenberg die kostenfreie Beschwerde nach Art. 77 DSGVO bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit offen. Für datenschutzrechtliche Auskünfte gegenüber dem Bezirksamt Lichtenberg selbst — etwa gegenüber dem Jugendamt, dem Sozialamt, dem Ordnungsamt oder einem Bürgeramt des Bezirks — ist der behördliche Datenschutzbeauftragte des Bezirksamts die erste Anlaufstelle; auch das Standesamt und das Wohnungsamt Lichtenberg verarbeiten sensible Daten, deren Herausgabe sich nach Art. 15 DSGVO richtet.
Eine Anwältin oder ein Anwalt mit Schwerpunkt Datenschutzrecht ordnet ein, ob sich ein Anspruch auf Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO lohnt oder ob die Aufsichtsbeschwerde der bessere Weg ist. Weiter unten finden Sie Anwältinnen und Anwälte für Datenschutzrecht aus Berlin und Umgebung mit Anschrift und Telefonnummer.
- Unverbindlich anfragen
- Kanzlei in Berlin finden
- Rechtsschutz prüfen lassen
- Kosten vorab transparent klären
- Unverbindlich beraten lassen
Datenschutzrecht — die ersten Schritte
So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.
Datenschutzverstoß einordnen: Auskunft, Löschung oder Schadensersatz?
Klären Sie zuerst, welcher Anspruch trägt. Art. 15 DSGVO gibt Ihnen Auskunft über die zu Ihrer Person verarbeiteten Daten, über Empfänger und Speicherdauer (Art. 15 Abs. 1 DSGVO) sowie eine Kopie dieser Daten (Art. 15 Abs. 3 DSGVO); Rechte und Freiheiten anderer Personen können den Kopieanspruch begrenzen (Art. 15 Abs. 4 DSGVO). Art. 17 DSGVO greift, wenn die Verarbeitung nie zulässig war oder der Zweck entfallen ist. Art. 82 DSGVO kommt hinzu, wenn Ihnen durch den Verstoß ein Schaden entstanden ist. Häufig werden alle drei kombiniert. Notieren Sie, wer verarbeitet: eine Lichtenberger Privatperson, ein Unternehmen oder eine Stelle des Bezirksamts.
Unterlagen sammeln: Auskunftsschreiben, Antwortfristen, Screenshots
Sammeln Sie Ihr ursprüngliches Auskunftsersuchen mit Sendedatum, jede Antwort der Gegenseite, Screenshots der beanstandeten Veröffentlichung oder Werbemail mit sichtbarem Datum, die Datenschutzerklärung der Stelle sowie erteilte oder widerrufene Einwilligungen. Bei einer Datenpanne: die Benachrichtigung, die Sie erhalten haben. Bei Verträgen mit Lichtenberger Anbietern auch den Vertrag selbst, weil sich daraus die Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO ergibt.
Ein-Monats-Frist nach Art. 15 DSGVO prüfen
Die Verantwortlichen müssen auf ein Auskunftsersuchen innerhalb eines Monats antworten; nur bei komplexen Anfragen darf um zwei weitere Monate verlängert werden, und das muss Ihnen begründet mitgeteilt werden (Art. 12 Abs. 3 DSGVO). Ist die Frist ohne Reaktion verstrichen, ist das der günstigste Zeitpunkt für die Erstberatung, weil der Verstoß dann feststeht. Bei Datenpannen muss das Unternehmen die Verletzung unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden, nachdem sie ihm bekannt wurde, der Aufsichtsbehörde melden — es sei denn, sie führt voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen (Art. 33 Abs. 1 DSGVO).
Erstberatung beim Datenschutzanwalt: Aufsichtsbeschwerde oder Klage?
Im Erstgespräch wird die Strategie festgelegt. Die Beschwerde bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nach Art. 77 DSGVO kostet nichts und eignet sich, wenn es Ihnen um Abstellung geht. Eine Zivilklage ist der Weg, wenn Sie Geld sehen wollen. Beides ist parallel möglich. Für Verbraucher gilt: Ist keine Gebührenvereinbarung getroffen, beträgt die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch höchstens 190 Euro zzgl. Umsatzsteuer, für eine Beratung insgesamt höchstens 250 Euro zzgl. Umsatzsteuer (§ 34 Abs. 1 S. 3 RVG); Unternehmen rechnen meist nach Stundenhonorar ab.
Gegenstandswert festlegen und Kostenrisiko klären
Der Gegenstandswert bestimmt die Gebühren. Auskunftsklagen nach Art. 15 DSGVO liegen meist bei 500 bis 5.000 Euro, Unterlassungsansprüche häufig bei 5.000 bis 10.000 Euro, Schadensersatzklagen nach Art. 82 DSGVO typischerweise bei 500 bis 5.000 Euro. Damit bleiben die meisten Lichtenberger Datenschutzsachen beim Amtsgericht, da erst oberhalb von 10.000 Euro das Landgericht Berlin II zuständig wird. Klären Sie jetzt auch, ob Ihre Rechtsschutzversicherung Deckung erteilt.
Mandat erteilen und Verfahren vor dem zuständigen Berliner Gericht
Mit Vollmacht und Vergütungsvereinbarung beginnt die Vertretung: außergerichtliches Aufforderungsschreiben mit Fristsetzung, dann gegebenenfalls Klage. Welches Amtsgericht zuständig ist, hängt von Ihrem Ortsteil ab — für die Lichtenberger Ortsteile kommt das Amtsgericht Lichtenberg in Betracht. Geht es um Beschäftigtendatenschutz nach § 26 BDSG, läuft das Verfahren stattdessen vor dem Arbeitsgericht Berlin, wo in erster Instanz jede Partei ihre Anwaltskosten selbst trägt.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Zugelassene Anwälte
Alle Anwälte sind zugelassen und auf ihr Rechtsgebiet spezialisiert.
Unverbindliche Anfrage
Die Suche im Verzeichnis und Ihre Anfrage sind für Sie kostenlos und unverbindlich.
Klare Angaben
Anschrift, Telefon und Fachanwaltstitel laut BRAK auf einen Blick.
Direkter Kontakt
Sie wählen die Kanzlei selbst und nehmen direkt mit ihr Kontakt auf.
Wie können wir Ihnen helfen?
Anliegen schildern
Schildern Sie Ihr Anliegen — anwaltvergleich.de prüft, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann.
Passenden Anwalt findenZuständige Gerichte
In Berlin gibt es mehrere zuständige Gerichte. Maßgeblich ist der Bezirk, in dem Sie wohnen oder in dem der Streitfall liegt.
- Amtsgericht Mitte
- Littenstraße 12-17, 10179 Berlin zuständig für Mitte, Prenzlauer Berg und Tiergarten
- Amtsgericht Pankow
- Parkstraße 71, 13086 Berlin zuständig für Weißensee, Blankenburg, Heinersdorf, Karow, Stadtrandsiedlung Malchow, Blankenfelde, Buch, Französisch Buchholz, Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh; in Familiensachen zusätzlich Pankow einschließlich Prenzlauer Berg, Mitte und Reinickendorf
- Amtsgericht Kreuzberg
- Möckernstraße 130, 10963 Berlin zuständig für Tempelhof, Kreuzberg und Friedrichshain
- Amtsgericht Neukölln
- Karl-Marx-Straße 77/79, 12043 Berlin zuständig für Britz, Buckow, Neukölln und Rudow
- Amtsgericht Schöneberg
- Grunewaldstraße 66/67, 10823 Berlin zuständig für Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee, Wannsee, Schöneberg und Friedenau
- Amtsgericht Lichtenberg
- Roedeliusplatz 1, 10365 Berlin zuständig für Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf
- Amtsgericht Spandau
- Altstädter Ring 7, 13597 Berlin zuständig für den gesamten Verwaltungsbezirk Spandau
- Amtsgericht Köpenick
- Mandrellaplatz 6, 12555 Berlin zuständig für den Verwaltungsbezirk Treptow-Köpenick
- Amtsgericht Wedding
- Brunnenplatz 1, 13357 Berlin zuständig für Frohnau, Heiligensee, Hermsdorf, Lübars, Waidmannslust, Märkisches Viertel, Wittenau, Konradshöhe, Tegel, Reinickendorf, Wedding und Gesundbrunnen; Mahnverfahren für ganz Berlin und Brandenburg
- Amtsgericht Charlottenburg
- Amtsgerichtsplatz 1, 14057 Berlin zuständig für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf; Register- und Insolvenzgericht für das gesamte Stadtgebiet Berlin
- Landgericht Berlin II
- Littenstraße 12-17, 10179 Berlin zuständig für Zivilsachen; weiterer Standort Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin
- Kammergericht
- Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin zuständig für Berlin — das Kammergericht ist das Oberlandesgericht des Landes Berlin
- Arbeitsgericht Berlin
- Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin zuständig für Berlin
Angaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 12.08.2026.
Quellen dieser Seite
- Gesetze
- Paragrafen im Text führen auf gesetze-im-internet.de, das Gesetzesportal des Bundesministeriums der Justiz.
- Gerichte
- Amtsgericht Mitte, Amtsgericht Pankow, Amtsgericht Kreuzberg, Amtsgericht Neukölln, Amtsgericht Schöneberg, Amtsgericht Lichtenberg, Amtsgericht Spandau, Amtsgericht Köpenick, Amtsgericht Wedding, Amtsgericht Charlottenburg, Landgericht Berlin II, Kammergericht, Arbeitsgericht Berlin. Weitere Gerichte: Senatsverwaltung für Justiz Berlin. Stand der Angaben: 12.08.2026.
- Kosten
- Gebührentabellen: RVG, Anlage 2 (Anwaltsgebühren) und GKG, Anlage 2 (Gerichtsgebühren).
- Einwohnerzahl
- Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
- Anwältinnen und Anwälte
- Angaben der Kanzleien und ihrer Websites; Fachanwaltstitel laut Amtlichem Anwaltsverzeichnis der BRAK.
Dieser Text ist KI-erzeugt und wurde nicht von einem Menschen gelesen. Redaktionsgrundsätze · Fehler melden
Detaillierte Kostenübersicht
Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.
Die Vergütung richtet sich im Datenschutzrecht nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und damit nach dem Gegenstandswert. Da es bei Auskunfts-, Löschungs- und Schadensersatzansprüchen selten um große Summen geht, bleiben die Werte in Lichtenberger Datenschutzsachen überschaubar: Auskunftsklagen nach Art. 15 DSGVO liegen meist bei 500 bis 5.000 Euro, Unterlassungsansprüche häufig bei 5.000 bis 10.000 Euro. Für Unternehmen mit Bußgeldrisiko nach Art. 83 DSGVO ist stattdessen eine Honorarvereinbarung üblich.
| Leistung / Gegenstandswert | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Erstberatung für Verbraucher (§ 34 RVG, gesetzliche Obergrenze) | 190 € zzgl. USt |
| Außergerichtliche Vertretung, 1,3-Geschäftsgebühr bei 5.000 € Gegenstandswert | 460,85 € zzgl. Auslagenpauschale und USt |
| Beratung für Unternehmen nach Honorarvereinbarung | 150–350 €/Stunde |
| Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO) | behördlich kostenfrei |
| Immaterieller Schadensersatz (Art. 82 DSGVO) | gesetzlich nicht vorgegeben, vom Einzelfall abhängig |
Bei geringem Einkommen kommt Beratungshilfe für die außergerichtliche Beratung in Betracht; den Antrag stellen Sie beim Amtsgericht Ihres allgemeinen Gerichtsstands (§ 4 Abs. 1 BerHG). Die Kanzlei kann dafür eine Gebühr von 15 Euro verlangen (Nr. 2500 VV RVG), die sie erlassen kann. Für das Klageverfahren kommt Prozesskostenhilfe in Betracht, wenn Sie die Kosten nach Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen können und die Klage hinreichende Aussicht auf Erfolg hat und nicht mutwillig erscheint (§ 114 Abs. 1 ZPO). Besteht eine Rechtsschutzversicherung, kann die Deckungszusage vor Klageerhebung eingeholt werden. Wichtig für die Kalkulation: Obsiegen Sie vor dem Amtsgericht Lichtenberg oder einem anderen Berliner Amtsgericht vollständig, trägt die Gegenseite die erstattungsfähigen Kosten (§ 91 ZPO); bei teilweisem Obsiegen werden die Kosten verhältnismäßig geteilt (§ 92 ZPO) — vor dem Arbeitsgericht Berlin dagegen trägt in erster Instanz jede Seite ihre Anwaltskosten selbst, unabhängig vom Ausgang.
Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.
Checkliste: Was Sie brauchen
Klicken Sie die Punkte ab, die Sie bereits erledigt haben.
- Verantwortliche Stelle benennen: Halten Sie fest, wer Ihre Daten verarbeitet — ein Unternehmen, eine Arztpraxis, Ihr Arbeitgeber oder eine Stelle des Bezirksamts Lichtenberg. Davon hängt ab, ob der Zivilweg, das Arbeitsgericht oder die Aufsichtsbeschwerde passt.
- Auskunftsersuchen mit Datum dokumentieren: Der Nachweis, wann Sie die Auskunft nach Art. 15 DSGVO verlangt haben, ist entscheidend. Nutzen Sie Sendeprotokolle, Einschreiben-Belege oder E-Mail-Header.
- Ein-Monats-Frist nachrechnen: Prüfen Sie, ob der Monat aus Art. 12 Abs. 3 DSGVO abgelaufen ist und ob eine begründete Verlängerung mitgeteilt wurde. Ohne diese Mitteilung ist die Verzögerung ein eigener Verstoß.
- Rechtsgrundlage hinterfragen: Notieren Sie, auf welche Grundlage sich die Stelle beruft — Einwilligung, Vertrag oder berechtigtes Interesse nach Art. 6 DSGVO. Widerrufene Einwilligungen mit Datum sind besonders wichtig.
- Konkreten Schaden beschreiben: Für Art. 82 DSGVO zählt auch immaterieller Schaden ohne Erheblichkeitsschwelle. Schildern Sie Kontrollverlust, Sorge vor Missbrauch oder konkrete Nachteile möglichst genau statt pauschal.
- Beweise sichern, bevor sie verschwinden: Screenshots mit Datum und URL, Werbemails im Original mit Header, Fotos von Kameraattrappen oder Kameras — etwa in einem Lichtenberger Hausflur — mit erkennbarem Erfassungsbereich.
- Beschäftigtendatenschutz gesondert prüfen: Geht es um Ihren Arbeitsplatz, greift § 26 BDSG und das Verfahren läuft vor dem Arbeitsgericht Berlin. Halten Sie Betriebsvereinbarungen und Abmahnungen bereit.
- Ortsteil festhalten: Notieren Sie Ihre genaue Anschrift mit Ortsteil, da sich die Zuständigkeit der Berliner Amtsgerichte nach dem Ortsteil und nicht nach dem Verwaltungsbezirk richtet.
- Rechtsschutzversicherung abfragen: Klären Sie vorab Deckungsumfang, Selbstbeteiligung und Wartezeit. Datenschutz fällt meist unter den allgemeinen Vertrags- und Schadensersatzrechtsschutz.
- Ziel definieren: Überlegen Sie, ob Sie Auskunft, Löschung, Unterlassung oder Geld wollen. Danach richtet sich, ob die kostenfreie Beschwerde nach Art. 77 DSGVO oder eine Klage der wirtschaftlichere Weg ist.
FAQ zu Datenschutzrecht
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Rechtsanliegen.
Datenschutzrecht in Berlin: passende Kanzlei finden
Im Umkreis von 50 Kilometern um Berlin ist derzeit keine Kanzlei für Datenschutzrecht bei uns gelistet. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.
Ihr Anliegen an eine passende Kanzlei
Beschreiben Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann.
Aktuelle Rechtsprechung zum Datenschutzrecht
Entscheidungen, die unsere Redaktion zuletzt ausgewertet hat — mit Gericht, Aktenzeichen und Quelle. Sie ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
-
LG Köln: Snapchat verstößt gegen Daten- und Jugendschutz
LG Köln Az. 33 O 120/24 Quelle: LTO
-
VG Berlin: Feuerwehr durfte Impfstatus ans Amt melden
VG Berlin Az. 42 K 72/25 Quelle: LTO
-
DSGVO und private Chats: BGH legt EuGH Haushaltsausnahme vor
Bundesgerichtshof Az. I ZR 256/25 und I ZR 289/25 Quelle: LTO
-
DSGVO nicht abschließend: BGH stärkt Unterlassungsklage
Bundesgerichtshof Az. VI ZR 144/23 Quelle: LTO
Verwandte Rechtsgebiete & Standorte
Weitere Rechtsgebiete in Berlin
Datenschutzrecht in anderen Städten
Direkt zum Suchergebnis
Sie sind Anwältin oder Anwalt in Berlin? Kanzleiprofil im Anwaltsverzeichnis anlegen