BGH: Jahresentgelt bei Riester-Bausparvertrag unwirksam (2026)
Bausparkassen dürfen für die Verwaltung eines sogenannten Riester-Bausparvertrags kein pauschales Jahresentgelt in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festle...
Aktuelle Urteile, Gesetzesänderungen und Rechtstipps zum Thema Bankrecht — verständlich aufbereitet von unserer Redaktion.
Das Bankrecht regelt die Beziehung zwischen Banken und Kunden — Girokonto, Kreditvertrag, Kapitalanlage, Bürgschaft. Es ist eines der technisch anspruchsvollsten Rechtsgebiete, weil Verträge oft hundert Seiten umfassen, gesetzliche Vorgaben sich häufig ändern und die Beweislast in Bankenstreitigkeiten regelmäßig schwer wiegt. Verbraucher haben durch BGH-Rechtsprechung und EU-Richtlinien starke Schutzrechte gewonnen — etwa beim Widerruf alter Immobiliendarlehen, bei unwirksamen Klauseln oder bei Falschberatung im Anlagenvertrieb.
Bei Vorfälligkeitsentschädigungen über 5.000 €, bei vermuteter Falschberatung mit Schaden über 10.000 €, bei Phishing-Schäden oder strittigen AGB-Klauseln lohnt sich die anwaltliche Erstberatung praktisch immer. Wer einen unbedacht unterschriebenen Darlehensvertrag oder eine Bürgschaft anficht, sollte schnell handeln — Verjährungen sind streng.
Streitwertabhängig nach RVG. Bei höheren Streitwerten (Immobiliendarlehen ab 100.000 €) lohnt sich anwaltliche Begleitung praktisch immer. Erstberatung höchstens 190 € netto, mit Umsatzsteuer 226,10 € (Auslagenpauschale bis 20 € kann hinzukommen). Rechtsschutzversicherungen decken Bankrecht häufig nur eingeschränkt — Konditionen prüfen, oft separater Baustein nötig.
Anwaltvergleich.de listet Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht — mit Schwerpunkten wie Kreditwiderruf, Anlageberaterhaftung, AGB-Recht und Bürgschaftsrecht. Unten finden Sie aktuelle BGH-Urteile und praxisnahe Ratgeber unserer Redaktion.
Bei Verträgen vor März 2010 und fehlerhafter Widerrufsbelehrung — ja, oft auch Jahre nach Vertragsschluss. Bei Verträgen ab Juni 2016 endete das ewige Widerrufsrecht — individuelle Prüfung beim Fachanwalt sinnvoll.
Banken müssen anleger- und objektgerecht beraten, alle wesentlichen Risiken offenlegen und über Provisionen (Kickbacks) aufklären. Fehler führen zu Schadensersatzansprüchen — Prüfung der Beratungsdokumentation entscheidend.
Sofort die Bank informieren, Anzeige bei der Polizei erstatten, Vorgänge dokumentieren. Banken müssen den Schaden ersetzen, sofern nicht grob fahrlässig gehandelt wurde — Streit oft über den Sorgfaltsmaßstab.
Bausparkassen dürfen für die Verwaltung eines sogenannten Riester-Bausparvertrags kein pauschales Jahresentgelt in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festle...
Der Bundesgerichtshof hat am 11. Juni 2026 entschieden, dass ein Gläubiger die Kosten für eine vor dem Prozess eingeholte Schufa-Bonitätsauskunft über seinen Sc...