Strafrecht Mainz

Strafrecht in Mainz: Anwältin oder Anwalt für Strafverteidigung finden

Ein Brief der Polizei, ein Beamter vor der Wohnungstür in Gonsenheim oder ein Strafbefehl im Briefkasten – strafrechtliche Verfahren beginnen in Mainz selten mit Ankündigung.

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Strafrecht Mainz
Redaktion anwaltvergleich.de 9 Min. Lesedauer Redaktionell geprüft 20.07.2026

Ein Brief der Polizei, ein Beamter vor der Wohnungstür in Gonsenheim oder ein Strafbefehl im Briefkasten – strafrechtliche Verfahren beginnen in Mainz selten mit Ankündigung. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt zählt rund 223.318 Einwohnerinnen und Einwohner; entsprechend breit ist das Spektrum der Verfahren, die vom Amtsgericht Mainz und vom Landgericht Mainz bearbeitet werden – von Ladendiebstahl über Verkehrsdelikte auf der Theodor-Heuss-Brücke bis zu Wirtschaftsstrafsachen.

Wer beschuldigt wird, hat vom ersten Moment an Rechte, die niemand aktiv anbietet. Dazu gehört das Aussageverweigerungsrecht nach § 136 StPO: Sie müssen sich zur Sache nicht äußern, und Ihr Schweigen darf nicht zu Ihrem Nachteil gewertet werden. Wer stattdessen spontan erklärt, wie es „wirklich war", schafft häufig erst die Beweisgrundlage, die den Akten bis dahin fehlte.

Eine Anwältin oder ein Anwalt für Strafrecht in Mainz prüft zunächst die Akte, ordnet den Tatvorwurf rechtlich ein und entwickelt daraus eine Verteidigungslinie. Ob es um eine Körperverletzung nach § 223 StGB nach einer Auseinandersetzung in der Altstadt, um Diebstahl nach § 242 StGB oder um Betrug nach § 263 StGB geht: Die Weichen werden im Ermittlungsverfahren gestellt, nicht erst im Sitzungssaal.

Auf einen Blick

Zuständige Gerichte
Amtsgericht Mainz, Landgericht Mainz, Oberlandesgericht Koblenz
Wichtige Gesetze
§ 136 StPO, § 163a StPO, § 223 StGB, § 242 StGB
Kosten
Erstberatung häufig günstig · weitere Kosten nach RVG/Streitwert

Zuständige Gerichte

  • Amtsgericht Mainz, Diether-von-Isenburg-Straße 1, 55116 Mainz
  • Landgericht Mainz, Diether-von-Isenburg-Straße 1, 55116 Mainz
  • Oberlandesgericht Koblenz, Stresemannstraße 1, 56068 Koblenz

Angaben aus den Justizportalen der Länder, geprüft am 12.08.2026.

Strafverteidigung in Mainz: Anwältin oder Anwalt für Strafrecht finden

Mainz ist Sitz zentraler Justizbehörden von Rheinland-Pfalz, und das prägt die hiesige Strafverteidigung. Verfahren gegen Erwachsene laufen je nach Straferwartung vor dem Amtsgericht Mainz – als Strafrichter oder Schöffengericht – oder vor dem Landgericht Mainz. Rechtsmittel in Revision und bestimmte Beschwerden führen zum Oberlandesgericht Koblenz, das für den gesamten nördlichen und mittleren Landesteil zuständig ist. Diese Kette sollten Sie kennen, bevor Sie eine Entscheidung im ersten Rechtszug treffen.

Die Bandbreite der Mandate entspricht der Struktur einer Landeshauptstadt mit Universität, Landesmedienstandort und starkem Pendleraufkommen über den Rhein nach Hessen. Neben klassischen Alltagsdelikten spielen Verfahren rund um Veranstaltungen eine Rolle – etwa Auseinandersetzungen während der Fastnachtstage, wenn Zehntausende in der Innenstadt unterwegs sind und Zeugenaussagen später widersprüchlich ausfallen. Gerade dort entscheidet die Qualität der Beweiswürdigung über den Ausgang.

Eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Strafrecht hat nach der Fachanwaltsordnung theoretische Kenntnisse und eine Mindestzahl bearbeiteter Fälle nachgewiesen. Das ist kein Erfolgsversprechen, aber ein belastbarer Hinweis auf Verfahrenserfahrung. Für Verfahren mit Bezug zu Rheinhessen kann zusätzlich die Vertrautheit mit den örtlichen Abläufen der Staatsanwaltschaft und der Kammern hilfreich sein.

Vorladung, Durchsuchung oder Anklage in Mainz: Wie Sie richtig reagieren

Eine polizeiliche Vorladung als Beschuldigter ist kein Termin, den Sie wahrnehmen müssen. § 163a StPO verpflichtet die Ermittlungsbehörden, Ihnen vor Abschluss der Ermittlungen rechtliches Gehör zu geben – er verpflichtet Sie aber nicht, bei der Polizei zu erscheinen. Nur eine Ladung durch die Staatsanwaltschaft oder das Gericht ist verbindlich. Sinnvoll ist stattdessen, den Termin über eine Kanzlei absagen zu lassen und zunächst Akteneinsicht zu beantragen.

Bei einer Durchsuchung gilt: Widerstand ist ein eigenes Risiko, Zustimmung ebenfalls. Erklären Sie ausdrücklich, dass Sie der Maßnahme nicht zustimmen – dann bleibt die Rechtmäßigkeit gerichtlich überprüfbar. Verlangen Sie den Durchsuchungsbeschluss, notieren Sie das ausstellende Gericht und lassen Sie sich ein Verzeichnis der sichergestellten Gegenstände aushändigen. Rufen Sie parallel eine Verteidigung an; viele Mainzer Kanzleien sind auch außerhalb der Bürozeiten erreichbar.

Wird nach Abschluss der Ermittlungen Anklage erhoben, entscheidet zunächst das Gericht im Zwischenverfahren über die Eröffnung des Hauptverfahrens. Dieses Stadium wird unterschätzt: Hier lassen sich Beweisanträge stellen, Einstellungen nach §§ 153, 153a StPO anregen oder eine Verfahrensbeschränkung erreichen, bevor überhaupt öffentlich verhandelt wird.

  • Machen Sie gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben zur Sache – Angaben zur Person genügen.
  • Unterschreiben Sie kein Protokoll, das Sie nicht vollständig gelesen und verstanden haben.
  • Bewahren Sie sämtliche Schreiben mit Briefumschlag auf – der Poststempel kann für Fristen entscheidend sein.
  • Sprechen Sie den Vorwurf nicht mit möglichen Zeuginnen und Zeugen durch; das kann als Einwirkung ausgelegt werden.
  • Löschen Sie keine Nachrichten oder Dateien – daraus entstehen neue Vorwürfe.
  • Notieren Sie zeitnah Ihre eigene Erinnerung an den Ablauf, aber nur für Ihre Verteidigung.

So finden Sie die passende Strafverteidigung in Mainz

Entscheidend ist die Passung zwischen Vorwurf und Schwerpunkt. Ein Verfahren wegen § 263 StGB mit umfangreichen Kontounterlagen erfordert andere Arbeitsweisen als eine Anklage wegen § 223 StGB, bei der es auf zwei sich widersprechende Zeugenaussagen ankommt. Fragen Sie im Erstkontakt konkret nach Erfahrung mit dem jeweiligen Deliktsbereich und danach, wer das Mandat tatsächlich führt.

Prüfen Sie außerdem die Erreichbarkeit. In Haftsachen und bei laufenden Durchsuchungen zählen Stunden, nicht Tage. Wenn Sie in einem Mainzer Stadtteil wie Bretzenheim, Weisenau oder Mombach wohnen und der Termin am Amtsgericht Mainz ansteht, ist eine Kanzlei mit kurzen Wegen zum Gericht und zur Akteneinsicht praktisch im Vorteil.

Über anwaltvergleich.de finden Sie Kanzleien in Mainz nach Rechtsgebiet und Tätigkeitsschwerpunkt sortiert. Sie sehen Angaben zu Fachanwaltstiteln, Kontaktdaten und Bewertungen und können mehrere Kanzleien vergleichen, bevor Sie ein Erstgespräch vereinbaren. Weitergehende Erläuterungen zu Verfahrensabläufen finden Sie im Ratgeber.

  • Schwerpunkt der Kanzlei im konkreten Deliktsbereich – nicht nur „auch Strafrecht".
  • Fachanwaltstitel für Strafrecht als Nachweis geprüfter Praxiserfahrung.
  • Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten, insbesondere bei Haft- und Durchsuchungslagen.
  • Klare Aussage dazu, wer den Termin am Amtsgericht oder Landgericht Mainz wahrnimmt.
  • Schriftliche Vergütungsvereinbarung vor Mandatsbeginn.
  • Verständliche Erläuterung der Verfahrensschritte ohne Ergebnisversprechen.

Strafbefehl in Mainz: Einspruch und Fristen

Der Strafbefehl ist ein schriftliches Urteil ohne Verhandlung. Das Amtsgericht Mainz erlässt ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft, wenn ein Vergehen nach Aktenlage als hinreichend geklärt gilt. Möglich sind Geldstrafen, Fahrverbote, der Entzug der Fahrerlaubnis und – bei anwaltlicher Vertretung – eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr auf Bewährung. Wer nichts unternimmt, hat nach zwei Wochen eine rechtskräftige Verurteilung.

Fristen-Rechner Ermitteln Sie das Ende gesetzlicher oder vertraglicher Fristen.

Ein Einspruch kann auf einzelne Punkte beschränkt werden, etwa nur auf die Höhe der Tagessätze. Das kann sinnvoll sein, wenn der Vorwurf im Kern zutrifft, das angesetzte Nettoeinkommen aber zu hoch bemessen wurde. Nach Akteneinsicht lässt sich außerdem beurteilen, ob eine Einstellung gegen Auflage nach § 153a StPO in Betracht kommt.

Ist die Frist unverschuldet versäumt worden – etwa wegen längerer Ortsabwesenheit oder Krankenhausaufenthalt – kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht. Der Antrag ist binnen einer Woche nach Wegfall des Hindernisses zu stellen und muss die Versäumnisgründe glaubhaft machen. Verlassen Sie sich darauf nicht: Die Anforderungen sind streng.

Kosten der Strafverteidigung und Pflichtverteidigung in Mainz

Die Vergütung im Strafverfahren richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Anders als im Zivilrecht gibt es keinen Streitwert; maßgeblich sind Rahmengebühren, die sich nach Umfang, Schwierigkeit, Bedeutung der Sache und den Einkommensverhältnissen bemessen (§ 14 RVG). Hinzu kommen die jeweilige Verfahrensstufe und die Zahl der Hauptverhandlungstage. In der Praxis wird häufig eine Vergütungsvereinbarung auf Stundenbasis geschlossen, die über den gesetzlichen Gebühren liegen darf.

Gebührenstruktur im Strafverfahren nach RVG – Überblick über die Abrechnungsstufen
VerfahrensabschnittAbrechnungsgrundlage
ErstberatungBeratungsgebühr, gesetzlich für Verbraucherinnen und Verbraucher gedeckelt (§ 34 RVG)
ErmittlungsverfahrenGrundgebühr für die erstmalige Einarbeitung zuzüglich Verfahrensgebühr
Gerichtliches Verfahren erster InstanzVerfahrensgebühr, je nach Gericht unterschiedlicher Gebührenrahmen (Amtsgericht Mainz / Landgericht Mainz)
HauptverhandlungTerminsgebühr für jeden Verhandlungstag, ggf. Längenzuschlag
RechtsmittelverfahrenEigener Gebührenrahmen, bei Revision am Oberlandesgericht Koblenz gesondert
AuslagenPost- und Telekommunikationspauschale, Fahrtkosten, Umsatzsteuer
Prozesskosten-Rechner Schaetzen Sie Gerichts- und Anwaltskosten nach Streitwert (RVG/GKG).

Bei schweren Vorwürfen bestellt das Gericht eine Pflichtverteidigung. Die Fälle der notwendigen Verteidigung sind in § 140 StPO geregelt: unter anderem bei Verfahren vor dem Landgericht Mainz, bei einem Verbrechensvorwurf, bei Untersuchungshaft oder wenn die Sach- und Rechtslage schwierig ist. Sie dürfen dem Gericht eine Anwältin oder einen Anwalt Ihres Vertrauens benennen; diesem Vorschlag wird regelmäßig gefolgt. Die Pflichtverteidigung ist keine kostenlose Verteidigung: Bei einer Verurteilung kann die Staatskasse die verauslagten Gebühren zurückfordern.

Akteneinsicht und Verteidigungsstrategie im Strafverfahren in Mainz

Kernstück jeder Verteidigung ist die Akteneinsicht nach § 147 StPO. Dieses Recht steht der Verteidigerin oder dem Verteidiger zu, nicht der beschuldigten Person selbst. Erst die Akte zeigt, worauf sich der Vorwurf stützt: Zeugenvernehmungen, Auswertungen von Videoaufzeichnungen, Sachverständigengutachten oder Auswertungen digitaler Daten. Ohne diese Kenntnis ist jede Einlassung ein Blindflug – und genau deshalb ist frühzeitiges Schweigen keine Trotzreaktion, sondern methodisch begründet.

Aus der Aktenlage ergibt sich die Strategie. Manche Verfahren enden bereits im Ermittlungsstadium mit einer Einstellung mangels hinreichenden Tatverdachts nach § 170 Abs. 2 StPO. In anderen Fällen ist eine Einstellung gegen Geldauflage nach § 153a StPO der bessere Weg, weil sie keinen Eintrag ins Führungszeugnis nach sich zieht. Bei einem Vorwurf nach § 242 StGB mit geringem Sachwert kommt zudem das Antragserfordernis nach § 248a StGB in Betracht.

Bei Körperverletzungsdelikten nach § 223 StGB lohnt der Blick auf den Täter-Opfer-Ausgleich nach § 46a StGB, der zu einer erheblichen Strafmilderung führen kann. Bei Vorwürfen nach § 263 StGB steht dagegen häufig die subjektive Seite im Mittelpunkt: Ob eine Täuschung vorsätzlich erfolgte oder auf einem Irrtum über wirtschaftliche Verhältnisse beruhte, entscheidet über Verurteilung oder Freispruch. Solche Fragen lassen sich nicht am Telefon klären, sondern nur anhand der vollständigen Unterlagen.

Wenn Sie über die Zuständigkeit unsicher sind: Zivilrechtliche Ansprüche – etwa Schmerzensgeld nach einer Körperverletzung – gehören nicht ins Strafverfahren, sondern vor das Amtsgericht oder, ab einem Streitwert von über 10.000 Euro, vor das Landgericht Mainz (§ 23 Nr. 1 GVG). Im Strafverfahren kann ein solcher Anspruch allenfalls im Adhäsionsverfahren mitverhandelt werden. Eine Anwältin oder ein Anwalt für Strafrecht in Mainz ordnet ein, welcher Weg zu Ihrem Anliegen passt. Bitte beachten Sie: anwaltvergleich.de ist keine Kanzlei und bietet keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Redaktionell geprüft 20.07.2026

Zwei Wochen ab Zustellung des Strafbefehls, geregelt in § 410 Abs. 1 StPO. Der Einspruch muss innerhalb dieser Frist beim Amtsgericht Mainz eingehen – das Datum Ihres Schreibens genügt nicht, entscheidend ist der Eingang bei Gericht. Eine Begründung ist zunächst nicht erforderlich. Verstreicht die Frist, wird der Strafbefehl rechtskräftig und steht einem Urteil gleich. Bewahren Sie deshalb den Briefumschlag mit dem Zustellungsvermerk auf, damit der Fristbeginn später nachvollziehbar bleibt.

Sobald Sie erfahren, dass gegen Sie ermittelt wird – also bei einer Vorladung, einer Durchsuchung, einer Beschlagnahme oder einem Anhörungsbogen. Im Ermittlungsverfahren werden die Weichen gestellt: Hier entstehen die Protokolle, auf die sich Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Mainz später stützen. Nur die Verteidigung erhält Akteneinsicht nach § 147 StPO und kann beurteilen, ob eine Einlassung sinnvoll ist. Wer erst nach Anklageerhebung reagiert, muss Fehler korrigieren, die vermeidbar gewesen wären.

Nehmen Sie den Termin nicht wahr, ohne vorher anwaltlichen Rat einzuholen. Als Beschuldigte oder Beschuldigter sind Sie nicht verpflichtet, einer polizeilichen Vorladung zu folgen; § 163a StPO sichert Ihnen lediglich rechtliches Gehör zu. Verbindlich sind nur Ladungen der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts. Sinnvoll ist, den Termin über eine Kanzlei absagen zu lassen und Akteneinsicht zu beantragen. Notieren Sie das Aktenzeichen und die ermittelnde Dienststelle – beides beschleunigt die Bearbeitung erheblich.

In aller Regel nicht, jedenfalls nicht vor Akteneinsicht. § 136 StPO gibt Ihnen das Recht zu schweigen, und dieses Schweigen darf nicht zu Ihren Lasten gewertet werden. Angaben zur Person – Name, Anschrift, Geburtsdatum – müssen Sie machen, mehr nicht. Spontane Erklärungen, die entlasten sollen, liefern häufig erst die Details, die den Vorwurf stützen. Nach Aktenkenntnis kann eine schriftliche Einlassung sinnvoll sein; das entscheidet die Verteidigung gemeinsam mit Ihnen.

Zuständig ist zunächst das Amtsgericht Mainz, entweder durch den Strafrichter bei geringerer Straferwartung oder durch das Schöffengericht. Bei schwerwiegenderen Vorwürfen und höherer Straferwartung verhandelt das Landgericht Mainz, dort auch als Schwurgericht bei Tötungsdelikten. Berufungen gegen amtsgerichtliche Urteile gehen an das Landgericht Mainz, Revisionen an das Oberlandesgericht Koblenz, das für den Bezirk zuständig ist. Welche Instanz greift, hängt vom Tatvorwurf und der zu erwartenden Strafe ab.

Die gesetzliche Vergütung richtet sich nach dem RVG. Anders als im Zivilrecht gibt es keinen Streitwert – abgerechnet wird über Rahmengebühren, die sich nach Umfang, Schwierigkeit und Bedeutung der Sache sowie Ihren Einkommensverhältnissen bemessen (§ 14 RVG). Hinzu kommen Terminsgebühren je Hauptverhandlungstag. Häufig wird eine Vergütungsvereinbarung getroffen, die über den gesetzlichen Sätzen liegt. Lassen Sie sich die Konditionen vor Mandatserteilung schriftlich geben und klären Sie, ob eine Rechtsschutzversicherung eintritt.

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