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IT-Recht in Dortmund
Eine Abmahnung wegen Filesharing, ein gescheitertes Softwareprojekt oder eine Datenpanne mit Meldepflicht: IT-rechtliche Konflikte treffen in Dortmund, einer der größten Städte Nordrhein-Westfalens mit rund 595.471 Einwohnern, Privatleute ebenso wie Unternehmen. Wer eine strafbewehrte Unterlassungserklärung erhält, hat meist nur 7 bis 14 Tage Zeit zu reagieren – und sollte sie nie ungeprüft unterschreiben. Nach § 97 UrhG kann der Rechteinhaber Unterlassung und Schadensersatz verlangen; ob der Anspruch tatsächlich trägt, klärt eine Anwältin oder ein Anwalt für IT-Recht anhand der konkreten Vorwürfe.
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IT-Recht — was Sie wissen sollten
Fundierte Informationen und praktische Tipps für Ihr Rechtsanliegen in Dortmund.
Für zivilrechtliche IT-Streitigkeiten ist vor Ort das Amtsgericht Dortmund zuständig, wenn der Streitwert 10.000 Euro nicht übersteigt; darüber verhandelt das Landgericht Dortmund. Gegen dessen Urteile führt die Berufung zum Oberlandesgericht Hamm. Viele IT-Fälle erreichen diese Schwelle rasch: Unterlassungsansprüche im Urheber-, Domain- und Wettbewerbsrecht werden häufig mit Streitwerten zwischen 10.000 und 50.000 Euro angesetzt, und auch Software ist nach § 69a UrhG als Werk geschützt, sodass Projektstreitigkeiten schnell erhebliche Summen betreffen.
IT-Recht verbindet mehrere Rechtsgebiete: die Impressumspflicht nach § 5 DDG, der seit Mai 2024 den früheren § 5 TMG ersetzt, die Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr nach § 312i BGB, das Namensrecht aus § 12 BGB bei Domainkonflikten und der Schadensersatzanspruch aus Art. 82 DSGVO nach Datenpannen. Eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Informationstechnologierecht kennt diese Schnittstellen und die Praxis der Dortmunder Gerichte in Eilverfahren, etwa bei einstweiligen Verfügungen.
Der nächste Schritt: Beschreiben Sie Ihr Anliegen über das Anfrageformular auf dieser Seite – mit laufenden Fristen, Gegenseite und gewünschtem Ziel. So kann eine Kanzlei in Dortmund einschätzen, ob sich ein Mandat lohnt, und Ihnen einen Beratungstermin anbieten.
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IT-Recht — die ersten Schritte
So gehen Sie Ihr Anliegen strukturiert und effizient an.
Abmahnung, Datenpanne oder Projektstreit einordnen
Klären Sie zuerst, welcher Fall vorliegt: eine urheberrechtliche Abmahnung nach § 97 UrhG, ein Domainkonflikt, ein DSGVO-Vorfall oder ein Streit um ein IT-Projekt. Davon hängt ab, wie eilig die Sache ist und ob in Dortmund das Amtsgericht oder – ab 10.000 Euro Streitwert – das Landgericht Dortmund zuständig wäre. Bei einer Datenpanne läuft zudem die 72-Stunden-Meldefrist an die Aufsichtsbehörde nach Art. 33 DSGVO.
Unterlagen sichern: Abmahnschreiben, Verträge, Logfiles
Sammeln Sie das Abmahnschreiben samt beigefügter Unterlassungserklärung, Softwareverträge, Pflichtenhefte, Rechnungen, Screenshots der beanstandeten Inhalte und relevante Server- oder Zugriffsprotokolle. Bei Domainstreitigkeiten gehören der Whois-Auszug und Nachweise zur eigenen Namensführung nach § 12 BGB dazu. Verändern Sie nichts an der Website, bevor eine Anwältin oder ein Anwalt den Stand dokumentiert hat – das kann später Beweis sein.
Erstberatung bei einer Dortmunder IT-Rechtskanzlei nutzen
In der Erstberatung prüft die Anwältin oder der Anwalt, ob die Abmahnung berechtigt ist, ob eine modifizierte Unterlassungserklärung statt der vorformulierten Fassung abgegeben werden sollte und welche Gegenansprüche bestehen. Für Verbraucher ist diese Beratung nach § 34 RVG auf 190 Euro zuzüglich Umsatzsteuer gedeckelt. Bringen Sie alle Fristen mit – gesetzte Reaktionsfristen von 7 bis 14 Tagen bestimmen das Tempo.
Vergütung festlegen: RVG-Gebühren oder Stundenhonorar
Bei Abwehr oder Durchsetzung von Ansprüchen rechnen Kanzleien meist nach dem RVG ab: Die 1,3-Geschäftsgebühr bei 10.000 Euro Gegenstandswert liegt bei rund 870 Euro netto einschließlich Auslagenpauschale. Für IT-Vertragsgestaltung sind Stundenhonorare von 200 bis 350 Euro üblich. Lassen Sie sich vor der Beauftragung eine Vergütungsvereinbarung oder eine Kostenschätzung auf Basis des Gegenstandswerts geben.
Mandat erteilen und Fristenkontrolle an die Kanzlei übergeben
Mit Vollmacht übernimmt die Kanzlei die Kommunikation mit der Gegenseite, formuliert die Reaktion auf die Abmahnung oder fordert selbst zur Unterlassung auf. Bei Domainkonflikten kann sie einen DENIC-Dispute-Eintrag veranlassen, der die Domain während des Streits sichert. Ab jetzt laufen Fristsachen über das anwaltliche Fristenbuch – reichen Sie neue Schreiben der Gegenseite trotzdem sofort weiter.
Verfahren vor Amtsgericht oder Landgericht Dortmund
Lenkt die Gegenseite nicht ein, folgt die Klage oder – bei Dringlichkeit – der Antrag auf einstweilige Verfügung; im Wettbewerbsumfeld gilt dafür regelmäßig die Monatsfrist ab Kenntnis. Zuständig ist je nach Streitwert das Amtsgericht Dortmund oder das Landgericht Dortmund, die Berufung führt zum Oberlandesgericht Hamm. Ihre Kanzlei vertritt Sie in Terminen und prüft Vergleichsangebote auf ihre Tragfähigkeit.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Zugelassene Anwälte
Alle Anwälte sind zugelassen und auf ihr Rechtsgebiet spezialisiert.
Unverbindliche Anfrage
Ihre Anfrage und die Vermittlung sind für Sie kostenlos und unverbindlich.
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Kompetente Beratung ohne Fachchinesisch — klar und auf Augenhöhe.
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Wie können wir Ihnen helfen?
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Passenden Anwalt findenZuständige Gerichte
- Amtsgericht Dortmund, Gerichtsstraße 22, 44135 Dortmund
- Landgericht Dortmund, Kaiserstraße 34, 44135 Dortmund
- Oberlandesgericht Hamm, Heßlerstraße 53, 59065 Hamm
Angaben aus den Justizportalen der Länder, zuletzt geprüft am 06.06.2026.
Detaillierte Kostenübersicht
Alle Kosten im Detail — damit Sie genau wissen, womit Sie rechnen können.
Die Vergütung richtet sich im IT-Recht regelmäßig nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG): Maßgeblich ist der Gegenstandswert, aus dem sich die gesetzlichen Gebühren ergeben. Unterlassungsansprüche im Urheber-, Domain- und Wettbewerbsrecht liegen typischerweise bei 10.000 bis 50.000 Euro, IT-Projektstreitigkeiten richten sich nach dem Auftragswert und erreichen oft fünf- bis sechsstellige Werte. Für die Erstberatung von Verbrauchern gilt die Deckelung des § 34 RVG.
| Leistung / Gegenstandswert | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Erstberatung für Verbraucher (§ 34 RVG) | max. 190 € zzgl. USt |
| 1,3-Geschäftsgebühr bei 10.000 € Gegenstandswert | rund 870 € netto inkl. Auslagenpauschale |
| Abmahnkosten gegen Verbraucher bei Filesharing (Gegenstandswert gedeckelt auf 1.000 €, § 97a Abs. 3 UrhG) | rund 141 € netto (ca. 168 € brutto) erstattungsfähig |
| IT-Vertragsgestaltung nach Stundenhonorar | 200–350 € pro Stunde |
Wer die Kosten nicht tragen kann, kann für die außergerichtliche Beratung Beratungshilfe beim Amtsgericht Dortmund beantragen und für ein Gerichtsverfahren Prozesskostenhilfe – jeweils abhängig von Einkommen und Erfolgsaussicht. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten, wenn der Baustein den Streitgegenstand abdeckt und die Deckungszusage vor Beauftragung eingeholt wird.
Anwaltsgebühren tragen 19 Prozent Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG); Gerichtskosten sind umsatzsteuerfrei (§ 12 Abs. 1 GKG). Genau nachrechnen können Sie im Anwaltskosten-Rechner.
Checkliste: Was Sie brauchen
Klicken Sie die Punkte ab, die Sie bereits erledigt haben.
- Abmahnung und Fristsetzung: Legen Sie das vollständige Schreiben samt Umschlag bereit und notieren Sie die gesetzte Frist – meist 7 bis 14 Tage. Unterschreiben Sie die beigefügte Unterlassungserklärung nicht vorab.
- Verträge und AGB: Softwareverträge, Lizenzbedingungen, Pflichtenhefte und Änderungsvereinbarungen zeigen, was geschuldet war – bei Projektstreitigkeiten oft die entscheidende Grundlage.
- Screenshots und Website-Stand: Sichern Sie den beanstandeten Inhalt mit Datum, ebenso Ihr Impressum – dessen Pflichtangaben richten sich seit Mai 2024 nach § 5 DDG.
- DSGVO-Dokumentation: Bei einer Datenpanne halten Sie fest, wann Sie davon erfahren haben; die 72-Stunden-Meldefrist des Art. 33 DSGVO beginnt mit Kenntnis. Betroffene können zudem Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO fordern.
- Korrespondenz mit der Gegenseite: E-Mails, Einschreiben und Gesprächsnotizen chronologisch ordnen – daraus ergibt sich, ob schon Zugeständnisse gemacht wurden.
- Streitwert grob einschätzen: Rechnungsbeträge oder der Auftragswert helfen zu klären, ob der Fall vor das Amtsgericht Dortmund (bis 10.000 Euro) oder das Landgericht Dortmund gehört.
- Rechtsschutzversicherung prüfen: Fragen Sie vorab bei Ihrem Versicherer nach einer Deckungszusage; viele Policen erfassen Vertrags- und Urheberrechtsstreitigkeiten nur eingeschränkt.
- Domain-Unterlagen: Bei Domainkonflikten den Registrierungsnachweis und Belege zur eigenen Namens- oder Markennutzung mitbringen – Grundlage für Ansprüche aus § 12 BGB und einen DENIC-Dispute-Eintrag.
- Ziel formulieren: Überlegen Sie, ob Sie die Abmahnung abwehren, selbst Unterlassung durchsetzen oder das Projekt vertraglich retten wollen – das bestimmt Strategie und Kosten.
FAQ zu IT-Recht
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihr Rechtsanliegen.
IT-Recht in Dortmund: passende Kanzlei finden
Im Umkreis von 50 Kilometern um Dortmund ist derzeit keine Kanzlei für IT-Recht bei uns gelistet. Schildern Sie Ihr Anliegen — wir leiten es an eine passende Kanzlei weiter, unverbindlich und für Sie kostenfrei.
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Entscheidungen, die unsere Redaktion zuletzt ausgewertet hat — mit Gericht, Aktenzeichen und Quelle. Sie ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
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