Fachanwältin für Migrationsrecht
Lilienstraße 36, 20095 Hamburg
Anliegen beschreiben — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei für Migrationsrecht in Hamburg Ihre Anfrage übernehmen kann. Eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt; läuft bereits eine Frist, wenden Sie sich direkt an eine Kanzlei.
Aufenthaltserlaubnis verlängern, Einbürgerung beantragen, Bescheid des Bundesamts anfechten: Wer in Hamburg mit Migrationsrecht zu tun hat, begegnet mehreren Stellen mit getrennten Aufgaben. Nach den Angaben der Stadt verteilen sich die Aufgaben: Es betreuen die Standorte Ausländerangelegenheiten im Hamburg Service Menschen mit Aufenthaltserlaubnis, Visum oder Niederlassungserlaubnis nach dem Wohnort, das Hamburg Welcome Center (Süderstraße 32b, 20097 Hamburg) die erstmalige Erteilung nach der Einreise von Aufenthaltserlaubnissen zu Ausbildung, Studium, Arbeit oder Selbstständigkeit sowie die Verlängerung bei Fachkräften, und das Amt für Migration der Behörde für Inneres und Sport Personen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung sowie Einbürgerungsanträge (Einbürgerung: Hammer Straße 30-34, 22041 Hamburg).
Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Hamburg.
Streitigkeiten mit diesen Behörden gehören vor die Verwaltungsgerichtsbarkeit. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat seinen Sitz im Haus der Gerichte, Lübeckertordamm 4, 20099 Hamburg. Welches Verwaltungsgericht örtlich zuständig ist, regelt § 52 VwGO: Bei Anfechtungsklagen gegen Bescheide einer Landesbehörde zählt grundsätzlich der Bezirk, in dem der Verwaltungsakt erlassen wurde; in Streitigkeiten nach dem Asylgesetz kommt es überwiegend auf den Ort an, an dem der Ausländer nach dem Asylgesetz seinen Aufenthalt zu nehmen hat. Das Rechtsmittelgericht ist das Hamburgische Oberverwaltungsgericht, ebenfalls Lübeckertordamm 4. Im Asylverfahren ist ein Urteil, das die Klage als offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet abweist, nach § 78 AsylG unanfechtbar; im Übrigen führt nur die vom Oberverwaltungsgericht zugelassene Berufung dorthin, im Aufenthaltsrecht der Antrag auf Zulassung der Berufung nach § 124a VwGO.
Ausländer brauchen für Einreise und Aufenthalt nach § 4 AufenthG grundsätzlich einen Aufenthaltstitel, soweit nicht EU-Recht, eine Rechtsverordnung oder das Assoziationsabkommen EWG/Türkei etwas anderes bestimmt; er wird als Visum, Aufenthaltserlaubnis, Blaue Karte EU, ICT-Karte, Mobiler-ICT-Karte, Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt - EU erteilt. Die Einbürgerung setzt nach § 10 StAG für den Anspruch unter anderem fünf Jahre rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland voraus. Fristen sind im Migrationsrecht kurz: Gegen Entscheidungen nach dem Asylgesetz beträgt die Klagefrist nach § 74 AsylG grundsätzlich zwei Wochen, in bestimmten Fällen eine Woche.
Anwaltvergleich berät nicht selbst und gibt keine Rechtsauskunft zu Ihrem Fall; diese Seite ist KI-erzeugt und ersetzt keine anwaltliche Beratung. Weiter unten finden Sie Fachanwältinnen und Fachanwälte für Migrationsrecht aus Hamburg mit Anschrift und Telefonnummer; Ihr Anliegen können Sie außerdem über das Formular schildern.
So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.
Geht es um die Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels, um Einbürgerung, um ein Asylverfahren oder um eine Ausreisepflicht? Die Hamburger Stellen arbeiten nach Aufgabe und Wohnort getrennt: Standorte Ausländerangelegenheiten, Hamburg Welcome Center und Amt für Migration. Die Stadt weist darauf hin, dass ein Anliegen nur an der für den Wohnort zuständigen Dienststelle bearbeitet werden kann und Termine vorab vergeben werden. Notieren Sie, welche Behörde Ihnen zuletzt geschrieben hat und mit welchem Datum.
Halten Sie jedes Schreiben mit dem Zustell- oder Bekanntgabedatum fest. Die Anfechtungsklage muss nach § 74 VwGO grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Verwaltungsakts erhoben werden, soweit kein Widerspruchsverfahren vorgeschaltet ist. Ist ein Widerspruchsverfahren vorgeschaltet, muss zuerst innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch eingelegt werden (§ 70 VwGO); welcher Rechtsbehelf gilt, steht in der Rechtsbehelfsbelehrung des Bescheids. Gegen Entscheidungen nach dem Asylgesetz gilt nach § 74 AsylG grundsätzlich eine Frist von zwei Wochen, in den dort genannten Fällen eine Woche. Ist die Rechtsbehelfsbelehrung falsch oder fehlt sie, ist der Rechtsbehelf nach § 58 VwGO Absatz 2 grundsätzlich innerhalb eines Jahres zulässig; bei Entscheidungen nach dem Asylgesetz beträgt diese Frist nach § 74 AsylG Absatz 1 nur drei Monate. Welche Frist für Ihren Bescheid läuft, klärt eine Anwältin oder ein Anwalt anhand des Bescheids.
Wer rechtzeitig vor Ablauf seines Titels die Verlängerung beantragt, dessen bisheriger Aufenthaltstitel gilt nach § 81 AufenthG Absatz 4 bis zur Entscheidung der Behörde als fortbestehend; darüber ist eine Fiktionsbescheinigung auszustellen (Absatz 5). Verspätete Anträge und Visa sind anders geregelt. Beim Hamburg Welcome Center ist nach dessen Angaben die Bearbeitung von Anliegen wie Fiktionsbescheinigungen ohne Termin derzeit nicht möglich.
Pass oder Passersatz, aktueller Aufenthaltstitel und frühere Titel, Meldebescheinigung, Mietvertrag, Arbeitsvertrag und Gehaltsnachweise, Nachweise zu Sprachkenntnissen, Bescheide und Schreiben der Behörden, bei Asylverfahren die Unterlagen des Bundesamts. Für die Einbürgerung nennt § 10 StAG unter anderem Lebensunterhalt ohne Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (mit Ausnahmen), Sprachkenntnisse (Sprachprüfung der Stufe B 1) und Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung. Das Amt für Migration weist darauf hin, dass nur Dokumente bearbeitet werden, die im Online-Dienst hochgeladen werden.
Im Erstgespräch erhalten Sie eine Einschätzung Ihrer Lage, keine Garantie für ein Ergebnis. Fragen Sie nach Erfahrung mit dem jeweiligen Verfahren, nach dem Vorgehen und nach den Kosten. Bringen Sie alle Bescheide und Fristdaten mit.
Die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch ist für Verbraucher nach § 34 RVG begrenzt. In Hamburg gibt es nach Angaben der Stadt keinen Berechtigungsschein für Beratungshilfe; stattdessen können Berechtigte die Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA) in der Dammtorstraße 14 aufsuchen, die Beratung zu Asyl- und Ausländerrecht nur in der Hauptstelle und nur mit Termin anbietet. Für ein Gerichtsverfahren kommt Prozesskostenhilfe in Betracht (§ 166 VwGO i. V. m. den Vorschriften der Zivilprozessordnung).
Vor dem Verwaltungsgericht können Sie den Rechtsstreit nach § 67 VwGO selbst führen; vor dem Oberverwaltungsgericht müssen Sie sich außer im Prozesskostenhilfeverfahren durch Prozessbevollmächtigte vertreten lassen, und zwar schon beim Antrag auf Zulassung der Berufung, der beim Verwaltungsgericht eingereicht wird. Die Klage im Asylverfahren ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der Entscheidung mit Tatsachen und Beweismitteln zu begründen (§ 74 AsylG Absatz 2); eine Anwältin oder ein Anwalt prüft, welche Fristen in Ihrem Fall laufen.
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Passenden Anwalt findenAngaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 12.08.2026.
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Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.
Anwaltsgebühren richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz; bei Beratungen gilt § 34 RVG. Wie hoch die Vergütung in einem Klage- oder Antragsverfahren ausfällt, hängt unter anderem vom Gegenstandswert und vom Umfang der Tätigkeit ab. Konkrete Beträge für Ihr Verfahren kann deshalb erst eine Anwältin oder ein Anwalt nennen.
| Posten | Gesetzliche Vorgabe |
|---|---|
| Erstes Beratungsgespräch, Verbraucher (§ 34 RVG) | höchstens 190 € zzgl. Umsatzsteuer (derzeit 226,10 € brutto), wenn keine Gebührenvereinbarung getroffen wurde |
| Beratung oder schriftliches Gutachten, Verbraucher (§ 34 RVG) | jeweils höchstens 250 € zzgl. Umsatzsteuer ohne Gebührenvereinbarung; für das erste Beratungsgespräch gilt die niedrigere Grenze von 190 € zzgl. Umsatzsteuer |
Reichen Ihre Mittel nicht aus: In Hamburg gibt es nach Angaben der Stadt keinen Berechtigungsschein für Beratungshilfe; Berechtigte können sich direkt an die Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA), Dammtorstraße 14, 20354 Hamburg, wenden (Termin erforderlich). Grundlage ist § 12 BerHG Absatz 1: In Hamburg tritt die öffentliche Rechtsberatung an die Stelle der Beratungshilfe nach diesem Gesetz. Für das gerichtliche Verfahren kommt Prozesskostenhilfe in Betracht (§ 166 VwGO). Prüfen Sie außerdem, ob eine Rechtsschutzversicherung verwaltungsrechtliche Streitigkeiten einschließt.
Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.
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10 Anwältinnen und Anwälte für Migrationsrecht in Hamburg, davon 10 Fachanwälte (100 %), 9 Kanzleien. Stand 04.10.2026. Quelle: Angaben der Kanzleien und Kanzlei-Websites; Fachanwaltstitel laut Amtlichem Anwaltsverzeichnis der BRAK.
Gezählt werden Kanzleiprofile auf anwaltvergleich.de und Basisprofile aus Angaben der Kanzlei-Websites und weiterer öffentlicher Quellen.
Im Umkreis von 50 Kilometern um Hamburg hat noch keine Kanzlei für Migrationsrecht ein eigenes Profil bei uns; die gelisteten Basisprofile stehen unten. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.
Basisprofil Angaben aus Kanzlei-Websites und weiteren öffentlichen Quellen, noch nicht von den Anwältinnen und Anwälten bestätigt.
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Lilienstraße 36, 20095 Hamburg
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Max-Brauer-Allee 116, 22765 Hamburg
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Kroonhorst 9 d, 22549 Hamburg
Fachanwältin für Migrationsrecht
Max-Brauer-Allee 116, 22765 Hamburg
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Steindamm 62, 20099 Hamburg
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Waitzstraße 8, 22607 Hamburg
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Alstertor 20, 20095 Hamburg
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Fährstraße 50, 21107 Hamburg
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