BAG zu Versetzung: Unterlassungsantrag des Betriebsrats scheitert
Das Bundesarbeitsgericht hat die Rechtsbeschwerde eines Betriebsrats einer Pflegeeinrichtung zurückgewiesen (Beschluss vom 21.04.2026, Az. 1 ABR 10/25). Der Bet...
Aktuelle Urteile, Gesetzesänderungen und Rechtstipps zum Thema Arbeitsrecht — verständlich aufbereitet von unserer Redaktion.
Das Arbeitsrecht regelt die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern — vom ersten Arbeitsvertrag bis zur Kündigung. Es gehört zu den meist gefragten Rechtsgebieten in Deutschland, weil Konflikte am Arbeitsplatz fast jeden irgendwann betreffen: eine ausgesprochene Kündigung, ein zu Unrecht einbehaltener Lohn, Streit über Überstunden, Mobbing-Vorwürfe oder die Frage nach der korrekten Abfindung. Wer seine Rechte kennt, kann ruhiger verhandeln und im Ernstfall die richtigen Schritte einleiten.
Nach Erhalt einer Kündigung zählt jeder Tag: Die Drei-Wochen-Frist für die Kündigungsschutzklage ist eine Ausschlussfrist, die nicht nachträglich wiederhergestellt werden kann. Auch bei Aufhebungsverträgen lohnt sich anwaltlicher Rat, weil unterschriebene Verträge zu Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld führen können. Komplexe Themen wie Betriebsübergang (§ 613a BGB), variable Vergütung oder Konkurrenzschutzklauseln gehören ebenfalls in fachkundige Hände.
Anwaltskosten richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem Streitwert — bei Kündigungsschutzklagen üblicherweise drei Bruttomonatsgehälter. Eine Erstberatung kostet höchstens 190 € netto, mit Umsatzsteuer 226,10 € (Auslagenpauschale bis 20 € kann hinzukommen). In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst, unabhängig vom Ausgang. Rechtsschutzversicherungen decken Arbeitsrecht regelmäßig ab — eine Deckungsanfrage lohnt sich vor jedem Schritt.
Auf Anwaltvergleich.de finden Sie verifizierte Fachanwälte für Arbeitsrecht in Ihrer Region — mit Bewertungen, Schwerpunkten und transparenter Kostenstruktur. Die Suche ist kostenfrei und unverbindlich. Unten finden Sie aktuelle Urteile, Gesetzesänderungen und praxisnahe Ratgeber unserer Redaktion.
Innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung müssen Sie Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen — sonst gilt die Kündigung als wirksam, selbst wenn sie unrechtmäßig war.
Einen gesetzlichen Abfindungsanspruch gibt es grundsätzlich nicht. Abfindungen werden über § 1a KSchG, einen Sozialplan oder im Vergleich vor Gericht vereinbart. Üblich sind etwa 0,5 Bruttomonatsgehälter je Beschäftigungsjahr.
In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht trägt jede Partei ihre eigenen Anwaltskosten — unabhängig vom Ausgang. Rechtsschutzversicherungen mit Arbeitsrechtsbaustein decken die Kosten in der Regel.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Rechtsbeschwerde eines Betriebsrats einer Pflegeeinrichtung zurückgewiesen (Beschluss vom 21.04.2026, Az. 1 ABR 10/25). Der Bet...
Vor dem Arbeitsgericht Münster wird derzeit eine Grundsatzfrage des Behindertenrechts verhandelt: Hat ein Mensch, der in einer Werkstatt für behinderte Menschen...
Wer im Namen einer GmbH kündigt, muss seine Vertretungsmacht nachweisen können – andernfalls darf der Gekündigte die Kündigung zurückweisen, und sie ist endgült...
Der jahrelange Streit zwischen Hertha BSC und dem früheren Geschäftsführer Fredi Bobic ist beendet: Beide Seiten haben sich auf eine Zahlung von rund vier Milli...
Wer in Chemnitz eine Kündigung erhält, hat genau drei Wochen Zeit: Nach § 4 Kündigungsschutzgesetz muss die Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen nach...
Wer in München eine Kündigung erhält, hat genau drei Wochen Zeit: Nach § 4 Kündigungsschutzgesetz muss die Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen nach...
Läuft die Amtszeit eines Betriebsrats während eines laufenden Gerichtsverfahrens ab und wird in dem betroffenen Betrieb kein neues Gremium gewählt, verliert der...
Das Bundesarbeitsgericht hat im Streit um die Entgelthöhe eines vollständig freigestellten Betriebsratsmitglieds die Entscheidung der Vorinstanz teilweise aufge...
Wie viel Geld steht einem vollständig freigestellten Betriebsratsmitglied zu? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in diesem Dauerstreit eine wichtige Zwischenent...
Arbeitgeber, die sich gegen Lohnforderungen nach einer unwirksamen Kündigung wehren, dürfen von der gekündigten Person nur eingeschränkt Auskunft verlangen. Das...
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass bei der Berechnung einer tariflichen Überlastquote auch Beschäftigte mitgezählt werden können, die selbst gar nic...
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein kirchlicher Arbeitgeber die Mitgliedschaft in einer Kirche zur Voraussetzung für eine Einstellung machen darf...