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Insolvenzrecht in Hamburg

KI-erzeugter Text Wie wir KI einsetzen
Maschinelle Rechtsprüfung am 06.10.2026 (KI-Prüfmodell, keine anwaltliche Prüfung): Gesetzesangaben, Gerichte und Kosten abgeglichen. Wie die KI-Prüfung funktioniert

Kontopfändung, offene Steuerforderungen, ein Stapel Mahnbescheide oder ein Betrieb, der die Löhne nicht mehr zahlen kann: In einer Handels- und Hafenstadt wie Hamburg mit rund 1.869.473 Einwohnern und einer hohen Dichte an Selbstständigen, Einzelkaufleuten und GmbHs betrifft eine Insolvenz in Hamburg Privatpersonen ebenso wie Unternehmen. Das Insolvenzrecht verfolgt dabei nach § 1 InsO zwei Ziele: die gemeinschaftliche Befriedigung der Gläubiger – und für redliche Schuldnerinnen und Schuldner die Chance auf einen wirtschaftlichen Neuanfang.

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Ratgeber

Insolvenzrecht — was Sie wissen sollten

Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Hamburg.

Zuständig ist das Insolvenzgericht als Abteilung des Amtsgerichts, in Hamburg am Sitz des Landgerichts Hamburg – also beim Amtsgericht Hamburg (Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg).

Streitige Folgeverfahren wie Anfechtungs- oder Geschäftsführerhaftungsklagen werden bei Streitwerten über 10.000 Euro vor dem Landgericht Hamburg verhandelt (§ 71 Abs. 1 GVG, § 23 Nr. 1 GVG); Zwangsvollstreckungssachen laufen dagegen bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk das Vollstreckungsverfahren stattfinden soll (§ 764 Abs. 2 ZPO); bei der Pfändung von Forderungen, etwa einer Kontopfändung, ist das Amtsgericht des allgemeinen Gerichtsstands der Schuldnerin oder des Schuldners zuständig (§ 828 Abs. 2 ZPO) – in Hamburg also etwa Hamburg-Altona, Hamburg-Harburg oder Hamburg-Wandsbek.

Eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht klärt zuerst die Weichenstellung: Verbraucherinsolvenz nach § 304 InsO oder Regelinsolvenz für (ehemals) Selbstständige? Liegt bereits Zahlungsunfähigkeit nach § 17 InsO vor? Für Geschäftsführer Hamburger Kapitalgesellschaften ist das besonders dringlich, denn § 15a InsO verpflichtet sie strafbewehrt, ohne schuldhaftes Zögern – spätestens drei Wochen nach Zahlungsunfähigkeit bzw. sechs Wochen nach Überschuldung – einen Insolvenzantrag zu stellen.

Über das Formular können Sie Ihr Anliegen schildern; eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt. Weiter unten finden Sie Anwältinnen und Anwälte für Insolvenzrecht aus Hamburg mit Anschrift und Telefonnummer.

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Schritt für Schritt

Insolvenzrecht — die ersten Schritte

So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.

1

Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung feststellen (§§ 17, 19 InsO)

Zahlungsunfähig ist nach § 17 InsO, wer fällige Zahlungspflichten nicht mehr erfüllen kann; bei Kapitalgesellschaften kommt die Überschuldung nach § 19 InsO hinzu. Eine Insolvenzanwältin oder ein Insolvenzanwalt in Hamburg prüft anhand Ihrer Zahlen, ob nur eine Zahlungsstockung vorliegt oder ein Insolvenzgrund. Für Geschäftsführer entscheidet diese Einordnung wegen der strafbewehrten Antragspflicht aus § 15a InsO unmittelbar über das persönliche Haftungsrisiko.

2

Gläubigerliste, Forderungsaufstellung und Kontounterlagen zusammenstellen

Vor dem Ersttermin sammeln Sie alle Mahnungen, Vollstreckungsbescheide, Kreditverträge und Kontoauszüge und erstellen eine Liste sämtlicher Gläubiger mit Forderungshöhe. Unternehmen ergänzen betriebswirtschaftliche Auswertungen und offene-Posten-Listen. Je vollständiger diese Unterlagen, desto belastbarer kann die Kanzlei einschätzen, ob eine Sanierung, ein Vergleich mit den Gläubigern oder ein Insolvenzantrag beim Amtsgericht Hamburg der richtige Weg ist.

3

Erstberatung: Verbraucher- oder Regelinsolvenz klären

In der Erstberatung wird die zentrale Weiche gestellt: Arbeitnehmerinnen, Rentner und Personen, die nie selbstständig tätig waren, fallen in die Verbraucherinsolvenz nach § 304 InsO; Selbstständige sowie ehemals Selbstständige mit 20 oder mehr Gläubigern oder mit offenen Forderungen aus Arbeitsverhältnissen in die Regelinsolvenz (§ 304 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 InsO). Für Verbraucher deckelt § 34 RVG das Erstberatungshonorar auf maximal 190 Euro zzgl. Umsatzsteuer, sofern nichts anderes vereinbart wird – fragen Sie in der Hamburger Kanzlei vorab nach.

4

Außergerichtlichen Einigungsversuch mit Bescheinigung durchführen (§ 305 InsO)

Die Verbraucherinsolvenz setzt zwingend einen gescheiterten außergerichtlichen Einigungsversuch voraus, den eine geeignete Person oder Stelle nach § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO bescheinigen muss; der Versuch darf nicht länger als sechs Monate vor dem Eröffnungsantrag liegen. In Hamburg übernehmen das Insolvenzanwältinnen und -anwälte sowie anerkannte Schuldnerberatungsstellen. Die Kanzlei erarbeitet einen Schuldenbereinigungsplan, verhandelt mit allen Gläubigern und stellt – wenn die Einigung scheitert – die Bescheinigung aus; fehlen Formulare oder Unterlagen, fordert das Insolvenzgericht zur unverzüglichen Ergänzung auf; kommt der Schuldner dieser Aufforderung nicht binnen eines Monats nach, gilt der Eröffnungsantrag als zurückgenommen (§ 305 Abs. 3 InsO).

5

Kosten und Verfahrenskostenstundung nach § 4a InsO klären

Neben dem Anwaltshonorar – bei der Begleitung einer Verbraucherinsolvenz regelmäßig aus einer Vergütungsvereinbarung – fallen Verfahrenskosten für Gericht und Treuhänder an; die Gerichtskosten richten sich nach dem GKG, die Vergütung der Insolvenzverwalterin oder des Insolvenzverwalters nach §§ 2, 13 InsVV und die Vergütung des Treuhänders nach §§ 14 ff. InsVV. Diese Verfahrenskosten kann das Insolvenzgericht auf Antrag nach § 4a InsO stunden, sodass fehlendes Geld den Zugang zur Restschuldbefreiung nicht versperrt.

6

Antrag beim Insolvenzgericht und Weg zur Restschuldbefreiung (§ 287 InsO)

Der Insolvenzantrag geht an die Insolvenzabteilung beim Amtsgericht Hamburg am Sievekingplatz. Mit dem Eröffnungsantrag stellt Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt zugleich den Antrag auf Restschuldbefreiung nach § 287 InsO samt Abtretungserklärung.

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Zuständige Gerichte

In dieser Stadt gibt es mehrere zuständige Gerichte. Maßgeblich ist der Bezirk, in dem Sie wohnen oder in dem der Streitfall liegt.

Amtsgericht Hamburg-Mitte
Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg
Amtsgericht Hamburg-Altona
Max-Brauer-Allee 89, 22765 Hamburg
Amtsgericht Hamburg-Barmbek
Spohrstraße 6, 22083 Hamburg zuständig für Barmbek, Bergstedt, Bramfeld, Duvenstedt, Dulsberg, Farmsen-Berne, Hummelsbüttel, Lemsahl-Mellingstedt, Poppenbüttel, Sasel, Steilshoop, Volksdorf, Wellingsbüttel und Wohldorf-Ohlstedt
Amtsgericht Hamburg-Bergedorf
Ernst-Mantius-Straße 8, 21029 Hamburg zuständig für den Bezirk Bergedorf
Amtsgericht Hamburg-Blankenese
Dormienstraße 7, 22587 Hamburg zuständig für die Ortsteile Rissen, Sülldorf, Blankenese, Iserbrook, Osdorf und Nienstedten
Amtsgericht Hamburg-Harburg
Buxtehuder Straße 9, 21073 Hamburg
Amtsgericht Hamburg St. Georg
Lübeckertordamm 4, 20099 Hamburg
Amtsgericht Hamburg-Wandsbek
Schädlerstraße 28, 22041 Hamburg zuständig für neben Wandsbek die Ortsteile Rahlstedt, Tonndorf, Jenfeld, Marienthal und Eilbek
Landgericht Hamburg
Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg

Angaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 12.08.2026.

Quellen dieser Seite

Gesetze
Paragrafen im Text führen auf gesetze-im-internet.de, das Gesetzesportal des Bundesministeriums der Justiz.
Kosten
Gebührentabellen: RVG, Anlage 2 (Anwaltsgebühren) und GKG, Anlage 2 (Gerichtsgebühren).
Einwohnerzahl
Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
Anwältinnen und Anwälte
Angaben der Kanzleien und ihrer Websites.

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Transparenz

Detaillierte Kostenübersicht

Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.

Die Vergütung richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder einer Vergütungsvereinbarung. Bei der Vertretung von Gläubigern im Insolvenzverfahren bemisst sich die RVG-Vergütung nach der angemeldeten Forderung als Gegenstandswert; bei der Schuldnerberatung sind Pauschal- und Stundenhonorare üblich. Für die Erstberatung in Hamburg gilt für Verbraucher die Deckelung des § 34 RVG.

Leistung / GegenstandswertKosten (ca.)
Erstberatung für Verbraucher (§ 34 RVG)max. 190 Euro zzgl. USt.
Anwaltliche Begleitung der Verbraucherinsolvenznach Vergütungsvereinbarung
Sanierungs- und Unternehmensinsolvenzberatungnach Vergütungsvereinbarung (Stundensatz)
Verfahrenskosten Gericht und TreuhänderGerichtskosten nach GKG, Verwaltervergütung nach §§ 2, 13 InsVV, Treuhändervergütung nach §§ 14 ff. InsVV; stundbar nach § 4a InsO
Gläubigervertretung (Forderungsanmeldung)RVG-Gebühren nach angemeldeter Forderung

Bei geringem Einkommen gibt es Unterstützung: In Hamburg tritt an die Stelle der andernorts üblichen Beratungshilfe die Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA) als landeseigene Anlaufstelle für kostengünstige Rechtsberatung. Für das Insolvenzverfahren selbst ist statt Prozesskostenhilfe die Verfahrenskostenstundung nach § 4a InsO vorgesehen. Eine Rechtsschutzversicherung deckt das eigene Insolvenzverfahren regelmäßig nicht ab – prüfen Sie Ihre Police aber, wenn Sie als Gläubigerin oder Gläubiger Forderungen durchsetzen wollen.

Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.

Vorbereitung

Checkliste: Was Sie brauchen

Klicken Sie die Punkte ab, die Sie bereits erledigt haben.

  • Gläubigerliste mit Forderungshöhen: Alle Gläubiger mit aktuellem Forderungsstand notieren – sie ist Grundlage für den Schuldenbereinigungsplan nach § 305 InsO.
  • Mahn- und Vollstreckungsunterlagen: Mahnbescheide, Vollstreckungsbescheide und Pfändungsbeschlüsse sammeln, auch wenn sie von verschiedenen Hamburger Amtsgerichten wie Hamburg-Altona oder Hamburg-Harburg stammen.
  • Einkommensnachweise: Die letzten Gehalts- oder Einnahmenachweise mitbringen; oberhalb der Pfändungsfreigrenze nach § 850c ZPO (Grundbetrag für Alleinstehende, jährlich zum 1. Juli neu bekannt gemacht) wird Einkommen im eröffneten Verfahren an die Insolvenzverwalterin oder den Insolvenzverwalter abgeführt.
  • Kontoauszüge und P-Konto-Status: Auszüge der letzten Monate bereitlegen und klären, ob Ihr Konto bereits als Pfändungsschutzkonto geführt wird.
  • Vermögensübersicht: Fahrzeug, Lebensversicherung, Wohneigentum oder Beteiligungen auflisten – davon hängt ab, ob Masse vorhanden ist oder eine Stundung nach § 4a InsO beantragt wird.
  • Laufende Verträge: Mietvertrag, Energie- und Telekommunikationsverträge notieren; gerade beim angespannten Hamburger Mietmarkt ist der Schutz der Wohnung im Verfahren ein wichtiges Beratungsthema.
  • Für Selbstständige – Buchhaltungsunterlagen: BWA, offene Posten und Steuerbescheide mitbringen, damit Zahlungsunfähigkeit nach § 17 InsO belastbar geprüft werden kann.
  • Für Geschäftsführer – Zeitpunkte dokumentieren: Wann wurden Zahlungen eingestellt? Die Drei- bzw. Sechs-Wochen-Frist des § 15a InsO läuft ab Eintritt des Insolvenzgrunds, nicht ab Kenntnis der Beratung.
  • Frühere Verfahren offenlegen: Eine bereits erteilte oder versagte Restschuldbefreiung kann Sperrfristen auslösen – das gehört zwingend in die Erstberatung.
  • Ziel klären: Überlegen Sie vorab, ob es um Entschuldung, Sanierung des Betriebs oder die Abwehr einer Gläubigerforderung geht – danach richtet sich die Verfahrensstrategie.
Häufige Fragen

FAQ zu Insolvenzrecht

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Rechtsanliegen.

Wie viele Anwältinnen und Anwälte für Insolvenzrecht gibt es in Hamburg?
Im Verzeichnis von anwaltvergleich.de stehen 43 Anwältinnen und Anwälte für Insolvenzrecht in Hamburg und Umgebung (bis 25 km), Stand 04.10.2026.
Wie viele davon sind Fachanwältinnen oder Fachanwälte für Insolvenzrecht?
43 der 43 Einträge (100 %) führen laut Kanzlei-Website den Titel Fachanwältin oder Fachanwalt für Insolvenzrecht.
In wie vielen Kanzleien arbeiten sie?
Die 43 Einträge verteilen sich auf 23 Kanzleien.
Was kostet die Erstberatung bei einer Insolvenzanwältin oder einem Insolvenzanwalt in Hamburg?
Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist die Erstberatung nach § 34 RVG auf maximal 190 Euro zuzüglich Umsatzsteuer gedeckelt, sofern keine abweichende Vergütungsvereinbarung getroffen wird. Fragen Sie bei der Terminvereinbarung ausdrücklich nach dem Preis. Bei geringem Einkommen kann in Hamburg die Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA) eine kostengünstige erste Einschätzung geben. Für Unternehmen und Geschäftsführer wird die Beratung auf Grundlage einer Vergütungsvereinbarung abgerechnet; die Deckelung des § 34 RVG gilt nur für Verbraucher.
Welches Gericht ist in Hamburg für Insolvenzverfahren zuständig und wie läuft es ab?
Das Insolvenzgericht ist eine Abteilung des Amtsgerichts am Sitz des Landgerichts Hamburg – Insolvenzanträge gehören daher zum Amtsgericht Hamburg (Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg). Nach dem Eröffnungsantrag prüft das Gericht die Insolvenzgründe der §§ 17, 19 InsO, eröffnet das Verfahren und bestellt eine Insolvenzverwalterin oder einen Insolvenzverwalter; den Treuhänder bestimmt das Gericht erst zusammen mit der Entscheidung über die Aufhebung des Insolvenzverfahrens (§ 288 InsO). Streitige Folgeklagen, etwa Anfechtungsprozesse mit mehr als 10.000 Euro Streitwert, verhandelt das Landgericht Hamburg im selben Gebäude am Sievekingplatz.
Wie lange dauert eine Privatinsolvenz in Hamburg bis zur Restschuldbefreiung?
Die Abtretungsfrist beträgt für alle seit dem 1. Oktober 2020 beantragten Verfahren drei Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens (§ 287 Abs. 2 InsO); nach einer bereits erteilten Restschuldbefreiung auf einen Antrag nach dem 30. September 2020 sind es fünf Jahre; danach erteilt das Insolvenzgericht beim Amtsgericht Hamburg auf den Antrag nach § 287 InsO die Restschuldbefreiung. Hinzu kommt die Vorlaufzeit: Unterlagen sammeln, außergerichtlicher Einigungsversuch mit Bescheinigung nach § 305 InsO und Antragstellung nehmen je nach Zahl der Gläubiger einige Wochen bis Monate in Anspruch. Wer die Obliegenheiten verletzt, riskiert die Versagung der Restschuldbefreiung.
Welche Fristen gelten für Geschäftsführer Hamburger Unternehmen bei drohender Insolvenz?
§ 15a InsO verpflichtet Geschäftsführer von GmbHs und anderen haftungsbeschränkten Gesellschaften, ohne schuldhaftes Zögern Insolvenzantrag zu stellen – spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO) und sechs Wochen nach Überschuldung (§ 19 InsO). Die Verletzung ist strafbewehrt und begründet persönliche Haftungsrisiken. Gerade im Hamburger Handels- und Hafenumfeld mit saisonalen Zahlungsströmen sollte die Liquidität laufend geprüft und im Zweifel sofort anwaltlicher Rat eingeholt werden, bevor die Frist beim Amtsgericht Hamburg verstreicht.
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Insolvenzrecht in Hamburg: passende Kanzlei finden

43 Anwältinnen und Anwälte für Insolvenzrecht in Hamburg und Umgebung (bis 25 km), davon 43 Fachanwälte (100 %), 23 Kanzleien. Stand 04.10.2026. Quelle: Angaben der Kanzleien und Kanzlei-Websites.

Gezählt werden Kanzleiprofile auf anwaltvergleich.de und Basisprofile aus Angaben der Kanzlei-Websites und weiterer öffentlicher Quellen.

Im Umkreis von 50 Kilometern um Hamburg hat noch keine Kanzlei für Insolvenzrecht ein eigenes Profil bei uns; die gelisteten Basisprofile stehen unten. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.

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Gelistete Anwälte für Insolvenzrecht in Hamburg und Umgebung

Basisprofil Angaben aus Kanzlei-Websites und weiteren öffentlichen Quellen, noch nicht von den Anwältinnen und Anwälten bestätigt.

  • Basisprofil

    Christian Meyland

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Brandstwiete 3, 20457 Hamburg

    MÖHRLE HAPP LUTHER Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

  • Basisprofil

    Dominik Montag

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Ballindamm 38, 20095 Hamburg

  • Basisprofil

    Stefan Musfeldt

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Moorfuhrtweg 11, 22301 Hamburg

  • Basisprofil

    Petra Nordhoff

    Fachanwältin für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Hansastraße 9, 20149 Hamburg

    Kanzlei Buggenthin & Kollegen

  • Basisprofil

    Moritz-K. Polonius

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Osterbekstraße 90b, 22083 Hamburg

    KMP Krüger Meyer Polonius Rechtsanwalts- und Steuerberaterpartnerschaftsgesellschaft mbB

  • Basisprofil

    Hans-Peter Rechel

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Am Sandtorkai 75, 20457 Hamburg

    BROOK Rechtsanwälte Partnerschaft MbB

  • Basisprofil

    Annika Rutschow

    Fachanwältin für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Colonnaden 3, 20354 Hamburg

    advores Advokater & Rechtsanwälte PartGmbB

  • Basisprofil

    Henning Sämisch

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Weidestraße 134, 22083 Hamburg

  • Basisprofil

    Kathrin Schmidtmadel

    Fachanwältin für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Donnerstraße 10, 22763 Hamburg

  • Basisprofil

    Oliver Schulz

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Ballindamm 3, 20095 Hamburg

    Schulz & Partner Rechtsanwälte

  • Basisprofil

    Veit Schwierholz

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Weidestraße 134, 22083 Hamburg

  • Basisprofil

    Marcel Streeck

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Moorfuhrtweg 11, 22301 Hamburg

  • Basisprofil

    Matthias Wolgast

    Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht

    Moorfuhrtweg 11, 22301 Hamburg

31–43 von 43 Basisprofilen

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