Alstertwiete 3, 20099 Hamburg
ARTANA PartG mbB
Anliegen beschreiben — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei für Datenschutzrecht in Hamburg Ihre Anfrage übernehmen kann. Eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt; läuft bereits eine Frist, wenden Sie sich direkt an eine Kanzlei. Ihre Anfrage geht nicht an die unten gelisteten Basisprofile, sondern nur an eine teilnehmende Kanzlei, die sie übernimmt.
Ein Online-Händler beantwortet Ihr Auskunftsersuchen seit Wochen nicht, der Arbeitgeber wertet ohne Rechtsgrundlage E-Mails aus, oder nach einer Datenpanne kursieren Ihre Kontodaten im Netz: Wer in Hamburg von einer Datenschutzverletzung betroffen ist, braucht keine juristische Vorlesung, sondern anwaltliche Hilfe. Mit rund 1,9 Millionen Einwohnern und einer dichten Medien-, Handels- und Technologielandschaft ist die Hansestadt ein Ort, an dem personenbezogene Daten in großem Umfang verarbeitet werden – und an dem mit dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit eine eigene Aufsichtsbehörde sitzt.
Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Hamburg.
Für zivilrechtliche Datenschutzklagen – etwa auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO, Löschung nach Art. 17 DSGVO oder Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO – ist bei einem Streitwert bis 10.000 Euro grundsätzlich das Amtsgericht zuständig (Ansprüche aus Veröffentlichungen in Presse, Rundfunk oder im Internet sind nach § 71 Abs. 2 Nr. 7 GVG dagegen ohne Rücksicht auf den Streitwert dem Landgericht zugewiesen): in der Innenstadt das Amtsgericht Hamburg am Sievekingplatz 1, je nach Wohnort auch ein Stadtteilgericht wie das Amtsgericht Hamburg-Altona oder das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek. Oberhalb von 10.000 Euro entscheidet das Landgericht Hamburg. Streitigkeiten um Beschäftigtendatenschutz nach § 26 BDSG gehören dagegen vor das Arbeitsgericht Hamburg in der Osterbekstraße. Über Berufungen gegen Urteile der Amtsgerichte entscheidet nach § 72 GVG das Landgericht Hamburg, über Berufungen gegen Urteile des Landgerichts das Hanseatische Oberlandesgericht (§ 119 Abs. 1 Nr. 2 GVG).
Datenschutzrecht ist Fristenrecht: Auskunftsersuchen sind binnen eines Monats zu beantworten, Datenpannen nach Art. 33 Abs. 1 DSGVO möglichst binnen 72 Stunden ab Kenntnis des Verantwortlichen der Aufsichtsbehörde zu melden. Seit der EuGH-Entscheidung C-300/21 setzt immaterieller Schadensersatz zudem keine Erheblichkeitsschwelle mehr voraus – die Höhe eines immateriellen Schadensersatzes hängt vom Einzelfall ab. Eine Anwältin oder ein Anwalt für Datenschutzrecht in Hamburg, teils mit Fachanwaltstitel für Informationstechnologierecht, kennt diese Rechtsprechung und die Spruchpraxis der Hamburger Gerichte.
Der nächste Schritt: Über das Formular auf dieser Seite können Sie Ihr Anliegen schildern; eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt. Weiter unten finden Sie Anwältinnen und Anwälte für Datenschutzrecht aus Hamburg und Umgebung mit Anschrift und Telefonnummer.
So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.
Klären Sie zuerst die Fallgruppe: Als Betroffene können Sie Auskunft nach Art. 15 DSGVO, Löschung nach Art. 17 DSGVO oder Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO verlangen. Als Unternehmen geht es meist um Betroffenenanfragen, Datenpannen oder ein Verfahren der Aufsichtsbehörde mit Bußgeldrisiko nach Art. 83 DSGVO. Bei Konflikten mit dem Arbeitgeber um Überwachung oder Datenweitergabe ist § 26 BDSG einschlägig – dann ist in Hamburg das Arbeitsgericht der richtige Gerichtszweig.
Sammeln Sie Ihr Auskunfts- oder Löschersuchen mit Versanddatum, jede Antwort des Verantwortlichen, Benachrichtigungen über eine Datenpanne sowie Screenshots der beanstandeten Verarbeitung. Das Datum ist entscheidend: Die Ein-Monats-Frist für die Beantwortung von Auskunftsersuchen läuft ab Eingang und kann nach Art. 12 Abs. 3 DSGVO nur begründet um zwei Monate verlängert werden. Unternehmen sollten zusätzlich die 72-Stunden-Meldung nach Art. 33 DSGVO dokumentieren.
Weiter unten finden Sie Anwältinnen und Anwälte für Datenschutzrecht aus Hamburg und Umgebung mit Anschrift und Telefonnummer. In der Erstberatung prüft die Anwältin oder der Anwalt, ob Ansprüche bestehen, ob Fristen bereits verstrichen sind und ob neben der Zivilklage eine kostenfreie Beschwerde beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nach Art. 77 DSGVO sinnvoll ist. Für Verbraucher ist das erste Beratungsgespräch nach § 34 Abs. 1 Satz 3 RVG auf 190 Euro zzgl. USt begrenzt, wenn keine Gebührenvereinbarung getroffen wurde.
Privatpersonen zahlen bei außergerichtlicher Vertretung Gebühren nach dem RVG, abhängig vom Gegenstandswert – bei DSGVO-Auskunftsklagen meist 500 bis 5.000 Euro. Unternehmen vereinbaren wegen des Bußgeldrisikos von bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % des weltweiten Vorjahresumsatzes üblicherweise ein Stundenhonorar, dessen Höhe frei vereinbart wird. Lassen Sie sich die voraussichtlichen Kosten vor der Beauftragung schriftlich aufschlüsseln und klären Sie eine Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung.
Häufig genügt ein anwaltliches Schreiben mit Fristsetzung, um eine ausstehende Auskunft oder Löschung durchzusetzen. Ergänzend oder alternativ kommt die Beschwerde bei der Hamburger Datenschutzaufsicht nach Art. 77 DSGVO in Betracht – sie kostet nichts, führt aber nicht zu Schadensersatz. Für Zahlungsansprüche nach Art. 82 DSGVO bleibt die Zivilklage; Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt bewertet die Erfolgsaussichten anhand der aktuellen EuGH-Rechtsprechung.
Klagen bis 10.000 Euro Streitwert gehen an das Amtsgericht – je nach Wohnort etwa das Amtsgericht Hamburg, Hamburg-Harburg oder Hamburg-Bergedorf –, darüber an das Landgericht Hamburg am Sievekingplatz. Beschäftigtendatenschutz verhandelt das Arbeitsgericht Hamburg. Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt fertigt die Klageschrift, vertritt Sie im Termin und prüft nach dem Urteil, ob eine Berufung in Betracht kommt – gegen Urteile des Amtsgerichts zum Landgericht Hamburg (§ 72 GVG), gegen Urteile des Landgerichts zum Hanseatischen Oberlandesgericht (§ 119 GVG).
Aufgeführt sind Anwältinnen und Anwälte mit Fachanwaltstitel für Datenschutzrecht laut Kanzlei-Website sowie Kanzleien mit Profil auf anwaltvergleich.de.
Die Suche im Verzeichnis und Ihre Anfrage sind für Sie kostenlos und unverbindlich.
Anschrift, Telefon und Fachanwaltstitel laut Kanzlei-Website.
Sie wählen die Kanzlei selbst und nehmen direkt mit ihr Kontakt auf.
Schildern Sie Ihr Anliegen — anwaltvergleich.de prüft, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann.
Passenden Anwalt findenIn dieser Stadt gibt es mehrere zuständige Gerichte. Maßgeblich ist der Bezirk, in dem Sie wohnen oder in dem der Streitfall liegt.
Angaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 12.08.2026.
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Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.
Die Vergütung richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dort nach dem Gegenstandswert: Bei DSGVO-Auskunftsklagen setzen Gerichte meist 500 bis 5.000 Euro an, bei Unterlassungsansprüchen häufig höher – maßgeblich ist der vom Gericht im Einzelfall festgesetzte Wert. Erst oberhalb von 10.000 Euro ist statt des Amtsgerichts das Landgericht Hamburg zuständig (§ 23 Nr. 1 GVG); ein Streitwert von genau 10.000 Euro bleibt beim Amtsgericht. Für die Erstberatung von Verbrauchern gilt die Kappungsgrenze des § 34 RVG.
| Leistung / Gegenstandswert | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Erstberatung für Verbraucher (§ 34 RVG) | max. 190 € zzgl. USt |
| Außergerichtliche Vertretung, Gegenstandswert 5.000 € (1,3-Geschäftsgebühr) | 460,85 € zzgl. Auslagenpauschale und USt |
| Auskunfts- oder Schadensersatzklage nach Art. 82 DSGVO | Gebühren aus Streitwert meist 500–5.000 € |
| Unterlassungsanspruch | Gebühren aus Streitwert häufig 5.000–10.000 € |
| Beratung für Unternehmen (Datenpanne, Bußgeldverfahren) | Stundenhonorar nach Honorarvereinbarung |
Wer die Kosten nicht tragen kann, findet in Hamburg eine Besonderheit: Statt der Beratungshilfe anderer Bundesländer bietet die Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA) der Stadt einkommensabhängig günstige Rechtsberatung. Für Klagen kommt Prozesskostenhilfe in Betracht, die beim zuständigen Hamburger Gericht beantragt wird. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt Datenschutzstreitigkeiten je nach Tarif – die Deckungsanfrage können Sie selbst stellen oder mit der Kanzlei besprechen.
Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.
Klicken Sie die Punkte ab, die Sie bereits erledigt haben.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Rechtsanliegen.
In Hamburg selbst steht derzeit niemand mit dem Fachanwaltstitel für Informationstechnologierecht bei uns. Im Umkreis von 25 km stehen 7 Fachanwältinnen und Fachanwälte; die 7 nächstgelegenen stehen unten. Quelle: Angaben der Kanzleien und Kanzlei-Websites.
Gezählt werden Kanzleiprofile auf anwaltvergleich.de und Basisprofile aus Angaben der Kanzlei-Websites und weiterer öffentlicher Quellen.
Im Umkreis von 50 Kilometern um Hamburg hat noch keine Kanzlei für Datenschutzrecht ein eigenes Profil bei uns. Unten stehen die nächstgelegenen Fachanwältinnen und Fachanwälte aus der Umgebung. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.
Öffentliche Quellen Angaben aus Kanzlei-Websites und weiteren öffentlichen Quellen, noch nicht von den Anwältinnen und Anwälten bestätigt. Zu Datenschutzrecht gibt es keinen eigenen Fachanwaltstitel; gezeigt werden Fachanwältinnen und Fachanwälte für Informationstechnologierecht. Entfernung = Luftlinie ab Hamburg, Umkreis bis 25 km; der Ort ist der Kanzleisitz.
Alstertwiete 3, 20099 Hamburg
ARTANA PartG mbB
An der Alster 62, 20099 Hamburg
SEKARA SCHÄFER RECHTSANWÄLTE
Holstenwall 10, 20355 Hamburg
Kanzlei Dr. Bergmann
Hudtwalckerstraße 11, 22299 Hamburg
Heissner & Struck Partnerschaft mbB
Sophie-Schoop-Weg 42, 21035 Hamburg
Veritaskai 3, 21079 Hamburg
SKNvonGEYSO Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Sachsentor 32, 21029 Hamburg
Doğan Pfahler Rechtsanwälte GbR
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