Anwältin oder Anwalt für Arbeitsrecht in Schwerin: Kündigung und Abfindung
Schwerin ist Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und zählt rund 96.641 Einwohnerinnen und Einwohner. Landtag, Landesregierung und zahlreiche Landesbehörden sitzen hier, dazu kommen Kliniken, Handwerksbetriebe, Handel und die Verwaltungen der umliegenden Landkreise. Das prägt das Arbeitsrecht in Schwerin: Neben klassischen Kündigungsstreitigkeiten in mittelständischen Betrieben spielen Themen des öffentlichen Dienstes eine große Rolle, etwa Eingruppierungen nach dem TV-L, Befristungen nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz oder die Beteiligung des Personalrats vor einer Kündigung.
Für all diese Konflikte ist in erster Instanz das Arbeitsgericht Schwerin zuständig. Sein Bezirk umfasst die kreisfreie Stadt Schwerin sowie die Landkreise Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim – wer also in Wismar, Grevesmühlen, Ludwigslust oder Parchim arbeitet, klagt ebenfalls in Schwerin. Maßgeblich ist nach § 48 Abs. 1a ArbGG der Ort, an dem die Arbeit gewöhnlich verrichtet wird; auf den Sitz der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers kommt es nicht allein an.
Eine Anwältin oder ein Anwalt für Arbeitsrecht übernimmt in Kündigungsfällen drei Aufgaben: die Prüfung der Kündigung (Schriftform nach § 623 BGB, Kündigungsfrist nach § 622 BGB, soziale Rechtfertigung nach § 1 KSchG), die fristgerechte Klageerhebung nach § 4 KSchG und die Verhandlung über eine Abfindung im Gütetermin. Arbeitgebende aus Schwerin und Umgebung benötigen umgekehrt arbeitsrechtliche Unterstützung, damit eine Kündigung vor dem Arbeitsgericht Schwerin Bestand hat – etwa durch eine dokumentierte Sozialauswahl oder die ordnungsgemäße Anhörung des Betriebsrats nach § 102 BetrVG.
Der allgemeine Kündigungsschutz greift erst, wenn das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht (§ 1 Abs. 1 KSchG) und der Betrieb in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmende beschäftigt (§ 23 Abs. 1 KSchG). Im ländlich geprägten Ludwigslust-Parchim und in Nordwestmecklenburg fallen viele Betriebe unter diese Kleinbetriebsgrenze. Dort bleibt eine Kündigung nur angreifbar, wenn sie treuwidrig, diskriminierend oder formal fehlerhaft ist – eine Einschätzung, für die Sie sich an einen Anwalt in Schwerin mit Schwerpunkt Arbeitsrecht wenden sollten.
Kündigung erhalten in Schwerin? Die 3-Wochen-Frist für die Kündigungsschutzklage
Die wichtigste Zahl im Arbeitsrecht lautet drei: Nach § 4 Satz 1 KSchG muss die Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung beim Arbeitsgericht eingehen – für Beschäftigte aus Schwerin, Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim beim Arbeitsgericht Schwerin. Verstreicht die Frist, gilt die Kündigung nach § 7 KSchG als von Anfang an wirksam, selbst wenn sie inhaltlich angreifbar gewesen wäre. Das gilt für die ordentliche ebenso wie für die fristlose Kündigung.
Die Berechnung folgt §§ 187, 188 BGB: Der Zugangstag zählt nicht mit; die Frist endet drei Wochen später mit Ablauf des Tages, der dem Zugangstag entspricht. Nur in engen Ausnahmefällen lässt das Arbeitsgericht Schwerin eine verspätete Klage nachträglich zu (§ 5 KSchG), etwa wenn eine schwere Erkrankung jede Kontaktaufnahme unmöglich machte; der Antrag ist binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen. Darauf sollte niemand seine Strategie aufbauen – eine arbeitsrechtliche Beratung gehört in die ersten Tage nach Zugang.
Parallel sind die ordentlichen Kündigungsfristen nach § 622 BGB zu prüfen. Die Grundfrist beträgt vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende; für Arbeitgebende verlängert sie sich mit der Betriebszugehörigkeit – auf einen Monat nach zwei Jahren, drei Monate nach acht Jahren, vier Monate nach zehn Jahren und bis zu sieben Monate nach 20 Jahren, jeweils zum Monatsende. Wer in Schwerin seit mehr als zehn Jahren bei einer Landesbehörde oder einem Klinikträger beschäftigt ist, hat also Anspruch auf mindestens vier Monate Kündigungsfrist. Eine zu kurz bemessene Frist macht die Kündigung meist nicht unwirksam, verschiebt aber das Ende des Arbeitsverhältnisses – und damit den Lohnanspruch.
Bei der fristlosen Kündigung nach § 626 BGB gilt für Arbeitgebende eine zusätzliche Hürde: Sie müssen innerhalb von zwei Wochen ab Kenntnis des Kündigungsgrundes kündigen (§ 626 Abs. 2 BGB), sonst ist die außerordentliche Kündigung schon deshalb unwirksam. Für Betroffene in Schwerin bleibt es trotzdem bei der Drei-Wochen-Frist für die Klage. Zusätzlich verlangt § 38 SGB III die Meldung als arbeitsuchend bei der Agentur für Arbeit – spätestens drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses oder innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis, wenn die Kündigung kurzfristiger kommt. Eine verspätete Meldung kostet eine Woche Sperrzeit (§ 159 Abs. 6 SGB III).
So finden Sie die passende Kanzlei für Arbeitsrecht in Schwerin
Die Bezeichnung Fachanwältin oder Fachanwalt für Arbeitsrecht ist geschützt: Sie setzt nach der Fachanwaltsordnung einen Lehrgang von mindestens 120 Stunden, den Nachweis von 100 selbst bearbeiteten arbeitsrechtlichen Fällen – davon mindestens die Hälfte in rechtsförmlichen Verfahren – und jährlich 15 Stunden Fortbildung voraus (§§ 4, 5, 15 FAO). Für Ratsuchende in Schwerin ist das ein verlässliches Qualifikationsmerkmal, aber kein Ausschlusskriterium: Auch Kanzleien ohne Fachanwaltstitel können einen ausgeprägten Schwerpunkt im Arbeitsrecht haben, etwa im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes, das in der Landeshauptstadt besonders gefragt ist.
Worauf es bei der Auswahl ankommt, lässt sich in wenigen Punkten zusammenfassen:
- Erfahrung mit Verfahren vor dem Arbeitsgericht Schwerin und Kenntnis der dortigen Gütepraxis
- Schwerpunkt auf Ihrer Seite – viele Kanzleien vertreten bevorzugt Arbeitnehmende oder bevorzugt Arbeitgebende
- Branchenkenntnis, etwa TV-L und Personalvertretungsrecht für Beschäftigte der Landesverwaltung in Schwerin
- Kurzfristige Terminvergabe, weil die Drei-Wochen-Frist des § 4 KSchG keinen Aufschub duldet
- Klare Auskunft zur Vergütung nach RVG oder zu einer Vergütungsvereinbarung nach § 3a RVG vor dem ersten Termin
- Erreichbarkeit auch für Beschäftigte aus Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim, etwa per Videoberatung
Über anwaltvergleich.de lassen sich Kanzleien in Schwerin nach dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht filtern. Die Profile zeigen Fachanwaltstitel, Tätigkeitsschwerpunkte, Kanzleistandort und Bewertungen anderer Mandantinnen und Mandanten; eine Kontaktanfrage geht direkt an die Kanzlei. Wer eine Kündigung in Händen hält, sollte im Anfragetext das Zugangsdatum nennen, damit die Kanzlei die Frist sofort einordnen kann. Die Übersicht aller gelisteten Kanzleien finden Sie unter Anwalt in Schwerin.
Die Kosten einer arbeitsrechtlichen Vertretung richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), sofern keine Vergütungsvereinbarung getroffen wird. Grundlage ist der Streitwert: Bei einer Kündigungsschutzklage beträgt er nach § 42 Abs. 2 GKG höchstens das Bruttoentgelt für ein Vierteljahr, also bis zu drei Monatsgehälter. Eine Besonderheit des Arbeitsrechts ist § 12a Abs. 1 ArbGG: In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht Schwerin trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst – auch wer gewinnt, bekommt sie von der Gegenseite nicht erstattet.
| Leistung | Gebührensatz nach RVG | Bemessungsgrundlage |
|---|---|---|
| Erstberatung für Verbraucherinnen und Verbraucher | höchstens 190 Euro (§ 34 Abs. 1 RVG) | Pauschale, unabhängig vom Streitwert |
| Außergerichtliche Vertretung | Geschäftsgebühr 0,5 bis 2,5, Regelfall 1,3 (Nr. 2300 VV RVG) | Gegenstandswert, bei Kündigung bis zu drei Bruttomonatsgehälter (§ 42 Abs. 2 GKG) |
| Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht Schwerin | Verfahrensgebühr 1,3 (Nr. 3100 VV RVG) und Terminsgebühr 1,2 (Nr. 3104 VV RVG) | Streitwert bis zu drei Bruttomonatsgehälter (§ 42 Abs. 2 GKG) |
| Vergleich im Gütetermin | Einigungsgebühr 1,0 (Nr. 1003 VV RVG) | Wert des Vergleichs; die Gerichtsgebühr entfällt bei einem Vergleich |
| Klage auf Zeugnisberichtigung | wie Klage: Verfahrensgebühr 1,3 und Terminsgebühr 1,2 | Streitwert in der Regel ein Bruttomonatsgehalt |
| Kostenerstattung in erster Instanz | keine (§ 12a Abs. 1 ArbGG) | Jede Partei trägt ihre Anwaltskosten selbst, auch bei Erfolg |
Abfindung in Schwerin: Wann und in welcher Höhe sie üblich ist
Einen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf Abfindung kennt das deutsche Arbeitsrecht nicht – auch nicht in Schwerin. Die Abfindung ist in den meisten Fällen das Ergebnis einer Verhandlung: Arbeitgebende zahlen sie, um das Risiko einer verlorenen Kündigungsschutzklage und die Nachzahlung von Lohn für die Monate des Verfahrens (Annahmeverzug, § 615 BGB) zu vermeiden. Je schwächer die Kündigungsgründe, desto stärker die Verhandlungsposition der oder des Gekündigten.
Als Orientierung dient die Regelformel: ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Wer beispielsweise acht Jahre in einem Schweriner Betrieb gearbeitet hat, kann als Ausgangspunkt vier Bruttomonatsgehälter ansetzen. Dieselbe Formel findet sich in § 1a KSchG: Bietet die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber bei einer betriebsbedingten Kündigung im Kündigungsschreiben eine Abfindung für den Fall an, dass keine Klage erhoben wird, beträgt sie 0,5 Monatsverdienste je Beschäftigungsjahr – Zeiträume von mehr als sechs Monaten werden auf ein volles Jahr aufgerundet. Ob dieses Angebot besser ist als eine Klage, hängt von den Erfolgsaussichten ab und sollte vor Ablauf der Drei-Wochen-Frist arbeitsrechtlich geprüft werden.
Gesetzlich verankert ist die Abfindung außerdem in §§ 9, 10 KSchG: Stellt das Arbeitsgericht Schwerin fest, dass die Kündigung unwirksam ist, eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses aber unzumutbar wäre, löst es das Arbeitsverhältnis auf Antrag gegen Abfindung auf. Die Obergrenze liegt bei zwölf Monatsverdiensten; wer das 50. Lebensjahr vollendet hat und mindestens 15 Jahre beschäftigt war, kann bis zu 15 Monatsverdienste erhalten, ab dem 55. Lebensjahr und 20 Beschäftigungsjahren bis zu 18. Bei Betriebsänderungen in Betrieben mit Betriebsrat regelt ein Sozialplan nach § 112 BetrVG die Abfindungen für alle Betroffenen.
Praktisch entscheidet sich die Höhe im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Schwerin. Nach § 61a Abs. 2 ArbGG soll diese Verhandlung in Kündigungssachen innerhalb von zwei Wochen nach Klageerhebung stattfinden; die oder der Vorsitzende erörtert den Fall und schlägt häufig einen Vergleich vor. Eine vereinbarte Abfindung ist sozialversicherungsfrei, aber lohnsteuerpflichtig; eine Tarifermäßigung nach der Fünftelregelung des § 34 EStG kann in der Einkommensteuererklärung beantragt werden. Zahlt die Arbeitgeberseite die Abfindung nicht zum vereinbarten Termin, fallen Verzugszinsen von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz an (§ 288 Abs. 1 BGB).
Aufhebungsvertrag in Schwerin: Chancen und Risiken
Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich und ohne Kündigung. Wie die Kündigung selbst bedarf er nach § 623 BGB der Schriftform – eine E-Mail oder ein per Messenger verschicktes Dokument genügt nicht. In Schwerin wird er häufig angeboten, wenn Arbeitgebende eine Kündigung vor dem Arbeitsgericht Schwerin voraussichtlich nicht durchsetzen könnten oder eine Stelle in der Landesverwaltung, im Klinikbereich oder im Handel ohne Prozess abgebaut werden soll.
Der Vorteil liegt in der Gestaltungsfreiheit: Beendigungszeitpunkt, Abfindung, Freistellung, Zeugnisnote und Urlaubsabgeltung lassen sich frei vereinbaren. Der Nachteil: Mit der Unterschrift verzichten Sie auf den Kündigungsschutz nach § 1 KSchG und auf die Drei-Wochen-Frist des § 4 KSchG. Ein Widerrufsrecht gibt es nicht; das Bundesarbeitsgericht verlangt lediglich, dass das Gebot fairen Verhandelns eingehalten wird (BAG, Urteil vom 7. Februar 2019 – 6 AZR 75/18). Lassen Sie sich daher Bedenkzeit einräumen, statt im Personalgespräch zu unterschreiben.
Vor der Unterschrift sollte eine Anwältin oder ein Anwalt für Arbeitsrecht in Schwerin folgende Punkte prüfen:
- Beendigungsdatum: Entspricht es mindestens der Kündigungsfrist nach § 622 BGB, um ein Ruhen des Arbeitslosengeldes zu vermeiden?
- Abfindungshöhe und Fälligkeit – als Orientierung dient ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr
- Resturlaub: Er ist zu gewähren oder nach § 7 Abs. 4 BUrlG in Geld abzugelten; auf den gesetzlichen Mindesturlaub kann vor Beendigung nicht verzichtet werden (§ 13 BUrlG)
- Zeugnisnote und Schlussformel: am besten als konkreter Wortlaut im Vertrag, nicht nur als „wohlwollend“
- Freistellung: bezahlt oder unbezahlt, unter Anrechnung auf Urlaub und Überstunden?
- Ausgleichsklausel: Welche Ansprüche erlöschen – etwa Bonus, betriebliche Altersversorgung, variable Vergütung?
- Rückgabe von Dienstwagen, Laptop und Zugangsdaten sowie Regelungen zu Wettbewerbsverbot und Verschwiegenheit
Für Arbeitgebende in Schwerin bietet der Aufhebungsvertrag Planungssicherheit: kein Kündigungsschutzprozess, keine Betriebsratsanhörung, kein Risiko aus Annahmeverzug. Diese Sicherheit hat ihren Preis – meist eine Abfindung oberhalb dessen, was bei einer klar berechtigten Kündigung zu erwarten wäre. Ein arbeitsrechtlich sauber formulierter Vertrag verhindert zudem spätere Anfechtungen wegen Drohung oder Täuschung (§ 123 BGB).
Arbeitszeugnis in Schwerin: Anspruch und Formulierungen
Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis (§ 109 Abs. 1 GewO). Auf Verlangen muss es sich als qualifiziertes Zeugnis auch auf Leistung und Verhalten erstrecken. Für Beschäftigte der Landesverwaltung in Schwerin wiederholt § 35 TV-L diesen Anspruch und ergänzt ihn um das Zwischenzeugnis bei triftigem Grund, etwa einem Vorgesetztenwechsel. Das Zeugnis muss wohlwollend, aber wahr sein und darf keine versteckten Merkmale enthalten (§ 109 Abs. 2 GewO).
Streit entsteht meist um die Note. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts entspricht die Formulierung „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ der Note sehr gut, „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ der Note gut und „zu unserer vollen Zufriedenheit“ einem befriedigend. Wer eine bessere Bewertung als befriedigend verlangt, muss die überdurchschnittliche Leistung vor dem Arbeitsgericht Schwerin darlegen und beweisen; umgekehrt trägt die Arbeitgeberseite die Beweislast, wenn sie schlechter als befriedigend bewertet (BAG, Urteil vom 18. November 2014 – 9 AZR 584/13). Der Streitwert eines Zeugnisrechtsstreits wird in der Regel mit einem Bruttomonatsgehalt angesetzt.
Wichtig sind die Fristen: Der Zeugnisanspruch verjährt zwar erst nach drei Jahren (§ 195 BGB), kann aber deutlich früher verwirken oder an tariflichen Ausschlussfristen scheitern. § 37 TV-L etwa verlangt die schriftliche Geltendmachung binnen sechs Monaten nach Fälligkeit; ähnliche Klauseln finden sich in vielen Arbeitsverträgen Schweriner Unternehmen. Wer ein Zeugnis erhält, sollte es deshalb zeitnah arbeitsrechtlich prüfen lassen und Änderungswünsche schriftlich anmelden – notfalls per Klage auf Berichtigung beim Arbeitsgericht Schwerin. Weitere Erläuterungen zu Zeugnissprache, Kündigung und Abfindung finden Sie in unserem Artikelbereich zum Arbeitsrecht.
Ob Kündigung, Abfindung, Aufhebungsvertrag oder Zeugnis: Im Arbeitsrecht entscheiden kurze Fristen und Beweisfragen über den Ausgang. Beschäftigte und Arbeitgebende aus Schwerin, Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim sollten deshalb früh eine Anwältin oder einen Anwalt für Arbeitsrecht einschalten. Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information zum Rechtsstand 2026 und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. anwaltvergleich.de ist keine Kanzlei und bietet keine Rechtsberatung.