Vertragsgrundlagen für Anwälte und Ratsuchende
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle vertraglichen Beziehungen der Lexano Data & Compare AG, Betreiberin der Plattform anwaltvergleich.de, mit Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie im gesamten europäischen Gebiet, einschließlich der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Die jetzige Form dieser AGB ist auf der Grundlage des deutschen Rechts gefertigt und basiert primär auf den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB, insb. §§ 305 ff. zur Einbeziehung und Wirksamkeit von AGB, Fundstelle: BGBl. I 1896, zuletzt geändert durch Gesetz vom 1. Januar 2022, BGBl. I S. 2) und des Handelsgesetzbuches (HGB, insb. §§ 343 ff. zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Handelsverkehr, Fundstelle: RGBl. 1897 S. 219, zuletzt geändert durch Gesetz vom 1. Januar 2022, BGBl. I S. 2).
Es gelten jedoch die jeweiligen Rechtsgrundlagen für jeden registrierten Anwalt basierend auf seiner angegebenen Adresse und somit dem entsprechenden Land. In Österreich finden sie analoge Anwendung unter Berücksichtigung des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB, insb. §§ 864a ff. zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Fundstelle: JGS Nr. 946/1811, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2023) und des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG, insb. §§ 6 ff. zu unangemessenen Klauseln, Fundstelle: BGBl. Nr. 140/1979, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2023). Für die Schweiz gelten sie entsprechend dem Obligationenrecht (OR, insb. Art. 8 zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Art. 1 ff. zu Vertragsschluss, Fundstelle: SR 220, zuletzt geändert per 1. Januar 2024) sowie dem Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG, insb. Art. 8 zu missbräuchlichen AGB, Fundstelle: SR 241, zuletzt geändert per 1. April 2024), wobei das Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht (IPRG, SR 291, insb. Art. 116 ff. zur Rechtswahl in Verträgen) die grenzüberschreitende Anwendbarkeit regelt. Im gesamten europäischen Gebiet, einschließlich der EU und EWR, unterliegen sie der Verordnung (EG) Nr. 593/2008 (Rom-I-Verordnung) über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Fundstelle: ABl. EU 2008 L 177 S. 6, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2016/679), der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 (Brüssel Ia-Verordnung) zur gerichtlichen Zuständigkeit und Anerkennung von Urteilen in Zivil- und Handelssachen (Fundstelle: ABl. EU 2012 L 351 S. 1, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2022/850) sowie zwingenden verbraucherschützenden Vorschriften der Richtlinie 2011/83/EU über die Rechte der Verbraucher (Fundstelle: ABl. EU 2011 L 304 S. 64, umgesetzt in nationalem Recht).
Die Wahl des deutschen Rechts als anwendbares Recht erfolgt unter Vorbehalt zwingender lokaler Vorschriften in den genannten Gebieten, die den Verbraucherschutz oder andere öffentliche Interessen betreffen; im Falle von Konflikten haben solche zwingenden Vorschriften Vorrang, insbesondere angepasst an die Adresse und das Land des jeweiligen registrierten Anwalts. Diese Regelung gilt für den gesamten Inhalt der nachfolgenden AGB, die auf den genannten deutschen und europäischen Rechtsgrundlagen beruhen und in deutscher Sprache verfasst sind.