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Anliegen beschreiben — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei für Medizinrecht in Berlin Ihre Anfrage übernehmen kann. Eine Rückmeldung oder ein Termin ist damit nicht zugesagt; läuft bereits eine Frist, wenden Sie sich direkt an eine Kanzlei.
Medizinrecht in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg
Medizinrecht in Berlin
- Ganz Berlin
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg (aktuelle Seite)
Eine misslungene Operation, eine übersehene Diagnose oder eine Aufklärung, die erst im Nachhinein lückenhaft wirkt: Wer nach einer Behandlung in einer Klinik oder Praxis in den Ortsteilen Friedrichshain oder Kreuzberg einen Behandlungsfehler vermutet, braucht eine rechtliche Einschätzung. Grundlage ist der Behandlungsvertrag nach § 630a BGB, der eine Behandlung nach fachlichem Standard verlangt; wird er verletzt, kommen Schadensersatz nach § 823 BGB und Schmerzensgeld nach § 253 BGB in Betracht. Für Hygiene- und Aufsichtsbeschwerden über Einrichtungen im Bezirk ist daneben das Gesundheitsamt Friedrichshain-Kreuzberg in der Urbanstraße 24 ansprechbar – Ihre Zahlungsansprüche setzt aber nur der zivilrechtliche Weg durch.
Medizinrecht — was Sie wissen sollten
Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Berlin.
Die gerichtliche Zuständigkeit richtet sich in Berlin nicht nach dem Verwaltungsbezirk, sondern nach dem Ortsteil des Wohnorts beziehungsweise des Behandlungsorts: Für die Ortsteile Friedrichshain und Kreuzberg ist bei Streitwerten bis 10.000 Euro das Amtsgericht Kreuzberg in der Möckernstraße 130 zuständig. Arzthaftungssachen liegen jedoch meist darüber – dann verhandelt das Landgericht Berlin II in der Littenstraße mit seinen spezialisierten Arzthaftungskammern. Berufungen gehen an das Kammergericht, das als Oberlandesgericht des Landes Berlin fungiert.
Weil in diesen Verfahren regelmäßig das medizinische Sachverständigengutachten entscheidet, lohnt sich eine im Medizinrecht spezialisierte Anwältin oder ein spezialisierter Anwalt: Sie kennen die Beweislastumkehr bei grobem Behandlungsfehler nach § 630h Abs. 5 BGB, fordern die Patientenakte nach § 630g BGB an und verhandeln mit den Haftpflichtversicherern der Behandlerseite auf Augenhöhe.
Der nächste Schritt: Schildern Sie Ihren Fall über das Formular auf dieser Seite. Sie erhalten Kontakt zu einer Medizinrechtsanwältin oder einem Medizinrechtsanwalt für Friedrichshain-Kreuzberg – die Erstberatung für Verbraucher kostet höchstens 190 Euro zuzüglich Umsatzsteuer (§ 34 RVG).
- Unverbindlich anfragen
- Kanzlei in Berlin finden
- Rechtsschutz prüfen lassen
- Kosten vorab transparent klären
- Unverbindlich beraten lassen
Medizinrecht — die ersten Schritte
So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.
Verdacht einordnen: Behandlungsfehler oder schicksalhafter Verlauf?
Nicht jeder Misserfolg ist ein Fehler – haftbar macht erst die Abweichung vom fachlichen Standard, den § 630a BGB für jeden Behandlungsvertrag vorschreibt. Halten Sie zeitnah in einem Gedächtnisprotokoll fest, was in der Klinik oder Praxis in Friedrichshain oder Kreuzberg geschah, wer behandelt hat und welche Beschwerden seither bestehen. Diese Chronologie ist später die Arbeitsgrundlage für Anwältin, Anwalt und Gutachter.
Patientenakte nach § 630g BGB anfordern
Sie haben ein gesetzliches Recht auf Einsicht in die vollständige Patientenakte; die Behandlerseite muss unverzüglich Einsicht gewähren und darf für Kopien nur die Kosten ersetzt verlangen. Fordern Sie die Akte schriftlich bei der Einrichtung im Bezirk an, bevor Fronten verhärten. Ohne OP-Berichte, Pflegedokumentation und Befunde kann kein Sachverständiger den Fall bewerten.
Kostenfreies MD-Gutachten über die Krankenkasse einholen
Gesetzlich Versicherte können über ihre Krankenkasse ein kostenfreies Gutachten des Medizinischen Dienstes (MD) beantragen; alternativ prüfen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern den Fall außergerichtlich. Ein solches Gutachten liefert eine erste fachliche Einschätzung, bevor Sie das Kostenrisiko einer Klage vor dem Landgericht Berlin II eingehen – und stärkt die Verhandlungsposition gegenüber dem Haftpflichtversicherer.
Erstberatung: Ansprüche und Verjährung klären
In der Erstberatung – für Verbraucher höchstens 190 Euro zuzüglich Umsatzsteuer nach § 34 RVG – bewertet die Medizinrechtsanwältin oder der Medizinrechtsanwalt Akte, Gutachten und Chronologie. Wichtig: Arzthaftungsansprüche verjähren nach §§ 195, 199 BGB in drei Jahren ab dem Schluss des Jahres, in dem Sie von Schaden und Fehler Kenntnis erlangt haben. Die Verjährung früh zu prüfen, verhindert den Rechtsverlust.
Mandat erteilen und Kosten absichern
Vor der Beauftragung klären Sie die Vergütung nach dem RVG: Typische Streitwerte in Arzthaftungssachen liegen zwischen 10.000 und 100.000 Euro, bei schweren Schäden wie Geburtsschäden auch bei 200.000 Euro und mehr. Prüfen Sie Ihre Rechtsschutzversicherung – Arzthaftungsstreitigkeiten sind in der Regel gedeckt – oder die Voraussetzungen für Prozesskostenhilfe, bevor Klage beim Gericht in Berlin erhoben wird.
Verfahren vor der Arzthaftungskammer des Landgerichts Berlin II
Bei Streitwerten über 10.000 Euro verhandeln die spezialisierten Arzthaftungskammern am Landgericht Berlin II in der Littenstraße 12-17. Das Gericht holt regelmäßig ein medizinisches Sachverständigengutachten ein, das den Ausgang meist entscheidet; Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt begleitet Gutachterauswahl und Fragenkatalog. Gegen das Urteil ist die Berufung zum Kammergericht in der Elßholzstraße möglich.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Zugelassene Anwälte
Alle Anwälte sind zugelassen und auf ihr Rechtsgebiet spezialisiert.
Unverbindliche Anfrage
Die Suche im Verzeichnis und Ihre Anfrage sind für Sie kostenlos und unverbindlich.
Klare Angaben
Anschrift, Telefon und Fachanwaltstitel laut BRAK auf einen Blick.
Direkter Kontakt
Sie wählen die Kanzlei selbst und nehmen direkt mit ihr Kontakt auf.
Wie können wir Ihnen helfen?
Anliegen schildern
Schildern Sie Ihr Anliegen — anwaltvergleich.de prüft, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann.
Passenden Anwalt findenZuständige Gerichte
In Berlin gibt es mehrere zuständige Gerichte. Maßgeblich ist der Bezirk, in dem Sie wohnen oder in dem der Streitfall liegt.
- Landgericht Berlin II
- Littenstraße 12-17, 10179 Berlin zuständig für Zivilsachen; weiterer Standort Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin
- Kammergericht
- Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin zuständig für Berlin — das Kammergericht ist das Oberlandesgericht des Landes Berlin
- Amtsgericht Mitte
- Littenstraße 12-17, 10179 Berlin zuständig für Mitte, Prenzlauer Berg und Tiergarten
- Amtsgericht Pankow
- Parkstraße 71, 13086 Berlin zuständig für Weißensee, Blankenburg, Heinersdorf, Karow, Stadtrandsiedlung Malchow, Blankenfelde, Buch, Französisch Buchholz, Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh; in Familiensachen zusätzlich Pankow einschließlich Prenzlauer Berg, Mitte und Reinickendorf
- Amtsgericht Kreuzberg
- Möckernstraße 130, 10963 Berlin zuständig für Tempelhof, Kreuzberg und Friedrichshain
- Amtsgericht Neukölln
- Karl-Marx-Straße 77/79, 12043 Berlin zuständig für Britz, Buckow, Neukölln und Rudow
- Amtsgericht Schöneberg
- Grunewaldstraße 66/67, 10823 Berlin zuständig für Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee, Wannsee, Schöneberg und Friedenau
- Amtsgericht Lichtenberg
- Roedeliusplatz 1, 10365 Berlin zuständig für Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf
- Amtsgericht Spandau
- Altstädter Ring 7, 13597 Berlin zuständig für den gesamten Verwaltungsbezirk Spandau
- Amtsgericht Köpenick
- Mandrellaplatz 6, 12555 Berlin zuständig für den Verwaltungsbezirk Treptow-Köpenick
- Amtsgericht Wedding
- Brunnenplatz 1, 13357 Berlin zuständig für Frohnau, Heiligensee, Hermsdorf, Lübars, Waidmannslust, Märkisches Viertel, Wittenau, Konradshöhe, Tegel, Reinickendorf, Wedding und Gesundbrunnen; Mahnverfahren für ganz Berlin und Brandenburg
- Amtsgericht Charlottenburg
- Amtsgerichtsplatz 1, 14057 Berlin zuständig für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf; Register- und Insolvenzgericht für das gesamte Stadtgebiet Berlin
Angaben aus den Justizportalen der Länder, Stand der Angaben: 12.08.2026.
Zuständige Stellen in Friedrichshain-Kreuzberg
Diese Ämter des Bezirks sind im Medizinrecht regelmäßig beteiligt — als Ausgangsbehörde, für Anträge oder für Auskünfte, die Ihre Anwältin oder Ihr Anwalt benötigt.
- Gesundheitsamt Friedrichshain-Kreuzberg Urbanstr. 24, 10967 Berlin
Angaben der zuständigen Verwaltungen (berlin.de), Stand der Angaben: 12.08.2026.
Quellen dieser Seite
- Gesetze
- Paragrafen im Text führen auf gesetze-im-internet.de, das Gesetzesportal des Bundesministeriums der Justiz.
- Gerichte
- Landgericht Berlin II, Kammergericht, Amtsgericht Mitte, Amtsgericht Pankow, Amtsgericht Kreuzberg, Amtsgericht Neukölln, Amtsgericht Schöneberg, Amtsgericht Lichtenberg, Amtsgericht Spandau, Amtsgericht Köpenick, Amtsgericht Wedding, Amtsgericht Charlottenburg. Weitere Gerichte: Senatsverwaltung für Justiz Berlin. Stand der Angaben: 12.08.2026.
- Kosten
- Gebührentabellen: RVG, Anlage 2 (Anwaltsgebühren) und GKG, Anlage 2 (Gerichtsgebühren).
- Einwohnerzahl
- Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis, Bevölkerungsstand 31.12.2025.
- Anwältinnen und Anwälte
- Angaben der Kanzleien und ihrer Websites; Fachanwaltstitel laut Amtlichem Anwaltsverzeichnis der BRAK.
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Detaillierte Kostenübersicht
Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.
Die Vergütung richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und damit nach dem Gegenstandswert. In Arzthaftungssachen aus Friedrichshain-Kreuzberg sind Streitwerte zwischen 10.000 und 100.000 Euro typisch – womit die erste Instanz vor dem Landgericht Berlin II stattfindet, denn das Amtsgericht ist nur bis 10.000 Euro zuständig (§ 23 Nr. 1 GVG). Bei schweren Schäden wie Geburtsschäden können 200.000 Euro und mehr im Raum stehen.
| Leistung / Gegenstandswert | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Erstberatung für Verbraucher (§ 34 RVG) | max. 190 € zzgl. USt. |
| 1,3-Verfahrensgebühr bei 50.000 € Streitwert | rund 1.765 € netto |
| Kostenrisiko erste Instanz bei 50.000 € (beide Anwälte inkl. USt. plus 3,0 Gerichtsgebühren) | rund 10.000 € |
| MD-Gutachten über die gesetzliche Krankenkasse | kostenfrei |
Rechtsschutzversicherungen decken Arzthaftungsstreitigkeiten in der Regel ab – die Deckungsanfrage übernimmt meist die Kanzlei. Wer die Kosten nicht tragen kann, beantragt für das Verfahren vor dem Landgericht Berlin II Prozesskostenhilfe; für die außergerichtliche Beratung kommt Beratungshilfe in Betracht. Das kostenfreie MD-Gutachten senkt das Risiko zusätzlich, weil es die Erfolgsaussichten vor der Klage klärt.
Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.
Checkliste: Was Sie brauchen
Klicken Sie die Punkte ab, die Sie bereits erledigt haben.
- Patientenakte: Vollständige Akte nach § 630g BGB bei Klinik oder Praxis anfordern – inklusive OP-Bericht, Anästhesieprotokoll und Pflegedokumentation.
- Gedächtnisprotokoll: Behandlungsverlauf mit Daten, Aussagen und Beschwerden chronologisch aufschreiben, solange die Erinnerung frisch ist.
- Behandlerdaten: Namen der beteiligten Ärztinnen, Ärzte und der Einrichtung im Bezirk notieren – der richtige Anspruchsgegner ist für die Klage entscheidend.
- Befunde und Arztbriefe: Unterlagen der nachbehandelnden Ärztinnen und Ärzte sammeln, die den Schaden dokumentieren.
- Fotos und Zeugen: Sichtbare Folgen fotografieren, Begleitpersonen als mögliche Zeugen festhalten.
- Krankenkasse kontaktieren: Kostenfreies MD-Gutachten anstoßen – für gesetzlich Versicherte ohne eigenes Kostenrisiko.
- Verjährung prüfen: Wann haben Sie von Schaden und möglichem Fehler erfahren? Die Dreijahresfrist der §§ 195, 199 BGB läuft ab dem Jahresende.
- Rechtsschutzpolice: Versicherungsschein bereitlegen und Deckungszusage für Arzthaftung anfragen.
- Finanzielle Folgen: Verdienstausfall, Zuzahlungen und Fahrtkosten auflisten – sie fließen in den Schadensersatz nach § 823 BGB ein.
- Ziel klären: Schmerzensgeld nach § 253 BGB, Rente, Feststellung für Zukunftsschäden – Ihre Zielvorstellung bestimmt die Verfahrensstrategie.
FAQ zu Medizinrecht
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Rechtsanliegen.
Medizinrecht in Berlin: passende Kanzlei finden
In Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg selbst steht derzeit niemand mit dem Fachanwaltstitel für Medizinrecht bei uns. Im Umkreis von 25 km stehen 50 Fachanwältinnen und Fachanwälte; die 10 nächstgelegenen stehen unten. Quelle: Angaben der Kanzleien und Kanzlei-Websites; Fachanwaltstitel laut Amtlichem Anwaltsverzeichnis der BRAK.
Gezählt werden Kanzleiprofile auf anwaltvergleich.de und Basisprofile aus Angaben der Kanzlei-Websites und weiterer öffentlicher Quellen.
Im Umkreis von 50 Kilometern um Berlin hat noch keine Kanzlei für Medizinrecht ein eigenes Profil bei uns. Unten stehen die nächstgelegenen Fachanwältinnen und Fachanwälte aus der Umgebung. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir prüfen, ob eine teilnehmende Kanzlei es übernehmen kann, unverbindlich und für Sie kostenfrei.
Fachanwältinnen und Fachanwälte für Medizinrecht in der Umgebung
Basisprofil Angaben aus Kanzlei-Websites und weiteren öffentlichen Quellen, noch nicht von den Anwältinnen und Anwälten bestätigt. Entfernung = Luftlinie ab dem Mittelpunkt von Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg (Näherung), Umkreis bis 25 km; der Ort ist der Kanzleisitz.
Basisprofil Basisprofil Knaackstr. 14, 10405 Berlin
Kanzlei Dr. Bräcklein
Basisprofil Friedrichstr. 155-156, 10117 Berlin
Basisprofil Friedrichstr. 155-156, 10117 Berlin
Basisprofil Friedrichstr. 155-156, 10117 Berlin
Basisprofil Friedrichstr. 155-156, 10117 Berlin
Basisprofil georgenstraße 22, 10117 Berlin
Basisprofil Dorotheenstraße 3, 10117 Berlin
Rechtsanwaltspartnerschaft Gromann Petersen & Partner
Basisprofil Dorotheenstraße 3, 10117 Berlin
Rechtsanwaltspartnerschaft Gromann Petersen & Partner
Basisprofil
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Entscheidungen, die unsere Redaktion zuletzt ausgewertet hat — mit Gericht, Aktenzeichen und Quelle. Sie ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
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BVerwG: Arzt darf Impfstoff nicht aus Forschungsstoffen herstellen
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Bundesgerichtshof Az. I ZR 130/25 Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs
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