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Startseite › Familienrecht › Hamburg

Familienrecht in Hamburg

KI-erzeugter Text Wie wir KI einsetzen
Maschinelle Rechtsprüfung am 08.10.2026 (KI-Prüfmodell, keine anwaltliche Prüfung): Gesetzesangaben, Gerichte und Kosten abgeglichen. Wie die KI-Prüfung funktioniert

Trennung, Scheidung, Streit um Unterhalt oder um die elterliche Sorge: Wer in Hamburg vor einer solchen Situation steht, braucht rechtliche Begleitung, die zur Lage der Familie passt. In der Hansestadt mit ihren rund 1,87 Millionen Einwohnern werden familienrechtliche Verfahren vor den Familiengerichten der Hamburger Amtsgerichte geführt.

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Familienrecht — was Sie wissen sollten

Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Hamburg.

Rechtlicher Ausgangspunkt ist häufig § 1353 BGB, der die Ehe als Lebensgemeinschaft mit gegenseitigen Pflichten beschreibt – und § 1564 BGB, wonach eine Ehe nur durch richterliche Entscheidung auf Antrag eines oder beider Ehegatten geschieden werden kann. Für diesen Antrag besteht Anwaltszwang, für den Scheidungsantrag ist eine Anwältin oder ein Anwalt also Voraussetzung (§ 114 Abs. 1 FamFG); der andere Ehegatte kann der Scheidung dagegen ohne Anwalt zustimmen (§ 114 Abs. 4 Nr. 3 FamFG).

Die Zuständigkeit ist im Stadtstaat Hamburg auf mehrere Gerichte verteilt: Neben dem Amtsgericht Hamburg am Sievekingplatz gibt es die Amtsgerichte Hamburg-Altona, Hamburg-St. Georg, Hamburg-Wandsbek, Hamburg-Barmbek, Hamburg-Bergedorf, Hamburg-Blankenese und Hamburg-Harburg. Welches Gericht Ihr Verfahren führt, richtet sich nach der Rangfolge des § 122 FamFG – vorrangig nach dem Bezirk, in dem ein Ehegatte mit allen gemeinsamen minderjährigen Kindern gewöhnlich lebt, und damit nach dem Stadtteil: Für den Bezirk Bergedorf ist das Amtsgericht Hamburg-Bergedorf zuständig, für Rahlstedt oder Eilbek das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek, für Blankenese, Rissen oder Osdorf das Amtsgericht Hamburg-Blankenese.

Über Beschwerden gegen familiengerichtliche Entscheidungen entscheidet das Hanseatische Oberlandesgericht; eingelegt wird die Beschwerde aber bei dem Familiengericht, dessen Beschluss angefochten wird (§ 64 Abs. 1 FamFG). Entscheidungen im Verfahren der einstweiligen Anordnung sind grundsätzlich nicht anfechtbar (§ 57 FamFG).

Eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Familienrecht kennt nicht nur die materiellen Fragen – etwa den Grundsatz der Eigenverantwortung beim nachehelichen Unterhalt nach § 1569 BGB oder die anteilige Unterhaltspflicht der Eltern nach § 1606 BGB –, sondern auch die Abläufe der Hamburger Familiengerichte, etwa beim Versorgungsausgleich, der im Scheidungsverfahren grundsätzlich von Amts wegen durchgeführt wird – bei einer Ehezeit von bis zu drei Jahren aber nur auf Antrag eines Ehegatten (§ 3 Abs. 3 VersAusglG) und nicht, soweit die Ehegatten ihn wirksam ausgeschlossen haben (§ 6 VersAusglG).

Der nächste Schritt ist unkompliziert: Über das Formular können Sie Ihr Anliegen schildern; eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt. Weiter unten finden Sie Anwältinnen und Anwälte für Familienrecht aus Hamburg mit Anschrift und Telefonnummer.

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Familienrecht — die ersten Schritte

So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.

1

Familiensache einordnen: Scheidung, Unterhalt oder Sorgerecht?

Klären Sie zuerst, worum es rechtlich geht: Scheidungsantrag nach § 1564 BGB, Trennungs- oder Kindesunterhalt, elterliche Sorge nach § 1626 BGB oder Umgangsfragen. Davon hängt ab, welches Verfahren vor dem Hamburger Familiengericht in Betracht kommt und wie eilig es ist. Wichtig für die Scheidung: Das Trennungsjahr ist regelmäßig Voraussetzung – der Trennungszeitpunkt sollte deshalb möglichst genau feststehen, auch wenn beide noch in derselben Hamburger Wohnung leben.

2

Unterlagen zusammenstellen: Urkunden, Einkommen, Rentenkonto

Für das Erstgespräch beim Familienanwalt in Hamburg brauchen Sie Heiratsurkunde, Geburtsurkunden der Kinder, Einkommensnachweise beider Ehegatten und – wegen des Versorgungsausgleichs – möglichst den Versicherungsverlauf der Rentenversicherung. Bei Unterhaltsfragen helfen Kontoauszüge und Belege zu Wohnkosten. Je vollständiger die Unterlagen, desto belastbarer kann die Kanzlei einschätzen, was vor dem zuständigen Amtsgericht – etwa Hamburg-Altona oder Hamburg-Harburg – zu erwarten ist.

3

Erstberatung bei einer Hamburger Kanzlei vereinbaren

Über das Formular können Sie Ihr Anliegen schildern; eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt. In der Erstberatung werden Trennungszeitpunkt, Unterhaltsansprüche – etwa nach § 1569 BGB für die Zeit nach der Scheidung – und die Zuständigkeit des Familiengerichts nach Ihrem Stadtteil geklärt. Ob eine einvernehmliche Lösung oder ein streitiges Verfahren in Betracht kommt, lässt sich regelmäßig erst nach Sichtung der Unterlagen beurteilen.

4

Kosten klären: Verfahrenswert und Verfahrenskostenhilfe

Die Anwaltsvergütung richtet sich nach dem RVG und dem Verfahrenswert, der bei einer Scheidung im Regelfall aus dem Einkommen beider Ehegatten gebildet wird. Lassen Sie sich die voraussichtlichen Anwalts- und Gerichtskosten vor der Beauftragung schriftlich erläutern. Bei geringem Einkommen kann beim Hamburger Familiengericht Verfahrenskostenhilfe beantragt werden – den Antrag können Sie mit Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt vorbereiten.

5

Mandat erteilen und Scheidungsantrag beim Familiengericht einreichen

Nach der Beauftragung reicht Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt den Scheidungsantrag beim Familiengericht des zuständigen Hamburger Amtsgerichts ein – je nach Wohnort etwa beim Amtsgericht Hamburg-Altona oder Hamburg-St. Georg. Das Gericht stellt den Antrag dem anderen Ehegatten zu und kann eine Frist zur Stellungnahme setzen; die Dauer steht im jeweiligen Schreiben, und diese Frist sollte unbedingt eingehalten werden, sonst drohen Nachteile im Verfahren.

6

Verfahren durchlaufen: Versorgungsausgleich, Anhörung, Beschluss

Im Scheidungsverfahren führt das Gericht den Versorgungsausgleich grundsätzlich von Amts wegen durch – bei einer Ehezeit von bis zu drei Jahren nur auf Antrag (§ 3 Abs. 3 VersAusglG); geteilt werden die in der Ehezeit erworbenen Versorgungsanrechte (§ 3 Abs. 1 und 2 VersAusglG), dafür holt das Gericht Auskünfte der Versorgungsträger ein. Zum Schluss werden beide Ehegatten im Termin persönlich angehört, anschließend ergeht der Scheidungsbeschluss. Gegen Endentscheidungen des Familiengerichts ist die Beschwerde zum Hanseatischen Oberlandesgericht möglich; sie wird beim Familiengericht eingelegt (§ 64 Abs. 1 FamFG). Entscheidungen in Verfahren der einstweiligen Anordnung sind dagegen grundsätzlich nicht anfechtbar (§ 57 FamFG).

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Zuständige Gerichte

In dieser Stadt gibt es mehrere zuständige Gerichte. Maßgeblich ist der Bezirk, in dem Sie wohnen oder in dem der Streitfall liegt.

Amtsgericht Hamburg-Mitte
Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg
Amtsgericht Hamburg-Altona
Max-Brauer-Allee 89, 22765 Hamburg
Amtsgericht Hamburg-Barmbek
Spohrstraße 6, 22083 Hamburg zuständig für Barmbek, Bergstedt, Bramfeld, Duvenstedt, Dulsberg, Farmsen-Berne, Hummelsbüttel, Lemsahl-Mellingstedt, Poppenbüttel, Sasel, Steilshoop, Volksdorf, Wellingsbüttel und Wohldorf-Ohlstedt
Amtsgericht Hamburg-Bergedorf
Ernst-Mantius-Straße 8, 21029 Hamburg zuständig für den Bezirk Bergedorf
Amtsgericht Hamburg-Blankenese
Dormienstraße 7, 22587 Hamburg zuständig für die Ortsteile Rissen, Sülldorf, Blankenese, Iserbrook, Osdorf und Nienstedten
Amtsgericht Hamburg-Harburg
Buxtehuder Straße 9, 21073 Hamburg
Amtsgericht Hamburg St. Georg
Lübeckertordamm 4, 20099 Hamburg
Amtsgericht Hamburg-Wandsbek
Schädlerstraße 28, 22041 Hamburg zuständig für neben Wandsbek die Ortsteile Rahlstedt, Tonndorf, Jenfeld, Marienthal und Eilbek
Hanseatisches Oberlandesgericht
Sievekingplatz 2, 20355 Hamburg zuständig für Hamburg — das Hanseatische Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht der Freien und Hansestadt Hamburg

Angaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 12.08.2026.

Quellen dieser Seite

Gesetze
Paragrafen im Text führen auf gesetze-im-internet.de, das Gesetzesportal des Bundesministeriums der Justiz.
Kosten
Gebührentabellen: RVG, Anlage 2 (Anwaltsgebühren) und GKG, Anlage 2 (Gerichtsgebühren).
Einwohnerzahl
Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
Anwältinnen und Anwälte
Angaben der Kanzleien und ihrer Websites.

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Transparenz

Detaillierte Kostenübersicht

Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.

Die Vergütung einer Anwältin oder eines Anwalts im Familienrecht richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem Gegenstands- bzw. Verfahrenswert. Bei einer Scheidung wird der Verfahrenswert im Regelfall aus dem Nettoeinkommen beider Ehegatten gebildet; der Versorgungsausgleich erhöht diesen Wert zusätzlich. Aus dem Verfahrenswert ergeben sich die gesetzlichen Gebühren – vor dem Hamburger Familiengericht fallen daneben Gerichtskosten an.

Leistung / GegenstandswertKosten (ca.)
Erstberatung für Verbraucherinnen und Verbraucher (§ 34 RVG)ohne Gebührenvereinbarung höchstens 190 EUR zzgl. Auslagen und Umsatzsteuer (§ 34 Abs. 1 RVG)
Außergerichtliche Vertretung (z. B. Unterhalt, Trennungsvereinbarung)Geschäftsgebühr nach RVG-Tabelle, abhängig vom Gegenstandswert
Scheidungsverfahren vor dem FamiliengerichtVerfahrens- und Terminsgebühr nach RVG; Verfahrenswert nach Ermessen des Gerichts (§ 43 FamGKG), Grundlage ist das in drei Monaten erzielte Nettoeinkommen beider Ehegatten, mindestens 3.000 EUR
Versorgungsausgleich im Scheidungsverbunderhöht den Verfahrenswert je auszugleichendem Anrecht, dadurch anteilig höhere Gebühren
Gerichtskosten des Familiengerichtsnach dem FamGKG, abhängig vom Verfahrenswert; Vorschuss bei Antragstellung

Wer die Kosten nicht aufbringen kann, kann für gerichtliche Familienverfahren Verfahrenskostenhilfe beantragen, für außergerichtliche Beratung kommt Beratungshilfe in Betracht – zuständig ist das Amtsgericht Ihres Hamburger Wohnbezirks. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt im Familienrecht oft nur die Erstberatung; ob Ihr Tarif mehr abdeckt, sollte vor der Beauftragung mit dem Versicherer geklärt werden.

Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.

Vorbereitung

Checkliste: Was Sie brauchen

Klicken Sie die Punkte ab, die Sie bereits erledigt haben.

  • Heirats- und Geburtsurkunden: Heiratsurkunde bzw. Auszug aus dem Eheregister sowie Geburtsurkunden gemeinsamer Kinder bereitlegen – sie werden für den Scheidungsantrag benötigt.
  • Trennungszeitpunkt festhalten: Das Trennungsjahr ist im Regelfall Voraussetzung der Scheidung; früher ist sie nur möglich, wenn die Fortsetzung der Ehe aus Gründen, die in der Person des anderen Ehegatten liegen, eine unzumutbare Härte darstellen würde (§ 1565 Abs. 2 BGB). Notieren Sie das Datum der Trennung, auch bei Trennung innerhalb der gemeinsamen Wohnung.
  • Einkommensnachweise: Gehaltsabrechnungen und Steuerbescheide beider Ehegatten – Grundlage für Unterhaltsberechnung und Verfahrenswert.
  • Rentenunterlagen: Versicherungsverlauf der Rentenversicherung für den Versorgungsausgleich, der im Scheidungsverfahren grundsätzlich durchgeführt wird, bei einer Ehezeit von bis zu drei Jahren nur auf Antrag (§ 3 Abs. 3 VersAusglG).
  • Vermögen und Schulden auflisten: Konten, Immobilien, Kredite – wichtig für Zugewinnausgleich und Vermögensauseinandersetzung.
  • Ehevertrag oder Vereinbarungen: Falls vorhanden, mitbringen; sie können Unterhalt und Vermögensfragen abweichend regeln.
  • Fragen zu Kindern klären: Wünsche zu Sorge (§ 1626 BGB), Umgang und Kindesunterhalt vorab durchdenken – bei Barunterhalt hilft der Blick in die aktuelle Düsseldorfer Tabelle.
  • Zuständiges Amtsgericht ermitteln: In Hamburg hängt das Familiengericht vom Stadtteil ab – etwa Amtsgericht Hamburg-Bergedorf für den Bezirk Bergedorf; welches Stadtteilgericht für Ihre Adresse zuständig ist, erfragen Sie beim Gericht oder über Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt.
  • Rechtsschutz und Verfahrenskostenhilfe prüfen: Police der Rechtsschutzversicherung sichten und bei geringem Einkommen Nachweise für einen Antrag auf Verfahrenskostenhilfe zusammenstellen.
  • Ziele notieren: Schreiben Sie auf, was Ihnen wichtig ist – einvernehmliche Scheidung, Wohnungszuweisung, Umgangsregelung –, damit die Erstberatung zielgerichtet verläuft.
Häufige Fragen

FAQ zu Familienrecht

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Rechtsanliegen.

Wie viele Anwältinnen und Anwälte für Familienrecht gibt es in Hamburg?
Im Verzeichnis von anwaltvergleich.de stehen 184 Anwältinnen und Anwälte für Familienrecht in Hamburg und Umgebung (bis 25 km), Stand 29.10.2026.
Wie viele davon sind Fachanwältinnen oder Fachanwälte für Familienrecht?
184 der 184 Einträge (100 %) führen laut Kanzlei-Website den Titel Fachanwältin oder Fachanwalt für Familienrecht.
In wie vielen Kanzleien arbeiten sie?
Die 184 Einträge verteilen sich auf 154 Kanzleien.
Was kostet die Erstberatung bei einem Familienanwalt in Hamburg?
Für die erste Beratung gilt eine gesetzliche Obergrenze nur, wenn keine Gebührenvereinbarung getroffen wurde: Dann beträgt die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern höchstens 190 EUR zuzüglich Auslagen und Umsatzsteuer (§ 34 Abs. 1 RVG); auf eine Gebührenvereinbarung soll die Kanzlei nach § 34 Abs. 1 S. 1 RVG hinwirken. Viele Hamburger Kanzleien vereinbaren für das Erstgespräch auch einen niedrigeren Festbetrag – fragen Sie bei der Terminvereinbarung konkret nach. Bei geringem Einkommen kann Beratungshilfe beantragt werden; zuständig dafür ist das Amtsgericht Ihres Wohnbezirks, etwa das Amtsgericht Hamburg-Harburg oder Hamburg-Wandsbek.
Welches Gericht ist in Hamburg für meine Scheidung zuständig?
Familiensachen gehören vor das Familiengericht beim Amtsgericht – unabhängig vom Streitwert. In Hamburg richtet sich die örtliche Zuständigkeit nach § 122 FamFG – vorrangig nach dem Bezirk, in dem ein Ehegatte mit allen gemeinsamen minderjährigen Kindern gewöhnlich lebt: Für den Bezirk Bergedorf ist das Amtsgericht Hamburg-Bergedorf zuständig, für Blankenese, Rissen oder Osdorf das Amtsgericht Hamburg-Blankenese, für Rahlstedt oder Eilbek das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek; welches Stadtteilgericht für Ihre Adresse zuständig ist, erfragen Sie beim Gericht oder über Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt. Die örtliche Zuständigkeit nach § 122 FamFG prüft Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt vor Einreichung des Antrags. Beschwerdeinstanz ist das Hanseatische Oberlandesgericht.
Wie lange dauert ein Scheidungsverfahren vor einem Hamburger Familiengericht?
Vor dem eigentlichen Verfahren steht das Trennungsjahr, das sich aus §§ 1565 Abs. 2, 1566 Abs. 1 BGB ergibt; vor Ablauf eines Trennungsjahres ist die Scheidung nur möglich, wenn die Fortsetzung der Ehe aus Gründen, die in der Person des anderen Ehegatten liegen, eine unzumutbare Härte darstellen würde (§ 1565 Abs. 2 BGB). Nach Einreichung des Antrags hängt die Dauer häufig vom Versorgungsausgleich ab: Wird er durchgeführt, holt das Familiengericht Auskünfte der Versorgungsträger ein, was das Verfahren regelmäßig um Monate verlängert. Eine einvernehmliche Scheidung, bei der beide Ehegatten mitwirken und Unterlagen vollständig vorliegen, ist deutlich zügiger abgeschlossen als ein streitiges Verfahren mit Folgesachen wie Unterhalt oder Zugewinn.
Brauche ich in Hamburg eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt für Familienrecht – oder reicht ein Anwalt?
Jede zugelassene Anwältin und jeder zugelassene Anwalt darf Sie im Familienrecht vertreten. Der Titel Fachanwältin oder Fachanwalt für Familienrecht setzt aber nachgewiesene besondere Kenntnisse und praktische Fälle voraus – etwa zu Unterhaltsfragen nach § 1606 BGB, zur elterlichen Sorge nach § 1626 BGB und zum Versorgungsausgleich. Bei komplexen Konstellationen wie Selbstständigen-Einkommen, Immobilienvermögen oder strittigem Sorgerecht kann diese Spezialisierung hilfreich sein. Für eine unstreitige, einfache Scheidung genügt oft auch eine allgemein tätige Kanzlei mit familienrechtlicher Erfahrung.
Kanzleisuche

Familienrecht in Hamburg: passende Kanzlei finden

184 Anwältinnen und Anwälte für Familienrecht in Hamburg und Umgebung (bis 25 km), davon 184 Fachanwälte (100 %), 154 Kanzleien. Stand 29.10.2026. Quelle: Angaben der Kanzleien und Kanzlei-Websites.

Gezählt werden Kanzleiprofile auf anwaltvergleich.de und Basisprofile aus Angaben der Kanzlei-Websites und weiterer öffentlicher Quellen.

Im Umkreis von 50 Kilometern um Hamburg hat noch keine Kanzlei für Familienrecht ein eigenes Profil bei uns; die gelisteten Basisprofile stehen unten. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.

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Gelistete Anwälte für Familienrecht in Hamburg und Umgebung

Öffentliche Quellen Angaben aus Kanzlei-Websites und weiteren öffentlichen Quellen, noch nicht von den Anwältinnen und Anwälten bestätigt.

  • Öffentliche Quellen

    Yasemin Akgün-Tasci

    Fachanwältin für Familienrecht

    Haubachstraße 74, 22765 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Wiebke Alberti

    Fachanwältin für Familienrecht

    Am Sooren 26, 22149 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Urte Andrae

    Fachanwältin für Familienrecht

    Colonnaden 19, 20354 Hamburg

    Dr. Andrae & Kollegen

  • Öffentliche Quellen

    Antoinette von Arnswaldt

    Fachanwältin für Familienrecht

    Bahnhofstraße 7c, 21465 Reinbek

    DR. PURRUCKER & PARTNER, Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

  • Öffentliche Quellen

    Stefanie Brinkema

    Fachanwältin für Erbrecht +1

    Bahnhofstraße 7c, 21465 Reinbek

    DR. PURRUCKER & PARTNER, Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

  • Öffentliche Quellen

    Kathrin Baartz

    Fachanwältin für Familienrecht +1

    Veritaskai 3, 21079 Hamburg

    SKNvonGEYSO Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB

  • Öffentliche Quellen

    Andreas Baatz

    Fachanwalt für Familienrecht

    Bramfelder Chaussee 226, 22177 Hamburg

    EHB Rechtsanwälte

  • Öffentliche Quellen

    Bettina Bachinger

    Fachanwältin für Familienrecht

    Kaiser-Wilhelm-Str. 93, 20355 Hamburg

    Bachinger|Auerswald Partnerschaftsgesellschaft mbB

  • Öffentliche Quellen

    Heidrun Baehr

    Fachanwältin für Arbeitsrecht +1

    Friedensallee 27, 22765 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Jürgen Bandelow

    Fachanwalt für Familienrecht

    Reetwerder 23 A, 21029 Hamburg

    Rechtsanwälte Klemm & Partner mbB

  • Öffentliche Quellen

    Clara Lankuttis

    Fachanwältin für Erbrecht +1

    Reetwerder 23 A, 21029 Hamburg

    Rechtsanwälte Klemm & Partner mbB

  • Öffentliche Quellen

    Ilka Wedemeyer

    Fachanwältin für Erbrecht +1

    Reetwerder 23 A, 21029 Hamburg

    Rechtsanwälte Klemm & Partner mbB

  • Öffentliche Quellen

    Holger Barrelet

    Fachanwalt für Familienrecht +1

    Mönckebergstraße 19, 20095 Hamburg

    MSBH Bleisch Lubitz Rechtsanwälte Steuerberater PartGmbB

  • Öffentliche Quellen

    Doreen Bastian

    Fachanwältin für Familienrecht +1

    Wandsbeker Marktstraße 24-26, 22041 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Marlies Belser

    Fachanwältin für Familienrecht

    Kattjahren 6, 22359 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Dennis Biel

    Fachanwalt für Familienrecht

    Willy-Brandt-Straße 57, 20457 Hamburg

    Rieck & Partner Rechtsanwälte PartG mbB

  • Öffentliche Quellen

    Thomas Hamann

    Fachanwalt für Familienrecht +1

    Willy-Brandt-Straße 57, 20457 Hamburg

    Rieck & Partner Rechtsanwälte PartG mbB

  • Öffentliche Quellen

    Andreas Ihns

    Fachanwalt für Familienrecht

    Willy-Brandt-Straße 57, 20457 Hamburg

    Rieck & Partner Rechtsanwälte PartG mbB

  • Öffentliche Quellen

    Gerold Bischoff

    Fachanwalt für Familienrecht

    Paul-Sorge-Straße 4c, 22459 Hamburg

    Gerold Bischoff

  • Öffentliche Quellen

    Hendrikje Blandow-Schlegel

    Fachanwältin für Familienrecht

    Stadthausbrücke 8a, 20355 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Olivia Blümel

    Fachanwältin für Familienrecht

    Weidenbaumsweg 6, 21029 Hamburg

    Die Ladenkanzlei

  • Öffentliche Quellen

    Verena Bönicke-Rama

    Fachanwältin für Familienrecht

    Jarrestraße 44, 22303 Hamburg

    Koopmann & Bönicke-Rama

  • Öffentliche Quellen

    Niclas Bortels

    Fachanwalt für Familienrecht

    Eulenkrugstraße 7, 22359 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Birgit Boßert

    Fachanwältin für Familienrecht

    Bergstraße 26, 20095 Hamburg

    Anwaltskanzlei Boßert

  • Öffentliche Quellen

    Rudolf von Bracken

    Fachanwalt für Familienrecht

    Spadenteich 1, 20099 Hamburg

  • Öffentliche Quellen

    Georg Brandtner

    Fachanwalt für Familienrecht

    Heimfelder Straße 114, 21075 Hamburg

    Hölter, Schröder, Holst, Kiermeyer

  • Öffentliche Quellen

    Martin Holst

    Fachanwalt für Familienrecht

    Heimfelder Straße 114, 21075 Hamburg

    Rechtsanwälte HSH

  • Öffentliche Quellen

    Claudia Brehm

    Fachanwältin für Familienrecht +1

    New-York-Ring 6, 22297 Hamburg

    ADSR Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

  • Öffentliche Quellen

    Henry Brendel

    Fachanwalt für Strafrecht +1

    Hauptstraße 78, 25462 Rellingen

    Kanzlei Rellingen Brunstamp Brendel Tacou Rechtsanwälte PartG mbB

  • Öffentliche Quellen

    Heide Ursula Brunstamp

    Fachanwältin für Familienrecht +1

    Hauptstraße 78, 25462 Rellingen

    Kanzlei Rellingen Brunstamp Brendel Tacou Rechtsanwälte PartG mbB

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