Kostenlos & unverbindlich

Wir finden Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt in Hannover

Beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen — wir leiten es an passende Bankrecht-Kanzleien weiter. Wir suchen eine passende Kanzlei für Ihr Anliegen.

Ihre Schilderung lesen AnwaltVergleich für die Zuordnung und, wenn sie die Anfrage übernimmt, eine Kanzlei — sonst niemand.

Bitte nennen Sie Angaben zu Gesundheit oder Strafverfahren nur, soweit sie für Ihr Anliegen nötig sind.

Freiwillig – mit Nummer meldet sich die Kanzlei meist noch am selben Tag. Ihre Nummer geht nur an die Kanzlei, die Ihre Anfrage bearbeitet. AnwaltVergleich selbst ruft Sie nicht an.

Anfrage kostenlos · Kontakt und Schilderung erhält nur die Kanzlei, die übernimmt

  • SSL-verschlüsselt
  • Bestätigung per E-Mail

Ihre Anfrage geht nicht an die unten gelisteten Basisprofile, sondern nur an eine teilnehmende Kanzlei, die sie übernimmt.

Bankrecht Hannover

Bankrecht in Hannover: Anwältin oder Anwalt für Kredit und Anlage

KI-erzeugter Text Wie wir KI einsetzen
Maschinelle Rechtsprüfung am 07.10.2026 (KI-Prüfmodell, keine anwaltliche Prüfung): Gesetzesangaben, Gerichte und Kosten abgeglichen. Wie die KI-Prüfung funktioniert

Im Bankrecht entscheidet in Hannover häufig eine einzige Frist darüber, ob ein Anspruch überhaupt noch durchsetzbar ist.

  • Kostenlos & unverbindlich
  • Bestätigung per E-Mail
  • SSL-verschlüsselt
Bankrecht Hannover
Redaktion anwaltvergleich.de 11 Min. Lesedauer

Im Bankrecht entscheidet in Hannover häufig eine einzige Frist darüber, ob ein Anspruch überhaupt noch durchsetzbar ist. Ob ein Kreditinstitut das Darlehen für ein Haus in der Südstadt kündigt, eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt oder sich ein Depot anders entwickelt hat als im Beratungsgespräch dargestellt: Die Rechtslage ist selten so eindeutig, wie das Schreiben der Bank vermuten lässt. Als größte Stadt Niedersachsens mit rund 522.803 Einwohnerinnen und Einwohnern hat Hannover eine dichte Bankenlandschaft – und entsprechend viele Auseinandersetzungen zwischen Kundschaft und Instituten.

Das Bankrecht verknüpft allgemeines Vertragsrecht mit Sondervorschriften für Verbraucherinnen und Verbraucher. § 488 BGB regelt den Darlehensvertrag, § 491 BGB den Verbraucherdarlehensvertrag und § 491a BGB die vorvertraglichen Informationspflichten, § 675f BGB den Rahmenvertrag über Zahlungsdienste, also das Girokonto. Wo diese Normen greifen, ist der Handlungsspielraum einer Bank deutlich kleiner, als viele Betroffene annehmen.

Welches Gericht am Ende entscheidet, hängt vom Streitwert ab: Bis 10.000 Euro ist das Amtsgericht Hannover zuständig, darüber das Landgericht Hannover, Berufungen gehen zum Oberlandesgericht Celle. Die folgenden Abschnitte ordnen die wichtigsten Fallgruppen des Bankrechts ein, benennen die maßgeblichen Fristen, zeigen die Kostenrisiken bei üblichen Streitwerten und erklären, wie sich ein Erstgespräch in einer Kanzlei für Bankrecht sinnvoll vorbereiten lässt.

Auf einen Blick

Zuständige Gerichte
Amtsgericht Hannover, Landgericht Hannover, Oberlandesgericht Celle
Kosten
Erstberatung für Verbraucher max.

Zuständige Gerichte

  • Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1, 30175 Hannover
  • Landgericht Hannover, Volgersweg 65, 30175 Hannover
  • Oberlandesgericht Celle, Schloßplatz 2, 29221 Celle

Angaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 06.06.2026.

Quellen dieser Seite

Gesetze
Paragrafen im Text führen auf gesetze-im-internet.de, das Gesetzesportal des Bundesministeriums der Justiz.
Gerichte
Amtsgericht Hannover, Landgericht Hannover, Oberlandesgericht Celle. Weitere Gerichte: Landesjustizportal Niedersachsen. Stand der Angaben: 06.06.2026.
Kosten
Gebührentabellen: RVG, Anlage 2 (Anwaltsgebühren) und GKG, Anlage 2 (Gerichtsgebühren).
Einwohnerzahl
Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
Anwältinnen und Anwälte
Angaben der Kanzleien und ihrer Websites.

Dieser Text ist KI-erzeugt und wurde nicht von einem Menschen gelesen. Redaktionsgrundsätze · Fehler melden

Bankrecht in Hannover: typische Konflikte mit Kreditinstituten

Hannover ist mit rund 522.803 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt Niedersachsens und ein gewachsener Finanz- und Versicherungsstandort. Entsprechend breit gefächert sind die Streitigkeiten, die im Bankrecht in Hannover auftreten: Immobiliardarlehen für ein Haus in Linden oder Kirchrode, Betriebsmittelkredite von Zulieferern rund um das Messegelände in Hannover-Mittelfeld, Wertpapierdepots älterer Anlegerinnen und Anleger sowie Bürgschaften, die Angehörige unterschrieben haben, ohne die Tragweite zu überblicken.

Der rechtliche Kern ist fast immer ein Vertrag. § 488 BGB verpflichtet die Bank, das Darlehen auszuzahlen, und die Kundin oder den Kunden, Zinsen zu zahlen und die Summe zurückzuführen. Liegt ein Verbraucherdarlehen nach § 491 BGB vor, treten umfangreiche Pflichtangaben hinzu. Für das Girokonto gilt § 675f BGB: Der Zahlungsdiensterahmenvertrag bestimmt, welche Buchungen ein Institut ausführen darf; die Erstattung nicht autorisierter Abbuchungen richtet sich nach § 675u BGB. Wer diese Normen kennt, erkennt im Bankrecht früh, ob eine Forderung Substanz hat.

Kennzeichnend für das Bankrecht ist das Ungleichgewicht der Beteiligten. Auf der einen Seite steht eine Rechtsabteilung mit standardisierten Textbausteinen, auf der anderen eine Privatperson oder ein mittelständischer Betrieb aus der Region Hannover. Eine im Bankrecht erfahrene Anwältin oder ein erfahrener Anwalt gleicht dieses Gefälle aus, indem Vertragsunterlagen, Beratungsprotokolle und Kontoauszüge systematisch ausgewertet werden, statt der Darstellung des Instituts zu folgen.

Häufig geht es zusätzlich um Zeit. Kündigt eine Bank ein Darlehen und kündigt die Verwertung eines Grundstücks im Stadtgebiet Hannovers an, zählen Tage. Wer erst reagiert, wenn die Zwangsvollstreckung bereits eingeleitet ist, verliert jeden Verhandlungsspielraum. Ein früher Termin in einer Kanzlei für Bankrecht schafft die Grundlage, um Einwendungen rechtzeitig und begründet zu formulieren.

Darlehenswiderruf: Was § 355 BGB und der Widerrufsjoker bedeuten

Verbraucherinnen und Verbraucher können einen Darlehensvertrag nach § 495 in Verbindung mit § 355 BGB binnen 14 Tagen widerrufen. Bei Allgemein-Verbraucherdarlehen beginnt die Frist erst, wenn die Vertragsurkunde die Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB enthält; bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen kommt es auf die Pflichtangaben zum Widerrufsrecht an (§ 356b Abs. 2 Satz 1 und 2 BGB).

Ist die Widerrufsinformation fehlerhaft, läuft die Frist nicht an; holt die Bank die Pflichtangaben später nach, beträgt die Widerrufsfrist einen Monat (§ 356b Abs. 2 Satz 3 BGB). Dieses Phänomen ist als Widerrufsjoker bekannt und beschäftigt die Zivilkammern des Landgerichts Hannover bis heute, weil viele Altverträge aus den Zinstiefjahren noch laufen.

Wirtschaftlich lohnt die Prüfung vor allem dort, wo eine Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet, weil ein Darlehen vorzeitig abgelöst werden soll – etwa beim Verkauf einer Eigentumswohnung in der List. Ist der Widerruf wirksam, wandelt sich der Vertrag in ein Rückabwicklungsverhältnis; die Entschädigung entfällt dann. Ist er es nicht, bleibt oft der Weg, die Berechnungsmethode der Entschädigung im Bankrecht angreifbar zu machen.

Ob sich der Aufwand rechnet, hängt vom Einzelfall ab: von der Restschuld, vom Zinsniveau des Altvertrags und davon, ob das Institut zwischenzeitlich nachbelehrt hat. Eine bankrechtliche Erstprüfung klärt das anhand der Vertragsunterlagen, bevor Kosten für ein Verfahren entstehen.

  • Darlehensvertrag mit sämtlichen Anlagen und der Widerrufsinformation
  • Europäisches Standardisiertes Merkblatt (ESIS) und vorvertragliche Informationen
  • Sämtliche Nachträge, Prolongationen und Zinsanpassungsvereinbarungen
  • Aktuelle Restschuldbescheinigung und Tilgungsplan
  • Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung im Wortlaut der Bank
  • Schriftverkehr zur Ablösung, inklusive E-Mails und Vermerken

Falschberatung bei Geldanlagen: Schadensersatz nach § 280 BGB

Wer über ein Institut in Hannover ein Wertpapier, einen Fonds oder eine unternehmerische Beteiligung erworben hat, wurde zuvor beraten. Aus dem Beratungsvertrag folgt die Pflicht, anleger- und objektgerecht aufzuklären. Wird sie verletzt, greift § 280 Abs. 1 BGB: Das Institut haftet für den Schaden, der aus der Pflichtverletzung entsteht. Im Bankrecht ist das die zentrale Anspruchsgrundlage bei Anlageschäden.

Konkretisiert werden diese Pflichten durch das Wertpapierhandelsgesetz. § 63 Abs. 1 WpHG verlangt, dass Wertpapierdienstleistungsunternehmen ehrlich, redlich und professionell im bestmöglichen Interesse der Kundschaft handeln; über Art und Risiken der Finanzinstrumente sowie alle Kosten und Nebenkosten ist nach § 63 Abs. 7 WpHG zu informieren, für Zuwendungen Dritter gilt § 70 WpHG. Verschwiegene Rückvergütungen und beschönigte Risikohinweise sind daher klassische Ansatzpunkte einer bankrechtlichen Prüfung.

Entscheidend ist die Beweislage. Beratungsprotokolle, Geeignetheitserklärungen, Produktinformationsblätter und Gesprächsnotizen zeigen, was tatsächlich besprochen wurde. Begleitpersonen kommen als Zeuginnen und Zeugen in Betracht. Je länger der Erwerb zurückliegt, desto wichtiger wird jede schriftliche Spur – ein Punkt, den Kanzleien für Bankrecht schon im Erstgespräch abfragen.

Für die Verjährung gilt die dreijährige Regelfrist: Sie beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem die Anlegerin oder der Anleger von den anspruchsbegründenden Umständen Kenntnis erlangt oder sie ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 195, § 199 Abs. 1 BGB). Unabhängig davon verjährt der Anspruch spätestens zehn Jahre nach seiner Entstehung (§ 199 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BGB). Wer im Sommer von einem Beratungsfehler erfährt, hat rechnerisch also bis zum 31. Dezember des dritten Folgejahres Zeit.

  • Das Risiko passte erkennbar nicht zur angegebenen Anlagestrategie
  • Rückvergütungen oder Innenprovisionen wurden nicht offengelegt
  • Ein Totalverlustrisiko blieb unerwähnt, obwohl es bestand
  • Die Anlage war nicht wie zugesagt kurzfristig veräußerbar
  • Das Beratungsprotokoll gibt das Gespräch verkürzt oder falsch wieder
  • Die Altersvorsorge wurde in ein unternehmerisches Beteiligungsmodell umgeschichtet

Zuständige Gerichte für Bankrecht in Hannover und Niedersachsen

Zivilrechtliche Streitigkeiten aus dem Bankrecht beginnen beim Amtsgericht Hannover, solange der Streitwert 10.000 Euro nicht übersteigt. Seit dem 1. Januar 2026 liegt diese Grenze bei 10.000 Euro (§ 23 Nr. 1 GVG); ältere Angaben von 5.000 Euro sind überholt. Übersteigt der Streitwert diesen Betrag, entscheidet das Landgericht Hannover, wo zugleich Anwaltszwang besteht.

Eine wichtige Ausnahme kennt das Kapitalmarktrecht: Bei Ansprüchen aus fehlerhafter öffentlicher Kapitalmarktinformation, also der klassischen Prospekthaftung, ist nach § 71 Abs. 2 Nr. 3 GVG ausschließlich das Landgericht zuständig – unabhängig vom Streitwert. Betreffen mehrere Verfahren dieselbe Information, lassen sich die gemeinsamen Tatsachen- und Rechtsfragen in einem KapMuG-Musterverfahren bündeln, statt jede Klage einzeln auszuprozessieren.

Gegen Urteile des Landgerichts Hannover führt die Berufung zum Oberlandesgericht Celle. Für Betroffene aus Hannover bedeutet das: Die zweite Instanz liegt nicht in der Landeshauptstadt, sondern rund 40 Kilometer nordöstlich. Kanzleien mit bankrechtlichem Schwerpunkt kennen die Spruchpraxis der dortigen Senate und können einschätzen, wie belastbar eine erstinstanzliche Position im Rechtsmittelzug ist.

Der Gerichtsstand ist im Bankrecht kein Randthema. Er bestimmt, ob eine Vertretung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt zwingend ist, wie hoch die Gerichtskosten ausfallen und wie lange ein Verfahren voraussichtlich dauert. Eine Anwältin oder ein Anwalt in Hannover ordnet diese Fragen im Bankrecht vor der Klageerhebung ein.

Kosten und Gebühren im Bankrecht: womit Sie rechnen müssen

Ohne Gebührenvereinbarung ist die Erstberatung für Verbraucherinnen und Verbraucher gesetzlich begrenzt: Nach § 34 Abs. 1 Satz 3 RVG beträgt die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch höchstens 190 Euro netto, für eine weitergehende Beratung höchstens 250 Euro netto. Damit lässt sich klären, ob ein bankrechtlicher Anspruch trägt, bevor größere Kosten entstehen. Vereinbaren lässt sich stattdessen auch ein Stundenhonorar; ein Erfolgshonorar ist nach § 49b Abs. 2 BRAO und § 4a RVG nur in eng begrenzten gesetzlichen Ausnahmefällen zulässig und im Bankrecht nicht der Regelfall.

Die weiteren Gebühren richten sich nach dem Gegenstandswert. Bei Darlehenswiderrufen, Vorfälligkeitsentschädigungen und Anlageschäden liegen die Streitwerte typischerweise zwischen 10.000 und 100.000 Euro – also überwiegend im Zuständigkeitsbereich des Landgerichts Hannover.

Orientierung: Kosten im Bankrecht nach Gegenstandswert
AnlassGegenstands- bzw. StreitwertUngefähre Kosten
Erstberatung für Verbraucherunabhängig vom Werthöchstens 190 € netto (§ 34 RVG)
Typische bankrechtliche Verfahren10.000 – 100.000 €gebührenabhängig vom Streitwert
1,3-Verfahrensgebühr50.000 €rund 1.700 – 1.800 € netto
Prozesskostenrisiko erste Instanz inklusive Gerichtskosten und Gegenseite50.000 €rund 10.000 €

Wer verliert, trägt nach dem Grundsatz der Kostentragung auch die Kosten der Gegenseite. Deshalb gehört zu jeder bankrechtlichen Beratung eine offene Einschätzung der Erfolgsaussichten, nicht nur die Darstellung des möglichen Gewinns. Bei einem Anlageschaden von 20.000 Euro kann ein Verfahren wirtschaftlich sinnvoll sein, bei 3.000 Euro spricht vieles für den außergerichtlichen Weg.

Ombudsverfahren und außergerichtliche Wege vor der Klage

Vor einer Klage vor dem Amtsgericht Hannover oder dem Landgericht Hannover lohnt der Blick auf das Ombudsverfahren der Bankenverbände. Es ist für Verbraucherinnen und Verbraucher kostenfrei, wird schriftlich geführt und endet mit einem Schlichtungsvorschlag. Je nach Verband bindet dieser Vorschlag das Institut bis zu einer bestimmten Beschwerdesumme.

Praktisch bedeutsam ist der Nebeneffekt: Der Antrag bei einer staatlich anerkannten Streitbeilegungsstelle hemmt die Verjährung (§ 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB). Wer also im Bankrecht kurz vor dem Jahresende auf das Auslaufen der Dreijahresfrist zusteuert, kann sich auf diesem Weg Zeit verschaffen, ohne sofort ein Kostenrisiko einzugehen. Welcher Ombudsmann zuständig ist, richtet sich nach dem Verband, dem das Institut angehört – Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken unterhalten jeweils eigene Stellen.

Nicht jeder Konflikt eignet sich dafür. Umfangreiche Beweisaufnahmen mit Zeugenvernehmung, Sachverständigengutachten zu Zinsberechnungen oder eilige Vollstreckungsabwehr gehören vor Gericht. Eine bankrechtlich erfahrene Kanzlei entscheidet nach Aktenlage, welcher Weg im konkreten Fall der tragfähigere ist, und kombiniert beides, wenn es der Sache dient.

Kanzlei für Bankrecht in Hannover auswählen und Erstgespräch vorbereiten

Über anwaltvergleich.de für Hannover lassen sich Kanzleien nach Ort und Rechtsgebiet vergleichen. Für das Bankrecht ist die Suche nach Rechtsgebiet und Ort sinnvoll, weil Kapitalanlage- und Kreditrecht deutlich andere Kenntnisse verlangen als etwa Miet- oder Verkehrsrecht. Nach dem Vergleich wenden Sie sich mit den im Profil hinterlegten Kontaktdaten selbst an die Kanzlei; eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt.

Ein Blick auf die Qualifikation hilft: Die Fachanwaltsbezeichnung für Bank- und Kapitalmarktrecht setzt nachgewiesene theoretische Kenntnisse und eine bestimmte Zahl bearbeiteter Fälle voraus. Sie ist kein Garant für den Ausgang eines Verfahrens, aber ein belastbarer Hinweis auf regelmäßige Praxis im Bankrecht.

Bereiten Sie das Erstgespräch mit vollständigen Unterlagen vor. Je sauberer die Aktenlage, desto präziser die Einschätzung – und desto weniger Zeit fließt in Rekonstruktion statt in Rechtsfragen.

  • Chronologie des Sachverhalts auf einer Seite, mit Datumsangaben
  • Vollständiger Vertrag samt Anlagen und Widerrufsinformation
  • Kontoauszüge oder Depotauszüge des betroffenen Zeitraums
  • Beratungsprotokoll, Produktinformationsblatt, Geeignetheitserklärung
  • Gesamter Schriftverkehr mit dem Institut, auch E-Mails
  • Police und Bedingungen der Rechtsschutzversicherung

Schildern Sie im Termin auch, welches Ergebnis Sie anstreben: Rückabwicklung, Schadensersatz, Reduzierung einer Forderung oder Abwehr der Vollstreckung. Diese Zielsetzung bestimmt im Bankrecht die Strategie ebenso wie die Rechtslage. Bitte beachten Sie: anwaltvergleich.de ist keine Kanzlei und bietet keine Rechtsberatung. Die Angaben auf dieser Seite dienen der ersten Orientierung im Bankrecht und ersetzen keine anwaltliche Prüfung Ihres Einzelfalls durch eine Anwältin oder einen Anwalt in Hannover.

Häufige Fragen

Im Verzeichnis von anwaltvergleich.de stehen 13 Anwältinnen und Anwälte für Bankrecht in Hannover und Umgebung (bis 25 km), Stand 04.10.2026.

13 der 13 Einträge (100 %) führen laut Kanzlei-Website den Titel Fachanwältin oder Fachanwalt für Bankrecht.

Die 13 Einträge verteilen sich auf 10 Kanzleien.

Sobald ein Kreditinstitut Fristen setzt oder Geld fordert. Konkret: bei einer Darlehenskündigung, einer Vorfälligkeitsentschädigung, nicht autorisierten Kontobuchungen (§ 675u BGB) oder einem Anlageschaden. Der Zeitdruck kommt aus dem Gesetz – die 14-tägige Widerrufsfrist nach § 355 BGB läuft unabhängig von Gesprächen mit der Bank; die dreijährige Regelverjährung ist nur so lange gehemmt, wie über den Anspruch tatsächlich verhandelt wird (§ 203 BGB). Auch die Ankündigung einer Zwangsvollstreckung gegen ein Grundstück in Hannover ist ein Anlass, sofort anwaltlichen Rat einzuholen.

Bis zu einem Streitwert von 10.000 Euro ist das Amtsgericht Hannover zuständig, darüber das Landgericht Hannover (§ 23 Nr. 1 GVG in der seit dem 1. Januar 2026 geltenden Fassung). Vor dem Landgericht besteht Anwaltszwang. Bei Ansprüchen aus fehlerhafter öffentlicher Kapitalmarktinformation entscheidet nach § 71 Abs. 2 Nr. 3 GVG ausschließlich das Landgericht, unabhängig vom Wert. Berufungen gegen Urteile des Landgerichts Hannover verhandelt das Oberlandesgericht Celle.

Nur eingeschränkt. Zwar beträgt die Widerrufsfrist nach § 495 in Verbindung mit § 355 BGB 14 Tage und beginnt bei fehlerhafter Widerrufsinformation nicht zu laufen. Bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen erlischt das Widerrufsrecht jedoch nach § 356b Abs. 2 BGB spätestens zwölf Monate und 14 Tage nach Vertragsschluss. Diese Erlöschensgrenze gilt jedoch nur für Verträge, die ab dem 21. März 2016 geschlossen wurden; für früher geschlossene Immobiliardarlehen gilt sie nicht (Art. 229 § 38 EGBGB) – dort sind lediglich fortbestehende Widerrufsrechte aus Immobiliardarlehensverträgen, die zwischen dem 1. September 2002 und dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, zum 21. Juni 2016 erloschen. Bei sonstigen Verbraucherdarlehen, etwa Auto- oder Ratenkrediten, gilt diese absolute Höchstgrenze nicht – dort lohnt die Prüfung der Vertragsunterlagen weiterhin.

Es gilt die dreijährige Regelverjährung. Sie beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem Sie von Schaden und Pflichtverletzung Kenntnis erlangt haben oder grob fahrlässig nicht erlangt haben (§ 195, § 199 Abs. 1 BGB). Unabhängig von Ihrer Kenntnis enden Ansprüche spätestens nach zehn Jahren. Anspruchsgrundlage ist § 280 Abs. 1 BGB, konkretisiert durch die Pflichten aus § 63 WpHG. Ein kostenfreies Ombudsverfahren der Bankenverbände hemmt die Verjährung und verschafft am Jahresende zusätzlichen Spielraum.

Ohne Gebührenvereinbarung kostet ein erstes Beratungsgespräch Verbraucherinnen und Verbraucher höchstens 190 Euro netto, eine weitergehende Beratung höchstens 250 Euro netto (§ 34 Abs. 1 Satz 3 RVG). Danach richten sich die Gebühren nach dem Streitwert, der bei Darlehenswiderruf, Vorfälligkeitsentschädigung oder Anlageschaden meist zwischen 10.000 und 100.000 Euro liegt. Bei 50.000 Euro Streitwert beträgt die 1,3-Verfahrensgebühr rund 1.700 bis 1.800 Euro netto; das Prozesskostenrisiko der ersten Instanz einschließlich Gerichtskosten und Gegenseite liegt bei rund 10.000 Euro. Rechtsschutzversicherungen schließen Kapitalanlagestreitigkeiten häufig aus – Deckungszusage vorab einholen.

Aktuelle Rechtsprechung zum Bankrecht

Entscheidungen, die unsere Redaktion zuletzt ausgewertet hat — mit Gericht, Aktenzeichen und Quelle. Sie ersetzen keine Beratung im Einzelfall.

Alle Entscheidungen zum Bankrecht ansehen

Bankrecht in Hannover: passende Kanzlei finden

13 Anwältinnen und Anwälte für Bankrecht in Hannover und Umgebung (bis 25 km), davon 13 Fachanwälte (100 %), 10 Kanzleien. Stand 04.10.2026. Quelle: Angaben der Kanzleien und Kanzlei-Websites.

Gezählt werden Kanzleiprofile auf anwaltvergleich.de und Basisprofile aus Angaben der Kanzlei-Websites und weiterer öffentlicher Quellen.

Im Umkreis von 50 Kilometern um Hannover hat noch keine Kanzlei für Bankrecht ein eigenes Profil bei uns; die gelisteten Basisprofile stehen unten. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.

Anliegen schildern

Gelistete Anwälte für Bankrecht in Hannover und Umgebung

Öffentliche Quellen Angaben aus Kanzlei-Websites und weiteren öffentlichen Quellen, noch nicht von den Anwältinnen und Anwälten bestätigt.

  • Öffentliche Quellen

    Torsten Becker

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Bristoler Straße 6, 30175 Hannover

  • Öffentliche Quellen

    Udo Borchardt

    Fachanwalt für Arbeitsrecht +1

    Hans-Böckler-Allee 26, 30173 Hannover

    Rechtsanwälte Wedler GbR

  • Öffentliche Quellen

    Volker Friedhoff

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Leonhardtstr. 8, 30175 Hannover

  • Öffentliche Quellen

    Andreas Hampe

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Königstraße 7, 30175 Hannover

    KERN CHERKEH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB

  • Öffentliche Quellen

    Sebastian-Alexander Kampe

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Bristoler Straße 6, 30175 Hannover

  • Öffentliche Quellen

    Frank-Holger Lange

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht +1

    Am Tiergarten 2, 30559 Hannover

  • Öffentliche Quellen

    Roland von Lilienfeld-Toal

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Tiergartenstraße 71, 30559 Hannover

  • Öffentliche Quellen

    Stephen Merz

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht +1

    Bristoler Straße 6, 30175 Hannover

  • Öffentliche Quellen

    Annika Neumüller

    Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht +1

    Theaterstraße 16, 30159 Hannover

    bbt Rechtsanwälte und Steuerberater GmbH

  • Öffentliche Quellen

    Oliver Panetta

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht +1

    Hannoversche Neustadt 54, 31303 Burgdorf

  • Öffentliche Quellen

    Jan-Michael Rädecke

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht +1

    Hans-Böckler-Allee 26, 30173 Hannover

    CORE Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

  • Öffentliche Quellen

    Ingo-Martin Schmidt

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Georgstraße 8A, 30159 Hannover

    Rechtsanwälte wronna+partner.gbr

  • Öffentliche Quellen

    Stefan Schröpfer

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Leonhardtstr. 8, 30175 Hannover

Anwaltsverzeichnis Hannover von A bis Z

Sie sind Anwältin oder Anwalt in Hannover? Kanzleiprofil im Anwaltsverzeichnis anlegen

Anliegen schildern Kostenlos & unverbindlich