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Anliegen beschreiben — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei für Datenschutzrecht in Berlin Ihre Anfrage übernehmen kann. Eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt; läuft bereits eine Frist, wenden Sie sich direkt an eine Kanzlei.
Datenschutzrecht in Berlin-Mitte
Datenschutzrecht in Berlin
- Ganz Berlin
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Lichtenberg
- Marzahn-Hellersdorf
- Mitte (aktuelle Seite)
Im Bezirk Mitte konzentrieren sich Bundesbehörden, Verbände, Medienhäuser und Start-ups wie in kaum einem anderen Berliner Bezirk – entsprechend oft geht es hier um personenbezogene Daten. Typische Mandate: Ein Unternehmen beantwortet Ihr Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO nicht innerhalb der Monatsfrist, ein früherer Vertragspartner löscht Ihre Daten trotz Art. 17 DSGVO nicht, oder Daten wurden ohne Rechtsgrundlage im Sinne von Art. 6 DSGVO verarbeitet. Nach einer Datenpanne stellt sich die Frage nach Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO.
Datenschutzrecht — was Sie wissen sollten
Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Berlin.
Eine Besonderheit des Bezirks: Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat ihren Sitz im Ortsteil Moabit – also in Mitte selbst. Dort können Sie kostenfrei Beschwerde nach Art. 77 DSGVO einlegen, als Alternative oder Ergänzung zur Zivilklage. Für Klagen haben Sie nach § 44 Abs. 1 BDSG die Wahl zwischen dem Gericht am Ort einer Niederlassung des Verantwortlichen und dem Gericht Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts; gegen Behörden, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden sind, gilt dieser Wahlgerichtsstand nicht (§ 44 Abs. 2 BDSG). Welches Berliner Amtsgericht für Ihre Anschrift zuständig ist, erfahren Sie bei der Geschäftsstelle des Amtsgerichts. Liegt der Streitwert über 10.000 €, geht es an das für Zivilsachen zuständige Landgericht Berlin II.
Geht es um Daten im Arbeitsverhältnis, etwa Überwachung oder Personalakten nach § 26 BDSG, entscheidet nicht das Zivilgericht, sondern das Arbeitsgericht Berlin am Magdeburger Platz im Ortsteil Tiergarten. Eine im Datenschutzrecht erfahrene Anwältin oder ein erfahrener Anwalt kennt diese Weichenstellungen und die aktuelle Rechtsprechung – etwa dass der EuGH (C-300/21) für immateriellen Schadensersatz keine Erheblichkeitsschwelle verlangt.
Über das Formular können Sie Ihr Anliegen schildern; eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt. Weiter unten finden Sie Anwältinnen und Anwälte für Datenschutzrecht aus Berlin und Umgebung mit Anschrift und Telefonnummer.
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Datenschutzrecht — die ersten Schritte
So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.
Anliegen einordnen: Auskunft, Löschung, Schadensersatz oder Bußgeldrisiko
Klären Sie zuerst die Richtung: Als Privatperson geht es meist um Auskunft nach Art. 15 DSGVO, Löschung nach Art. 17 DSGVO oder Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO. Als Unternehmen in Mitte – vom Start-up an der Chausseestraße bis zum Verband im Regierungsviertel – steht eher das Bußgeldrisiko nach Art. 83 DSGVO im Raum. Beides führt zu unterschiedlichen Verfahren und Kostenmodellen.
Unterlagen sammeln: Auskunftsantrag, Korrespondenz, Datenpannen-Mitteilung
Sichern Sie Ihr Auskunftsersuchen mit Datum, alle Antworten des Verantwortlichen, Screenshots und – nach einer Datenpanne – die Benachrichtigung des Unternehmens. Aus dem Datum des Auskunftsantrags ergibt sich, ob die Monatsfrist des Art. 12 Abs. 3 DSGVO bereits abgelaufen ist. Bei Beschäftigtendatenschutz gehören Arbeitsvertrag und etwaige Betriebsvereinbarungen zur Datenverarbeitung dazu.
Erstberatung: für Verbraucher auf 190 € zzgl. USt gedeckelt
In der Erstberatung bewertet die Anwältin oder der Anwalt Ihre Erfolgsaussichten und die realistische Höhe eines Anspruchs – die Höhe eines immateriellen Schadensersatzes nach Art. 82 DSGVO bestimmt das Gericht im Einzelfall. Für Verbraucher beträgt die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch nach § 34 Abs. 1 S. 3 RVG höchstens 190 € zuzüglich Umsatzsteuer, wenn keine Gebührenvereinbarung getroffen wurde. Unternehmen vereinbaren üblicherweise ein Stundenhonorar.
Strategie wählen: Beschwerde bei der Datenschutzbehörde in Moabit oder Zivilklage
Die Beschwerde bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit – mit Sitz im Ortsteil Moabit, also im Bezirk – ist für die betroffene Person unentgeltlich (Art. 57 Abs. 3 DSGVO), führt aber nicht zu Schadensersatz für Sie. Geld und durchsetzbare Ansprüche bringt nur die Zivilklage. Oft ist die Kombination sinnvoll: Beschwerde zur Druckerhöhung, Klage für den Anspruch.
Mandat erteilen und laufende Fristen nachhalten
Mit Vollmacht fordert Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt den Verantwortlichen unter Fristsetzung auf – zur Auskunft, Löschung oder Zahlung. Für Unternehmen gilt umgekehrt: Nach einer Datenpanne läuft die Meldefrist des Art. 33 Abs. 1 DSGVO – unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden ab Bekanntwerden der Verletzung – an die Aufsichtsbehörde; hier muss das Mandat sofort beginnen, nicht erst nach interner Prüfung.
Verfahren vor Amtsgericht, Landgericht Berlin II oder Arbeitsgericht Berlin
Auskunfts- und Schadensersatzklagen mit Streitwerten bis 10.000 € laufen grundsätzlich vor dem Amtsgericht (§ 23 Nr. 1 GVG); geht es um Ansprüche aus Veröffentlichungen, etwa im Internet, ist ohne Rücksicht auf den Streitwert das Landgericht ausschließlich zuständig (§ 71 Abs. 2 Nr. 7 GVG). Höhere Streitwerte, etwa bei Unterlassungsansprüchen, gehören zum Landgericht Berlin II. Streitigkeiten um Beschäftigtendaten nach § 26 BDSG verhandelt das Arbeitsgericht Berlin. Welche Instanz eine Kanzlei wahrnimmt, richtet sich nach dem jeweiligen Auftrag: Berufung gegen amtsgerichtliche Urteile geht zum Landgericht (§ 72 GVG), gegen landgerichtliche Urteile zum Kammergericht (§ 119 GVG), in Arbeitssachen zum Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (§ 64 ArbGG).
Ihre Vorteile auf einen Blick
Zugelassene Anwälte
Alle Anwälte sind zugelassen und auf ihr Rechtsgebiet spezialisiert.
Unverbindliche Anfrage
Die Suche im Verzeichnis und Ihre Anfrage sind für Sie kostenlos und unverbindlich.
Klare Angaben
Anschrift, Telefon und Fachanwaltstitel laut BRAK auf einen Blick.
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Wie können wir Ihnen helfen?
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Passenden Anwalt findenZuständige Gerichte
In Berlin gibt es mehrere zuständige Gerichte. Maßgeblich ist der Bezirk, in dem Sie wohnen oder in dem der Streitfall liegt.
- Amtsgericht Mitte
- Littenstraße 12-17, 10179 Berlin zuständig für Mitte, Prenzlauer Berg und Tiergarten
- Amtsgericht Pankow
- Parkstraße 71, 13086 Berlin zuständig für Weißensee, Blankenburg, Heinersdorf, Karow, Stadtrandsiedlung Malchow, Blankenfelde, Buch, Französisch Buchholz, Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh; in Familiensachen zusätzlich Pankow einschließlich Prenzlauer Berg, Mitte und Reinickendorf
- Amtsgericht Kreuzberg
- Möckernstraße 130, 10963 Berlin zuständig für Tempelhof, Kreuzberg und Friedrichshain
- Amtsgericht Neukölln
- Karl-Marx-Straße 77/79, 12043 Berlin zuständig für Britz, Buckow, Neukölln und Rudow
- Amtsgericht Schöneberg
- Grunewaldstraße 66/67, 10823 Berlin zuständig für Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee, Wannsee, Schöneberg und Friedenau
- Amtsgericht Lichtenberg
- Roedeliusplatz 1, 10365 Berlin zuständig für Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf
- Amtsgericht Spandau
- Altstädter Ring 7, 13597 Berlin zuständig für den gesamten Verwaltungsbezirk Spandau
- Amtsgericht Köpenick
- Mandrellaplatz 6, 12555 Berlin zuständig für den Verwaltungsbezirk Treptow-Köpenick
- Amtsgericht Wedding
- Brunnenplatz 1, 13357 Berlin zuständig für Frohnau, Heiligensee, Hermsdorf, Lübars, Waidmannslust, Märkisches Viertel, Wittenau, Konradshöhe, Tegel, Reinickendorf, Wedding und Gesundbrunnen; Mahnverfahren für ganz Berlin und Brandenburg
- Amtsgericht Charlottenburg
- Amtsgerichtsplatz 1, 14057 Berlin zuständig für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf; Register- und Insolvenzgericht für das gesamte Stadtgebiet Berlin
- Landgericht Berlin II
- Littenstraße 12-17, 10179 Berlin zuständig für Zivilsachen; weiterer Standort Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin
- Kammergericht
- Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin zuständig für Berlin — das Kammergericht ist das Oberlandesgericht des Landes Berlin
- Arbeitsgericht Berlin
- Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin zuständig für Berlin
Angaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 12.08.2026.
Quellen dieser Seite
- Gesetze
- Paragrafen im Text führen auf gesetze-im-internet.de, das Gesetzesportal des Bundesministeriums der Justiz.
- Gerichte
- Amtsgericht Mitte, Amtsgericht Pankow, Amtsgericht Kreuzberg, Amtsgericht Neukölln, Amtsgericht Schöneberg, Amtsgericht Lichtenberg, Amtsgericht Spandau, Amtsgericht Köpenick, Amtsgericht Wedding, Amtsgericht Charlottenburg, Landgericht Berlin II, Kammergericht, Arbeitsgericht Berlin. Weitere Gerichte: Senatsverwaltung für Justiz Berlin. Stand der Angaben: 12.08.2026.
- Kosten
- Gebührentabellen: RVG, Anlage 2 (Anwaltsgebühren) und GKG, Anlage 2 (Gerichtsgebühren).
- Einwohnerzahl
- Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
- Anwältinnen und Anwälte
- Angaben der Kanzleien und ihrer Websites; Fachanwaltstitel laut Amtlichem Anwaltsverzeichnis der BRAK.
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Detaillierte Kostenübersicht
Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.
Die Anwaltsvergütung richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem Gegenstandswert. Bei DSGVO-Auskunfts- und Schadensersatzklagen liegt der Streitwert meist zwischen 500 und 5.000 €, bei Unterlassungsansprüchen häufig zwischen 5.000 und 10.000 €; seit dem 1.1.2026 ist das Amtsgericht bis 10.000 € zuständig (§ 23 Nr. 1 GVG), bei Ansprüchen aus Veröffentlichungen – etwa im Internet – jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ausschließlich das Landgericht (§ 71 Abs. 2 Nr. 7 GVG). Für Unternehmensberatung zur DSGVO-Compliance sind Honorarvereinbarungen üblich.
| Leistung / Gegenstandswert | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Erstberatung für Verbraucher (§ 34 RVG) | max. 190 € zzgl. USt |
| Außergerichtliche Vertretung bei 5.000 € Gegenstandswert | 1,3-Geschäftsgebühr 460,85 € zzgl. Auslagenpauschale und USt |
| Klage auf Auskunft oder Schadensersatz (Streitwert 500–5.000 €) | Gebühren nach RVG-Tabelle (Fassung seit 01.06.2025), abhängig vom Streitwert |
| Unterlassungsanspruch (Streitwert häufig 5.000–10.000 €) | Gebühren nach RVG-Tabelle, Streitwert vom Gericht festgesetzt |
| Laufende Beratung für Unternehmen (Bußgeldrisiko nach Art. 83 DSGVO) | Höhe frei vereinbar nach Vergütungsvereinbarung (§ 3a RVG) |
Bei geringem Einkommen können Sie Beratungshilfe beim Amtsgericht Ihres Wohnorts beantragen – je nach Ortsteil in Mitte etwa beim Amtsgericht Mitte oder Amtsgericht Wedding. Für Klageverfahren kommt Prozesskostenhilfe in Betracht. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt datenschutzrechtliche Streitigkeiten oft im Rahmen des Privat- oder Arbeitsrechtsschutzes; die Deckungsanfrage kann eine Kanzlei für Sie stellen.
Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.
Checkliste: Was Sie brauchen
Klicken Sie die Punkte ab, die Sie bereits erledigt haben.
- Auskunftsersuchen mit Datum: Wann haben Sie Auskunft nach Art. 15 DSGVO verlangt? Daraus ergibt sich, ob die Monatsfrist abgelaufen ist.
- Reaktion des Verantwortlichen: Antwortschreiben, Teilauskünfte oder dokumentiertes Schweigen – jede Reaktion beeinflusst die Strategie.
- Benachrichtigung über eine Datenpanne: Hat ein Unternehmen Sie über einen Vorfall informiert? Diese Mitteilung ist zentrales Beweisstück für Art. 82 DSGVO.
- Folgen des Kontrollverlusts: Spam-Wellen, Phishing-Versuche, Identitätsmissbrauch – notieren Sie konkrete Auswirkungen mit Datum.
- Ihr Ortsteil: Wohnen Sie in Alt-Mitte, Tiergarten, Moabit, Wedding oder Gesundbrunnen? Davon hängt ab, welches Amtsgericht örtlich zuständig wäre.
- Arbeitsverhältnis betroffen? Bei Überwachung oder Personaldaten nach § 26 BDSG geht der Weg zum Arbeitsgericht Berlin – das ändert Fristen und Verfahren.
- Bisherige Beschwerde: Haben Sie schon die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit eingeschaltet? Aktenzeichen mitbringen.
- Rechtsschutzversicherung: Prüfen Sie Police und Selbstbeteiligung; ob datenschutzrechtliche Streitigkeiten gedeckt sind, ergibt sich aus Ihren Versicherungsbedingungen.
- Ihr Ziel: Auskunft erzwingen, Löschung durchsetzen, Schadensersatz – oder als Unternehmen ein Bußgeldverfahren abwehren? Das Ziel bestimmt Streitwert und Kosten.
- Für Unternehmen: Verarbeitungsverzeichnis, Datenschutzerklärung und Ablauf des Vorfalls bereitlegen – wegen der 72-Stunden-Frist des Art. 33 DSGVO zählt jeder Tag.
FAQ zu Datenschutzrecht
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Rechtsanliegen.
Datenschutzrecht in Berlin: passende Kanzlei finden
Im Umkreis von 50 Kilometern um Berlin ist derzeit keine Kanzlei für Datenschutzrecht bei uns gelistet. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.
Ihr Anliegen an eine passende Kanzlei
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Aktuelle Rechtsprechung zum Datenschutzrecht
Entscheidungen, die unsere Redaktion zuletzt ausgewertet hat — mit Gericht, Aktenzeichen und Quelle. Sie ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
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LG Köln: Snapchat verstößt gegen Daten- und Jugendschutz
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Bundesgerichtshof Az. I ZR 256/25 und I ZR 289/25 Quelle: LTO
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DSGVO nicht abschließend: BGH stärkt Unterlassungsklage
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